Apple mit Umsatzeinbußen durch Coronavirus

18.02.2020

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Apple hat wegen des Coronavirus seine Umsatzprognose korrigiert. In einer Pressemitteilung vom Montag erklärte das Unternehmen, dass die iPhone-Produktion betroffen sei, da die Rückkehr zur Normalität länger dauere als erwartet.

iPhone-Produktion durch Virus beeinträchtigt

Die Lieferengpässe bei iPhones machten sich kurzzeitig global im Umsatz bemerkbar. Die Produktion in China starte erst langsam wieder: Hintergrund sind Verzögerungen bei der Rückkehr aus den Ferien rund ums chinesische Neujahrsfest. Diese waren zum Schutz vor einer Virusausbreitung unter den Arbeitern verlängert worden.

Umsatzprognose zurückgenommen

Als Folge der Entwicklungen nahm das US-Unternehmen eine Anpassung seiner erst drei Wochen alten Quartalszahlen vor. Bei den Schätzungen vom 28. Januar 2020 sei man von den Informationen zum damaligen Zeitpunkt ausgegangen. Apple betont, das Geschäft laufe darüber hinaus stabil und es handle sich lediglich um kurzfristige Beeinträchtigungen.

Auch iPhone-Nachfrage in China betroffen

Neben den Verzögerungen bei der iPhone-Produktion kam es auch zu Rückgängen beim Absatz von iPhones auf dem chinesischen Markt. Zahlreiche Apple- und Partner-Stores blieben nach der Apple-Mitteilung ganz geschlossen oder arbeiteten mit verkürzten Öffnungszeiten.

Einschätzung: Apple-Käufe verschieben sich

Laut Nachrichtenagentur dpa ist Apple eines der ersten Unternehmen, das sich zu wirtschaftlichen Folgen durch den Coronavirus äußert. Neben den Amerikanern hatte bisher auch Nintendo Anfang Februar vor Engpässen gewarnt. Analysten rechneten damit, dass Smartphone-Kunden die Käufe später im Jahr nachholen würden.