Die Glyx-Diät strebt eine Gewichtsabnahme durch eine Orientierung am glykämischen Index an. Wichtig ist dabei die konsequente Auswahl von Lebensmitteln, die den Blutzuckerspiegel nicht rapide an- und absteigen lassen, in Kombination mit Sport und Bewegung.

Das Wichtigste in Kürze

  • Glyx steht für "glykämischer Index" und bezeichnet, wie stark ein Nahrungsmittel die Blutzuckerkurve steigen lässt.
  • Je niedriger der Index, desto weniger Insulin produziert der Körper. Das hilft gegen den Fettaufbau und Appetitgefühl.
  • Die Glyx-Diät setzt neben der Ernährungsumstellung auch auf Bewegung und Entspannungsübungen.

Wie funktioniert die Glyx-Diät?

Die Basis der Glyx-Diät ist die Wirkung verschiedener kohlenhydrathaltiger Lebensmittel auf den Blutzuckerspiegel. Nahrungsmittel mit einem geringen glykämischen Index lassen bei der Verdauung die Blutzuckerkurve nur langsam ansteigen. Dadurch wird weniger Insulin produziert, was mehrere Vorteile mit sich bringt.

Denn das körpereigene Hormon Insulin versorgt die Körperzellen nicht nur mit Energie in Form von Glukose. Es ist auch zum Teil dafür verantwortlich, dass Fettvorräte aufgebaut werden, und soll sogar den Appetit anregen.

Bei der Glyx-Diät stehen deshalb Nahrungsmittel auf dem Speiseplan, die nur geringen Einfluss auf den Blutzucker- beziehungsweise Insulinspiegel haben. Eine solche Ernährungsweise dient der gezielten Gewichtsabnahme. Sie kann deshalb solange durchgeführt werden, bis die Waage das Wunschziel anzeigt. Einige Anhänger der Glyx-Diät nutzen diese Art der Ernährung allerdings auch dauerhaft.

Welche Lebensmittel dürfen Sie bei der Glyx-Diät essen?

Im Supermarkt beladen Anhänger der Glyx-Diät ihre Einkaufswagen mit Gemüse, Obst und Vollkornprodukten. Diese Nahrungsmittelgruppen bilden den Großteil des Ernährungsplans. Insbesondere beim Erwerb von Obst und Gemüse sollten Sie auf saisonale und regionale Bioprodukte achten. Bei Salaten, Brokkoli, Paprika, Pilzen und Gurke dürfen Sie richtig zulangen.

Bereiten Sie Ihr Essen schonend zu, damit die wertvollen Vitamine und Mineralstoffe nicht verloren gehen. Zum Braten oder für Salatsoßen verwenden Sie hochwertige, kaltgepresste Pflanzenöle. Nüsse und Hülsenfrüchte sind perfekte Energielieferanten, die weiterhin auf den Teller kommen. Eier, Fisch, Geflügel sowie Milchprodukte stehen bis zu zweimal täglich auf dem Speiseplan.

Diese Produkte streichen Sie vom Einkaufszettel

Bevor Sie mit der Glyx-Diät starten, sollten Sie sich gut informieren. Viele Krankenversicherungen unterstützen Gewichtsabnahme und den Einstieg in eine gesunde Lebensweise. Kontaktieren Sie Ihren Ansprechpartner und fragen nach gezielter Beratung auch in Bezug auf Glyx-Diäten.

Machen Sie sich unter anderem bei den vermeintlich gesunden Lebensmitteln schlau. Denn einige Sorten wie zum Beispiel Datteln, Ananas, Bananen, Karotten und Pastinaken lassen den Blutzuckerspiegel in die Höhe schnellen. Diese Zutaten enthält die Glyx-Diät deshalb nicht, auch wenn es sich dabei um Obst und Gemüse handelt. Verarbeitete Getreideprodukte, insbesondere in Kombination mit Zucker und Fett, haben bei einer Glyx-Diät nichts verloren. Durchsuchen Sie Ihre Vorratsschränke und sortieren Weißbrot, Kuchen, Gebäck, Nudeln und geschälten Reis aus.

Sport und Bewegung

Neben der Umstellung der Ernährung soll eine gesunde Lebensweise durch Sport unterstützt werden. Das können gezielte Trainings sein – Interessenten können prüfen, ob ihre Krankenversicherung Sportkurse für ihre Mitglieder fördert. Wer lieber zu Hause Kräftigungsübungen macht, der kann etwa mit einigen Squats, Sit-ups und Liegestützen starten. Versuchen Sie außerdem, viel Bewegung in Ihren Alltag einzubauen, um so zusätzliche Kalorien zu verbrennen. Vielleicht gehen Sie zu Fuß in die Stadt oder fahren öfter mit dem Rad zur Arbeit?

Stressabbau gegen den Jo-Jo-Effekt

Bei einer Glyx-Diät liegt der Fokus auch auf innerer Ausgeglichenheit und Ruhe. Häufig greifen Menschen gerade in stressigen Situationen zu ungesundem Essen. Um einem derartigen Rückfall vorzubeugen, sollten Sie auf ausreichend Entspannung achten. Yoga, autogenes Training und Meditation können Menschen, die stark unter Druck stehen, helfen. Selbst kleine Auszeiten im Alltag sorgen für erhöhtes Wohlbefinden. Machen Sie sich einen aromatischen Kräutertee und setzen sich für ein paar Minuten in Ruhe hin. So trinken Sie nicht nur einen Teil der täglich empfohlenen Mindestmenge von 1,5 Litern, sondern kommen auch im Hier und Jetzt an.