Erste Energieausweise werden ungültig

Berlin - Immobilienbesitzer müssen in der Regel einen Energieausweis vorlegen, wenn sie ihr Objekt vermieten oder verkaufen wollen. Mitte des Jahres verlieren jedoch die ersten Energieausweise für ältere Wohngebäude ihre Gültigkeit.

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Bild: Energieausweis Bild: ©Gina Sanders/fotolia.com / Text: dpa/tmn

Sie haben eine Laufzeit von zehn Jahren und sind ab Juli 2008 für Häuser mit einem Baujahr vor 1966 ausgestellt worden. Haben Eigentümer keinen gültigen Energieausweis, drohen hohe Bußgelder. Darauf weist die Stiftung Warentest in der Zeitschrift "Finanztest" (5/2018) hin.

Ausgestellt werden dürfen die Ausweise nur von Fachleuten, zum Beispiel Architekten, Energieberatern, Ingenieuren oder Wärmemessdiensten. Zwei Varianten gibt es: Der Verbrauchsausweis nennt den Energieverbrauch auf Basis der vergangenen 36 Monate, bereinigt um Wettereinflüsse. Beim Bedarfsausweis erfasst der Experte den Zustand von Gebäude und Heizung und berechnet den Energiebedarf. Welche Variante für ein Gebäude erstellt werden muss, hängt ab vom Baujahr, der Anzahl der Wohnungen und dem energetischen Zustand.

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