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Sekundenschlaf ist verantwortlich für ein Viertel aller tödlichen Unfälle auf Autobahnen. Müdigkeit am Steuer vorzubeugen, verringert das Sekundenschlaf-Risiko erheblich. Regelmäßige Pausen sind dabei Unfallvermeider Nummer eins.

Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Sekundenschlaf: Gefahr erkennen
  3. Besondere Risikogruppen für Sekundenschlaf
  4. Warnzeichen während der Fahrt wahrnehmen
  5. Unfall wegen Müdigkeit: Welche Strafen drohen?
  6. Sekundenschlaf vorbeugen - die besten Tipps
  7. Fahrassistenzsysteme: Wie funktioniert die Müdigkeitserkennung?
  8. Verwandte Themen
  9. Weiterführende Links
  10. Kfz-Versicherungen vergleichen

Das Wichtigste in Kürze

  • Ausreichend Schlaf vor Fahrtantritt und regelmäßige Pausen helfen gegen Müdigkeit am Steuer.
  • Fahrassistenzsysteme mit Müdigkeitserkennung können nur bedingt helfen, Sekundenschlaf zu verhindern.

Sekundenschlaf: Gefahr erkennen

Bevor man übermüdet ins Auto steigt oder sich die nötige Pause spart, sollte man sich klar machen, welches Risiko Sekundenschlaf für sich und andere birgt: Nach Expertenmeinung geht ein Viertel aller tödlichen Unfälle auf der Autobahn auf Sekundenschlaf zurück. Die hohe Geschwindigkeit wirkt sich auf Autobahnen verstärkend aus: Schon bei 100 km/h legt man in einer Schlaf-Sekunde 28 Meter ohne Kontrolle zurück. Häufig kann man den Sekundenschlaf am Unfallort sehen - oft ist das Fahrzeug ungebremst und ohne Lenkbewegung auf ein Hindernis geprallt.

Häufige Ursachen für Sekundenschlaf

  • zu wenig Schlaf in der vorhergehenden Schlafphase
  • eine langanhaltende Wachzeit oder ein längerfristiges Schlafdefizit
  • chronische Übermüdung durch Schlafstörungen
  • häufig wechselnder Schlafrhythmus bei Schichtdienst
  • Fahren in der Nacht während der Schlafphase
  • lange Fahrtzeiten mit zu wenigen Pausen
  • monotone Langstrecken wie Autobahnen
  • Alkohol und schwere Mahlzeiten

Besondere Risikogruppen für Sekundenschlaf

Wer an Schlafapnoe leidet, ist durch die mangelnde Schlafqualität in den Nächten gefährlich für Sekundenschlaf vorprogrammiert. Davon betroffen sind nur etwa zwei bis drei Prozent der Bevölkerung, aber 60 Prozent der 65- bis 70-jährigen Männer. Bei Schlafapnoe kommt es im Verlauf der Nacht immer wieder zu Aussetzen des Atems, meist gefolgt von heftigen Luftschnappen. Dieser nächtliche Kampf um genug Sauerstoff ist für die Betroffenen so anstrengend, dass sie sich auch tagsüber oft müde fühlen und unter Konzentrationsschwäche leiden. Da Menschen, die von Schlafapnoe betroffen sind, dies oft nicht wissen, kennen sie meist auch ihr erhöhtes Risiko nicht.

Chronische Schlafstörungen haben einen ähnlichen Effekt auf die körperliche Fitness wie Schlafapnoe. Der Vorteil ist aber, dass die Betroffenen ihr Risiko kennen und plötzlichem Mikroschlaf entsprechend besser vorbeugen oder bei Schlafmangel auf längere Fahrten am Steuer verzichten können.

Ebenfalls besonders gefährdet sind Berufsfahrer auf langen Strecken und Urlaubsreisende. Bei ihnen liegt die Hauptgefahr in oft stundenlangen, gleichförmigen Fahrten ohne regelmäßige Pausen. Dadurch gerät der Körper über längere Zeit in einen Ruhezustand, der leicht zum Einnicken führen kann.

