GroKo: Wieder paritätische Finanzierung der Krankenversicherung?

Berlin - Union und SPD beabsichtigen laut Insidern, wieder die paritätische Finanzierung der Krankenversicherung einzuführen. Darauf hätten sich die beiden Parteien in ihren Sondierungen geeinigt. Folglich sollen Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu gleichen Teilen an den Beiträgen beteiligt werden.

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Bild: Stethoskop mit Gesundheitskarte und Geldscheinen Bild: ©Zerbor / Text: dpa-AFX

Die Gremien von Union und SPD müssen den Sondierungsergebnissen noch zustimmen. Bei der SPD kommt es auf einen Parteitag an, der grünes Licht für mögliche Koalitionsverhandlungen geben soll. Für die SPD-Spitze kam es bei den Sondierungen deshalb darauf an, ausreichend Erfolge vorzuweisen, um die Basis zu überzeugen.

Derzeit gibt es einen festen allgemeinen Beitragssatz von 14,6 Prozent, den Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu gleichen Teilen bezahlen. Dazu kommt ein Zusatzbeitrag, den die Kassenmitglieder alleine schultern müssen.

Diese Zusatzbeiträge legen die Krankenkassen individuell fest. Der durchschnittliche Zusatzbeitrag liegt bei 1 Prozent vom Einkommen. Der allgemeine Beitragssatz war bei 14,6 Prozent festgeschrieben worden, um die Arbeitgeber bei den Sozialabgaben zu entlasten.

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