Wer selbst auf Sommer- oder Winterreifen wechseln möchte, benötigt einen Wagenheber. Auch für den Fall einer Reifenpanne empfiehlt es sich, immer einen Wagenheber an Bord zu haben. Dabei gibt es verschiedene Typen mit unterschiedlicher Arbeitsweise. Außerdem gilt: Nicht jede Ausführung passt zu jedem Fahrzeug.

Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Welche Arten von Wagenhebern gibt es?
  3. Anwendungsmöglichkeiten unterschiedlicher Wagenheber
  4. Wann kommt welcher Wagenheber zum Einsatz?
  5. Was ist beim Kauf eines Wagenhebers zu beachten?
  6. Was kostet ein Wagenheber?
  7. Sicherheit: Gibt es Prüfsiegel, auf die zu achten ist?
  8. Verwandte Themen
  9. Weiterführende Links
  10. Kfz-Versicherungen vergleichen

Das Wichtigste in Kürze

  • Wagenheber arbeiten mechanisch, hydraulisch oder pneumatisch.
  • Scherenwagenheber sind einfache Werkzeuge für den Fall einer Panne.
  • Rangierwagenheber und Stempelwagenheber arbeiten mit Öl- oder Luftdruck. Letztere erreichen Tragkräfte bis zu 30 Tonnen.
  • Luftkissenwagenheber sind platzsparend und leicht bedienbar.
  • Aus Sicherheitsgründen sind nur passende Wagenheber mit Prüfsiegel einzusetzen und die Bedienungsanleitung ist unbedingt zu befolgen.

Welche Arten von Wagenhebern gibt es?

Es gibt grundsätzlich vier verschiedene Arten von Wagenhebern:

  1. Scherenwagenheber
  2. Rangierwagenheber
  3. Stempelwagenheber
  4. Luftkissen- oder Ballonwagenheber

Zusätzlich lassen sich die Wagenheber danach unterscheiden, auf welche Weise der Hebevorgang überhaupt stattfindet:

  • mechanisch
  • hydraulisch
  • pneumatisch

Bei Wagenhebern mit Hydraulik wird Hydrauliköl durch Pumpen so weit verdichtet, dass Druck entsteht. Dieser Druck hebt das Auto an. Ähnlich arbeitet die Pneumatik. Um den Wagen abzusenken, ist entweder Muskelkraft nötig oder es kommen Ventile zum Einsatz, die den Druck ablassen.

Anwendungsmöglichkeiten unterschiedlicher Wagenheber

Scherenwagenheber

Beim Scherenwagenheber handelt es sich um die einfachste Ausführung eines Wagenhebers. Oft liegt dieses Werkzeug in Form einer Raute bereits ab Werk im Kofferraum. Der Scherenwagenheber hebt das Auto über eine Kurbel an, die manuell – also per Muskelkraft – betrieben wird. Andere Typen von Wagenhebern sind einfacher zu bedienen.

Rangierwagenheber

Rangierwagenheber sind sowohl bei Hobbyschraubern als auch in Werkstätten häufig anzutreffen. Sie arbeiten hydraulisch. Sie lassen sich über Rollen lenken und sind deshalb flexibel und schnell einsetzbar. Ein Hebel pumpt das Auto nach oben. Dank der Hydraulik ist der Krafteinsatz nicht groß. Wenn die Dichtungen von Hydraulikwagenhebern bereits porös sind, kann nicht mehr genug Druck entstehen, um ein Auto anzuheben. Deshalb ist es wichtig, diese Wagenheber zu warten und regelmäßig das Hydrauliköl zu wechseln.

Stempelwagenheber

Auch Stempelwagenheber arbeiten oft mit Hydraulik. Andere Modelle sind pneumatisch, nutzen also Luftdruck. Pneumatikwagenheber sind etwas teurer als die hydraulischen Modelle. Stempelwagenheber erreichen mehr Tragkraft als Rangierwagenheber – je nach Modell bis zu 30 Tonnen.

Luftkissen- oder Ballonwagenheber

Ein Kunststoffsack unter dem Auto, der mit Luft aufgepumpt wird, ist ebenfalls in der Lage, den Wagen anzuheben. Die Luft stammt aus dem Auspuff, weshalb keine manuelle Muskelkraft zum Einsatz kommen muss. Luftkissenwagenheber können schneller kaputtgehen als die anderen Typen. Bei der Bedienung ist darauf zu achten, dass der Kunststoffsack richtig unter dem Auto platziert ist.

Wann kommt welcher Wagenheber zum Einsatz?

Wer einen Wagenheber nur im Pannenfall braucht, greift zum Scherenwagenheber. Für den Pannenfall eignet sich auch ein Luftkissenwagenheber, der sich ebenfalls platzsparend mitführen lässt. Diese Wagenheber haben den Vorteil, dass sie ohne den Einsatz von Muskelkraft auskommen. Allerdings kann ihr Material anfällig sein. Ein Rangierwagenheber ist ebenfalls komfortabel in der Anwendung und langlebiger. Diese Anschaffung lohnt sich bei häufigem Einsatz. Stempelwagenheber eignen sich besonders gut für schwere Wagen, wie zum Beispiel Wohnwagen oder Lieferwagen. Während Luftkissenwagenheber überhaupt keine manuelle Arbeit verlangen, ist auch ein Hydraulikwagenheber (Rangier- oder Stempelwagenheber) komfortabler als ein Scherenwagenheber. Dieser hat weniger Tragkraft als andere Typen, wobei Stempelwagenheber das meiste Gewicht stemmen können.

Was ist beim Kauf eines Wagenhebers zu beachten?

Wer sich einen Wagenheber zulegen möchte, sollte sich verdeutlichen, für welche Einsatzzwecke das Gerät gedacht und wie das Auto beschaffen ist. Wichtige Fragen vor dem Kauf sind:

  • Wie oft besteht überhaupt Bedarf für einen Wagenheber?
  • Ist das Fahrzeug tiefer gelegt?
  • Wie schwer ist das Auto?
  • Reicht die maximale Hubhöhe des Wagenhebers, um am Auto arbeiten zu können?

Zur Frage, wie oft ein Wagenheber gebraucht wird, kommen Eigenschaften des Fahrzeugs. Bei tiefer gelegten Autos ist darauf zu achten, dass der Wagenheber eine entsprechend flache Unterfahrhöhe hat. Er muss außerdem in der Lage sein, das Gewicht des Autos zu stemmen und auf die erforderliche Höhe zu bringen. Der Hersteller des Fahrzeugs gibt das Gewicht an. In der Beschreibung ist auch zu erfahren, wo am Auto sich der Wagenheber am besten ansetzen lässt.

Was kostet ein Wagenheber?

Ein Scherenwagenheber ist bereits für wenige Euro erhältlich. Andere Typen können – je nach Ausstattung – im Rahmen von bis zu mehreren hundert Euro liegen.

Sicherheit: Gibt es Prüfsiegel, auf die zu achten ist?

Eine Zertifizierung durch den TÜV, ein GS-Zeichen oder eine CE-Kennung stellt sicher, dass vom Gerät bei sachgemäßer Bedienung keine Gefahr ausgeht. Mit diesen Siegeln entspricht das Werkzeug den deutschen oder europäischen Sicherheitsrichtlinien. Vor der Verwendung sollte die Bedienungsanleitung gründlich durchgelesen werden.

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