Warnzeichen während der Fahrt wahrnehmen

Wenn beim Fahren die Augen brennen, die Augenlider schwer werden und das Sehvermögen abnimmt, wird es höchste Zeit für eine Pause mit Schlaf oder viel Bewegung an der frischen Luft. Weitere Warnzeichen sind Frösteln, ein trockener Mund und häufiges Gähnen. Anzeichen wie eine verlängerte Reaktionszeit und eine wachsende Risikobereitschaft und Reizbarkeit sind bedeutend subjektiver und werden vom Fahrer gerade bei wachsender Müdigkeit oft selbst nicht wahrgenommen. Wenn bereits Tunnelblick oder Halluzinationen eingesetzt haben, sind Sie schon lange über die vernünftige Fahrzeit hinaus. Plötzliches Hochschrecken ist bereits eine leichte Form von Sekundenschlaf.

Lassen Sie es am besten gar nicht so weit kommen und planen Sie bei langen oder nächtlichen Fahrten spätestens alle zwei Stunden eine Pause ein und halten Sie unbedingt an, wenn eines der genannten Vorzeichen für Sekundenschlaf auftritt.

Unfall wegen Müdigkeit: Welche Strafen drohen?

Müdigkeit am Steuer gefährdet nicht nur Menschenleben, sondern ist auch strafbar. Dass es keineswegs ein Kavaliersdelikt ist, übermüdet Auto zu fahren, sieht auch der Gesetzgeber so. Paragraph 315c des Strafgesetzbuchs (StGB) legt fest: "Wer im Straßenverkehr ein Fahrzeug führt, obwohl er infolge geistiger oder körperlicher Mängel nicht in der Lage ist, das Fahrzeug sicher zu führen, kann bei Gefährdung mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren belegt werden."

Die Kfz-Versicherung zaht jedoch in der Regel für Unfallschäden durch Sekundenschlaf.

Sekundenschlaf vorbeugen - die besten Tipps

Wer merkt, dass er müde wird, häufig gähnen muss und sich die brennenden Augen reibt, sollte anhalten und nicht nur einen weiteren Kaffee während der Fahrt trinken. Kaffee nützt laut Expertenmeinung nämlich kaum etwas. Dies gilt auch für vermeintliche Geheimtipps wie: Scheibe herunterkurbeln für mehr Fahrtwind oder Musik lauter stellen. Koffeinhaltige Aufputschmittel stellen mit nachlassender Wirkung sogar eher ein Risiko dar.

Wirklich hilfreich ist es, bei Anzeichen von Müdigkeit die Fahrt zu unterbrechen, im Rasthof oder Motel etwas zu schlafen oder wenigstens den Kreislauf mit reichlich Bewegung wieder richtig in Schwung zu bringen.

Schlafende Beifahrer verlocken übrigens zum Einschlafen. Mitfahrer, insbesondere Beifahrer, sollten zur eignen Sicherheit mit dem Fahrer wachbleiben, sich mit ihm unterhalten und auf ihn achten.

Und natürlich hilft es beim Wachbleiben am Steuer, ausgeruht in die Fahrt zu starten, sich eventuell beim Fahren abzuwechseln und regelmäßige Pausen von vornherein einzuplanen.

Fahrassistenzsysteme: Wie funktioniert die Müdigkeitserkennung?

Fahrassistenzsysteme zur Müdigkeitserkennung analysieren zu Beginn der Fahrt das Lenkverhalten, die Bedienung der Pedale und Schalthebel des Fahrers bei höheren Geschwindigkeiten. Auf Grundlage dieses Profils erkennt der Aufmerksamkeits-Assistent, wenn der Fahrer beginnt, von seinem normalen Verhalten abzuweichen, und warnt ihn akustisch und per Cockpitanzeige.

Ein großer Nachteil dieses Systems liegt laut Experten darin, dass Menschen am Steuer dazu neigen, die Verantwortung an den Fahrassistenten abzugeben, wie Tests mit Fahrsimulatoren nahelegen. Wenn der Fahrer seine Müdigkeit also zwar spürt, aber noch gut auffangen kann, so dass der Müdigkeitsassistent noch nicht genug Abweichungen zählt, trauen viele Fahrer laut Test eher der Wahrnehmung des Bordcomputers als ihrer eigenen. Testpersonen mit Aufmerksamkeits-Assistent legten dadurch durchschnittlich 20 Minuten später eine Pause ein, als die Vergleichsgruppe ohne Assistenzsystem.

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