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Faltbare Smartphones – bereiten sie dem Tablet ein Ende?

Bildquelle: ©Adobe Stock / Text: dpa/tmn

Berlin – Faltbare Smartphones sind die Mobilfunk-Innovation des Jahres schlechthin. Möglich machen solche Geräte flexible Bildschirme, die aufgeklappt wie Tablets aussehen, aber zusammengeklappt kleiner sind als die heute üblichen Displays.

Huawei Mate X und Samsung Galaxy Fold sollen die Erstlinge der neuen Foldable-Ära bei den Marktführern heißen – und teils mehr als 2.000 Euro kosten. Der Hersteller Royole hatte zwar schon deutlich früher ein faltbares Smartphone auf den Markt gebracht, das hatte entlang der Faltkante aber noch einen recht großen Buckel. Doch können es die Branchengrößen besser, und was bringen Foldables?

Problembehaftete Prototypen

Trotz jahrelanger Entwicklungsarbeit gestaltet sich der Schritt von Prototypen zur Serienproduktion offenbar schwierig: Samsung wollte sein Fold zunächst bereits im April 2019 auf den Markt bringen, verschob den Marktstart aber, nachdem es bei Testern zu Displayschäden rund um das Scharnier für den Klappmechanismus gekommen war. Und auch Huawei blies den ursprünglich avisierten Starttermin Juli 2019 ab.

Die Konzepte der Hersteller unterscheiden sich deutlich: Beim Samsung Fold klappt der große Bildschirm (7,3 Zoll) nach innen, und es besitzt ein weiteres Display an der Außenseite. Nachteil: Zwischen den zusammengeklappten Hälften bleibt ein Spalt. Das Huawei Mate X klappt dagegen nach außen. Daran ist wiederum nachteilig, dass der komplette Bildschirm ungeschützt außen liegt.

Christian Just von der "Computerbild" bringt die Schwachstellen der Foldables auf den Punkt: "Die Hersteller müssen die Scharniere und die empfindliche Folie über dem OLED-Display widerstandsfähig machen gegen Dreck und Fremdkörper. Sonst ist der Frust schnell groß."

Auch die Software muss mitspielen

Aber auch abseits der Hardware sind die Herausforderungen groß. "Die Software muss perfekt auf beide Zustände, aufgeklappt und geschlossen, ausgerichtet werden", sagt Just. Da sei Luft nach oben. Immerhin soll die im Herbst kommende Android-Version 10 eine native Unterstützung für Foldables mitbringen – etwa den nahtlosen Übergang einer Anwendung von einem kleinen auf ein großes Display (Screen Continuity). Beispiel: Auf dem kleinen Außendisplay läuft ein Video im Vollbild. Wird das Foldable nun aufgeklappt, läuft die Wiedergabe direkt auf dem größeren Display weiter – in der richtigen Auflösung.

Schwachstelle Klapp-Display

William Tian, Deutschland-Chef der Consumer-Sparte von Huawei, schildert die Hürden bei der Entwicklung: "Die größte Herausforderung bestand darin, eine Lösung zu finden, mit der sich das Gerät nahtlos aus dem geklappten Zustand zu einer perfekten glatten Oberfläche entfalten lässt – und dies dauerhaft und ohne Beschädigung." Auch die Oberfläche des Android-Betriebssystems habe für die wechselnden Größen angepasst werden müssen, erklärt Tian. Für ihn liege die Marktlücke für Foldables in der Verbindung aus dünnem Smartphone für unterwegs und Tablet-PC für produktive Tätigkeiten und Unterhaltung.

Trotz aller Startschwierigkeiten sieht Just gute Chancen für Foldables: "Vieles beginnt ja auf dem Smartphone, aber der Bildschirm ist dann zu klein, um Dokumente genau zu lesen, Fotos oder Landkarten intensiv zu betrachten oder auch Internetvideos länger zu schauen".

Flexible Displays sind die Zukunft

Die ersten verfügbaren Geräte am Markt seien natürlich noch viel zu teuer, doch die nächsten drei Jahre würden zeigen, wie sich das Konzept bewährt und wie Foldabels im täglichen Betrieb nach tausenden Klappvorgängen aussähen, so Just. In jedem Fall seien die faltbaren Smartphones eine Innovation, auf die die Branche Jahre gewartet hatte: "Immer wieder wurden flexible Displays angekündigt, aber jetzt endlich sind Hard- und Software so weit, das umzusetzen."

Neben Samsung, Huawei und Royole arbeiten viele weitere Hersteller wie Lenovo, Oppo oder Xiaomi an faltbaren Geräten. Marktforschern zufolge dürften sie in den nächsten fünf Jahren noch ein Nischenprodukt bleiben. Die Analysten von Gartner etwa sagen für 2023 gerade mal 30 Millionen verkaufte Foldables weltweit voraus – was wenig im Vergleich zu erwarteten Verkäufen von rund zwei Milliarden Smartphones wäre.

Christian Just glaubt, dass die Foldables ihren Weg machen werden: "Als Erstes ist man beeindruckt, wenn sich der Bildschirm nur durch Aufklappen gefühlt fast verdoppelt. Die Chancen der Technik sind enorm, aber die Preise müssen sinken, und es braucht gute Ideen." Den Kauf der ersten verfügbaren Geräte könne er noch nicht empfehlen, da die Kombination aus klassischem Smartphone und Tablet günstiger sei. Wenn sich das ändere, dürften Tablets aber überflüssig werden.