Datensicherheit ist im Smart Home besonders wichtig

26.03.2020

Bildquelle: ©Adobe Stock / Text: dpa/tmn

Mit Smart-Home-Technologie kann den Alltag leichter werden. Zum Beispiel können damit vernetzte Lichtsysteme oder Thermostate gesteuert werden. Doch Nutzer sollten beim Thema Datensicherheit nicht leichtsinnig sein.

Wer sein Haus mit Smart-Home-Technik plant oder nachrüstet, sollte ganz besonders auf die Datensicherheit achten. Dazu rät der Verband Privater Bauherren (VPB). Oberstes Gebot: Externe dürfen auf keinen Fall in die Heimsysteme eindringen.

Welche Funktionen sind wirklich nötig?

Daher raten die Bauexperten, sämtliche Smart-Home-Funktionen zu hinterfragen. Braucht man sie wirklich? Und wenn ja, muss es ein mit dem Internet verbundenes System sein? Grundsätzlich ist auch der Rat, alle voreingestellten Passwörter kommerzieller Smart-Home-Lösungen sofort bei der Installation zu ändern. Diese sind häufig leicht zu erraten und schützen das System nicht vor Eindringlingen. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfiehlt dazu mindestens acht Zeichen - und zwar am besten eine Mischung aus Sonderzeichen, Zahlen, Groß- und Kleinbuchstaben. Grundsätzlich gilt je länger, desto besser.

Smart-Home-Anbieter sorgfältig auswählen

Übernimmt die Installation der Technik eine Fachfirma, sollten Hauseigentümer gut prüfen, wen sie mit der Installation ihres Smart-Homes beauftragen. Wichtige Fragen: Wer wartet die Anlage, eventuell auch von außen? Welche Hard- und Software wird installiert? Wer sorgt für regelmäßige Updates? Wer hat die Passwörter? Und: Was passiert, wenn die Hauseigentümer die Wartungsfirma wechseln möchten?

Wer sich unsicher ist, oder keine bösen Überraschungen erleben möchte, lässt sich im Zweifelsfall besser von unabhängigen Experten beraten und vergibt erst danach entsprechende Aufträge, so der Rat des VPB.