Der Begriff „Tablet“ kommt aus dem Englischen und bedeutet etwa soviel wie „Schreibtafel“ oder „Notizblock“. Dementsprechend ist ein Tablet-PC ein tragbarer und handlicher Computer, der dank des berührungsempfindlichen Displays unter anderem wie ein Notizblock oder eine Schreibtafel verwendet werden kann. Während frühere Modelle vorwiegend mit einem Stift bedient wurden, geschieht dies bei heutigen Tablets mit den Fingern über einen Touchscreen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Tablet-PC stellt eine Mischform von Laptop und Smartphone dar.
  • Tablet-PCs werden in erster Linie für den Konsum digitaler Medien wie soziale Netzwerke, Videostreaming und -telefonie oder Computerspiele genutzt.
  • Der Trend zur mobilen Internetnutzung gibt den Tablet-PCs ordentlich Rückenwind.

Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Zwischen Smartphone und Laptop
  3. Nahezu grenzenlose Möglichkeiten
  4. Vorläufer der heutigen Tablets
  5. Nachfrage-Ansturm weltweit
  6. Verwandte Themen
  7. Weiterführende Links
  8. Mobiles Internet Vergleich

Zwischen Smartphone und Laptop

Ein Tablet-PC stellt eine Mischform von Laptop und Smartphone dar, denn zum einen besitzt er im Inneren dieselben Funktionen und Komponenten wie ein Laptop. Zum anderen haben Tablet-PCs die mobilen Eigenschaften eines Smartphones, da sie klein, leicht und handlich sind. Und während Laptops auf einer festen Hardwarearchitektur mit integriertem Betriebssystem basieren, welche nicht durch den Benutzer angepasst werden kann, ist es bei einem Tablet-PC möglich, ihn durch sogenannte Apps (Applikationen) an die persönliche Nutzung anzupassen beziehungsweise zu erweitern.

Nahezu grenzenlose Möglichkeiten

Tablet-PCs werden in erster Linie für den Konsum digitaler Medien wie soziale Netzwerke, Videostreaming und -telefonie oder Computerspiele genutzt. Aber auch für kreative Aufgaben wie Zeichnen und Schreiben oder für Präsentationen können sie eingesetzt werden. Durch die Apps, also die kleinen Zusatzprogramme, die man für wenig Geld herunterladen kann, sind der Nutzung eines Tablet-PCs nahezu keine Grenzen gesetzt.

Durch den vergleichsweise großen Bildschirm eigenen sich Tablets auch sehr gut für das Lesen von E-Books oder digitalen Zeitungen – ein Potenzial, das den Zeitungsverlagen große Hoffnungen macht. Da immer weniger Menschen zur Tageszeitung greifen, hoffen die Zeitungsmacher, dass sie durch eine digitale Ausgabe ihres Blattes, welche als App für Tablets abonniert werden kann, neue Leserschichten erschließen.

Vorläufer der heutigen Tablets

Auch wenn der Tablet-PC erst durch Apples iPad im Frühjahr 2010 große Bekanntheit erreichte - den ersten Rechner, den man als Tablet-PC bezeichnen kann, gab es schon in den 1970er Jahren mit Microsofts Dynabook, einem tragbaren Computer mit intuitiver Benutzeroberfläche. 1993 legte Apple mit dem Newton nach. Allerdings verschwanden diese Vorläufer recht schnell wieder vom Markt, da die Verkaufszahlen enttäuschend waren und auch eher die Entwicklung der Smartphones vorangetrieben wurde.

Nachfrage-Ansturm weltweit

Mittlerweile sind Tablet-PCs sehr beliebt und weit verbreitet. Dies hat unter anderem mit der sehr erfolgreichen Weiterentwicklung der berührungsempfindlichen Bildschirme zu tun, die dem Nutzer eine kinderleichte und intuitive Bedienung ermöglichen. Aber auch der Trend zur mobilen Internetnutzung gibt den Tablet-PCs ordentlich Rückenwind. Doch wo es Gewinner gibt, sind Verlierer nicht weit: Der Run auf Tablets führte dazu, dass die zuvor boomende Kategorie der Netbooks kaum noch Käufer findet.

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