Große Preisunterschiede bei Bankschließfächern

18.03.2020

Bildquelle: ©Adobe Stock / Text: Verivox

Berlin - Wer für Wertsachen und wichtige Dokumente ein Bankschließfach mieten möchte, sollte vorab die Preise vergleichen. Darauf weist die Stiftung Warentest hin. Zwischen den einzelnen Anbietern gäbe es große Preisunterschiede.

Preise und Versicherungsschutz im Blick behalten

Finanztest hat die Angebote für 29 Schließfächer von 29 Banken und 3 privaten Anbietern untersucht. Demnach betrug die Schließfachmiete je nach Anbieter zwischen 40 und 200 Euro pro Jahr. Darüber hinaus empfehlen die Tester auf einen ausreichenden Versicherungsschutz zu achten. Bei 6 der untersuchten Banken war im Mietpreis keine Versicherung enthalten, bei anderen war die Versicherungssumme zu niedrig. Gegen einen Aufpreis sei es in der Regel jedoch möglich, einen zusätzlichen Schutz abzuschließen. Finanztest rät, zu prüfen, ob die Hausratversicherung bereits Wertgegenstände in Schließfächern abdeckt.

Fremdkunden sind häufig im Nachteil

Einige Banken vermieten ausschließlich an Kunden, die ein Girokonto bei ihnen führen. Fünf Banken, die Schließfächer an Nichtkunden vermieten, verlangten von diesen einen höheren Preis. Eine Bank berechnete zum Beispiel statt 110 Euro dann 220 Euro im Jahr, so die Tester.