Fürs Online-Banking Schutz regelmäßig aktualisieren

11.09.2008

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Berlin (dpa/tmn) - Für das Online-Banking sollte der eigene PC durch ein zuverlässiges Antivirenprogramm und eine private Firewall geschützt werden. Diese Tools sollten außerdem regelmäßig aktualisiert werden, rät der Bundesverband deutscher Banken in Berlin.

Wichtig für die Datensicherheit sei es auch, dass Internetnutzer verdächtige E-Mails sofort löschen, ohne sie zu öffnen. Denn hinter unbekannten Absendern könnten Kriminelle stecken, die per "Phishing" oder über ein "Trojanisches Pferd" das Konto plündern wollen.

Mit "Phishing" wird der Versuch bezeichnet, persönliche Daten von Internetnutzern abzufangen, erläutert der Verband. In solchen Fällen erhalten Adressaten beispielsweise eine gefälschte E-Mail, die dazu auffordert, persönliche Zugangsdaten zum Online-Konto einzugeben - etwa PIN oder TAN. Mit diesen "abgefischten" Informationen wird dann versucht, unberechtigt auf das Konto des Nutzers zuzugreifen.

Aus diesem Grund sollten auch keine verdächtigen Anhänge geöffnet werden - selbst dann nicht, wenn sie von einer bekannten E-Mail- Adresse zu kommen scheinen. Auch die Autovorschau-Funktion wird besser deaktiviert, um ein automatisches Öffnen einer Mail zu verhindern, heißt es. Neben dem "Phishing" ist die unbemerkte Installation eines "Trojanischen Pferdes" im PC eine Angriffsform.

Trojanische Pferde sind schädliche Computerprogramme, die beispielsweise versuchen, die vom PC-Nutzer eingegebenen Daten mitzuschreiben und an den "Eigentümer" des Trojanischen Pferdes weiterzuleiten. Die heimlich eingeschleusten Schadprogramme können auch versuchen, die Sicherheitseinstellungen des PC zu manipulieren.