Sie möchten ein Fahrzeug anmelden? Dann müssen Sie gegenüber der Zulassungsstelle nachweisen, dass ein vorläufiger Schutz in der Kfz-Haftpflicht besteht. Heutzutage erfolgt dieser Nachweis mithilfe der elektronischen Versicherungsbestätigung (eVB). Bis zum 31. Dezember 2002 wurde dazu in Deutschland die Doppelkarte verwendet.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Doppelkarte verdankte ihren Namen dem Umstand, dass die Zulassungsstelle eine Durchschrift der Karte an den Kfz-Versicherer weiterleitete.
  • Die eVB-Nummer wird automatisch vom Versicherer per Mail oder per Post zugesandt.

Von der Doppelkarte über die Deckungskarte zur eVB-Nummer

Die Doppelkarte verdankte ihren Namen dem Umstand, dass die Zulassungsstelle eine Durchschrift der Karte an den Kfz-Versicherer weiterleitete. Mit der Einführung der Deckungskarte 2013 wurde der Durchschlag abgeschafft. Die Doppelkarte wurde zur Deckungskarte.

Seit dem 1. März 2008 wird das Versicherungsbestätigungs-Verfahren elektronisch mit einer vom Versicherer erteilten Versicherungsbestätigungsnummer durchgeführt. Vorteile: Zulassungen können schneller abgewickelt werden, weil das manuelle Eintippen der Daten durch den Sachbearbeiter entfällt. Er kann nun ganz einfach anhand einer Zahlenfolge online prüfen, ob Versicherungsschutz für das anzumeldende Fahrzeug besteht.

An das Abrufverfahren zur eBV sind alle in Deutschland tätigen Zulassungsbehörden angeschlossen. Die zur Zulassung erforderlichen Daten können so elektronisch abgerufen werden. Mit der elektronischen Versicherungsbestätigung (eVB) weist der Versicherungsnehmer gegenüber der Kfz-Zulassungsstelle nach, dass das Fahrzeug über einen Versicherungsschutz in der Kfz-Haftpflicht verfügt.

eVB-Nummer wird vom Versicherer erteilt

Wer eine Kfz-Haftpflichtpolice abschließt, erhält die eVB-Nummer automatisch vom Versicherer per Mail oder per Post zugesandt. Mit dieser Nummer können Sie nun wie gewohnt die Fahrzeugzulassung bei der Zulassungsbehörde beantragen.