Snapchat ist ein Messengerdienst, der in den letzten Jahren populär geworden ist. Die Hauptnutzergruppe ist unter 18 Jahren und teilt begeistert mit der Community Snaps aus ihrem Leben. Das Besondere: Erfolgt keine weitere Aktion des Benutzers, wird der Snap nach 24 Stunden automatisch vom System gelöscht. Snapchat dient dem Nutzer in erster Linie dazu, sein momentanes Befinden mit dem Freundeskreis zu teilen. Für Nachrichten oder Bilddateien, die archiviert werden sollen, ist Snapchat nicht konzipiert. Jedoch wurde eine Speicherfunktion nachträglich hinzugefügt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Snapchat ist ein Messengerdienst, der vor allem der Unterhaltung dient
  • Mit Snapchat können Momentaufnahmen aus dem derzeitigen Leben mit Freunden geteilt werden
  • Dazu werden die Snaps mit zahlreichen Funkionen kreativ gestaltet
  • Nachrichten löschen sich nach einer definierten Zeit von selbst
  • Über die Einstellungen ist es möglich, ganze Konversationen zu löschen

Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Buh-huh – ein kleiner gelber Geist als Sinnbild der Philosophie von Snapchat
  3. Wie funktioniert Snapchat?
  4. Wie sicher ist Snapchat?
  5. Zusätzliche Privatsphäre-Optionen
  6. Wie lösche ich Snapchat?
  7. Verwandte Themen
  8. Weiterführende Links
  9. Jetzt DSL-Angebote vergleichen

Buh-huh – ein kleiner gelber Geist als Sinnbild der Philosophie von Snapchat

Weil Snaps geisterhaft auftauchen und verschwinden, ziert die App ein kleiner Geist auf gelbem Hintergrund als Logo. Snapchat stellt sich gegen die allgemeine Sammelmentalität der technologischen Welt, in der jedes kleinste Detail gespeichert und für die Ewigkeit konserviert wird. Es geht um den Moment, das aktuelle Leben und die Emotionen der Gegenwart. Darum snapt der Benutzer für ihn wichtige Momente mit der Smartphone-Kamera als Bild oder Video und verschickt diese an seine verknüpften Freunde.

Wie funktioniert Snapchat?

Um Snapchat zu nutzen, muss das Smartphone mit dem Internet verbunden sein, über WLAN oder das mobile Datennetz.

Anders als zum Beispiel bei WhatsApp oder dem Facebook Messenger wird zunächst der Snap erstellt und danach ausgewählt, wer daran teilhaben soll. Wer die App öffnet, gelangt sofort in den Kameramodus und kann ein Bild schießen. Das unterstützt die Möglichkeit, spontane Schnappschüsse mit Snapchat zu teilen. Ist der Snap geschossen, kann er auf vielfältige Weise nachbearbeitet werden. Vor allem diese Funktion spricht ein jugendliches Publikum an, da hier lustige und kreative Bildbearbeitungen möglich sind:

  • Der Snap kann mit einer Textnachricht versehen werden, die der Nutzer in Schriftfarbe, Größe und Schriftschnitt frei verändert.
  • Der Anwender wischt durch verschiedene Filter und fügt diese dem Bild zu. Diese beeinflussen die Farben des Bildes oder legen Schneefall oder Herzen darüber.
  • Zahlreiche Tools, wie ein Stickergenerator, ein magischer Radiergummi oder eine Pinselfunktion, um auf dem Snap zu malen, stehen zur kreativen Gestaltung zur Verfügung.
  • Wer möchte, der fügt dem Snap einen Link aus seiner Chronik hinzu.
  • Ein weiteres beliebtes Feature ist die Gestaltung von Selfies. Der Snap-Ersteller verziert sich selbst mit Hasenohren, großen Mangaaugen oder nimmt Videos mit Stimmenverzerrer auf.

Ist der Snap fertig, wählt der Snapper aus, ob er den Snap in seiner Story speichern möchte oder an bestimmte Freunde verschicken will.

Wie sicher ist Snapchat?

Als Nutzer entscheidet man selbst darüber, mit wem man in Snapchat verbunden sein möchte. Anders als bei WhatsApp können nur Nachrichten an Personen geschickt werden, die einer Verknüpfung zugestimmt haben. Erhält Snapchat die Erlaubnis, auf die Kontaktdaten zuzugreifen, wird dem Nutzer eine Liste aller gespeicherten Kontakte, die ebenfalls Snapchat verwenden, angezeigt.

Zusätzlich kann der Snapper definieren, ob ihm nur die verbundenen Kontakte Nachrichten schicken dürfen oder ob er von allen bei Snapchat registrierten Benutzern Nachrichten erhalten darf.

Bei jedem Snap entscheidet der Anwender erneut darüber, wer ihn erhalten darf. Entweder wählt er aus seiner Freundesliste einen oder mehrere Kontakte aus oder er stellt den Snap in seiner Story zur Verfügung. Die Story enthält drei Privatsphäre-Einstellungen:

  • Teile die Story mit allen: Jeder Snapchat Nutzer kann die Story sehen.
  • Teile die Story mit Freunden: Nur verknüpfte Kontakte können die Story sehen.
  • Benutzerdefiniert: Einzelne Kontakte können aus dem Berechtigtenkreis der Story ausgeschlossen werden.

Zusätzliche Privatsphäre-Optionen

Etwas im Menü versteckt gibt es noch weitere Möglichkeiten, seine Privatsphäre zu schützen. Beispielsweise kann das automatische Auffinden über die Telefonnummer unterbunden werden. Tippt der Nutzer im Benutzeraccount auf Einstellungen und auf den Eintrag der Handynummer, hat er die Möglichkeit, dies abzuwählen. Einen Eintrag darunter befindet sich das Geburtsdatum. Auf dieses kann der Anwender tippen und seinen Geburtstag aus der automatischen Timeline entfernen.

Der bei Snapchat verwendete Name muss nicht dem tatsächlichen Namen entsprechen. Der Nutzer darf einen Nickname einsetzen, sodass seine persönlichen Daten geschützt bleiben.

Wer möchte, kann auf Snapchat seinen Standort freigeben. Somit sehen andere Snapchatter, wo sich der Nutzer gerade befindet. Diese Funktion ist standardmäßig deaktiviert.

Wie lösche ich Snapchat?

Jeder Snap kann mit einem Countdown versehen werden, nach dem sich die Nachricht nach dem Öffnen von selbst löscht. Dieser geht von 1 bis 10 Sekunden oder ohne Limit. Standardmäßig bleibt eine Nachricht für 24 Stunden nach dem Öffnen sichtbar. Es können aber auch Snaps im Nachhinein gelöscht werden.

Das Löschen ganzer Konversationen ist ebenfalls möglich. Dazu klickt der User im Kameramodus auf sein Account-Bild und wählt das Zahnrad für "Einstellungen" aus. Unter dem Menü-Punkt "Konversationen löschen" können einzelne Unterhaltungsstränge gelöscht werden.

Wer seinen Snapchat-Account komplett schließen möchte, loggt sich im Internet auf https://accounts.snapchat.com ein und nutzt die Option, einen Account zu löschen.

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