Bitcoin unter Druck: Aus für Handelsplatz in China

Peking - Bitcoins stehen derzeit unter Druck. Die angekündigte Schließung einer der größten Bitcoin-Börsen Chinas ließ den Kurs auf 3.570 US-Dollar sinken. Der Börsen-Betreiber BTCC teilte zuvor auf Twitter mit, der Bitcoin-Handel solle als Reaktion auf Vorschriften der Regierung am 30. September eingestellt werden.

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Bild: Börsenkurs auf dem Tablet Bild: ©phonlamaiphoto / Adobe Stock / Text: dpa-AFX

Zuvor hatten am Donnerstag mehrere chinesische Medien berichtet, ein generelles Verbot für Bitcoin-Börsen in China stehe bevor. Die Betreiber seien von Offiziellen mündlich aufgefordert worden, den Betrieb einzustellen, schrieb unter anderem die Wirtschaftszeitung China Business News.

Seit Jahresbeginn, als der Kurs noch bei 1000 Dollar gestanden hatte, hat sich der Wert des Bitcoin fast verfünffacht. Das Rekordhoch erreichte die Digitalwährung Anfang September bei knapp 4980 Dollar. Der rasante Anstieg der Digitalwährung hat zuletzt viele Kritiker auf den Plan gerufen.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Währungen unterliegen der Bitcoin und andere Digitalwährungen keiner Kontrolle durch Staaten oder Notenbanken. Viele Chinesen sollen Bitcoins genutzt haben, um die strengen Kapitalkontrollen des Landes zu umgehen und so ihr Geld ins Ausland zu schaffen.

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