Wer in Deutschland ein Fahrzeug an- bzw. ummelden möchte, muss gegenüber der Zulassungsstelle nachweisen, dass ein (vorläufiger) Versicherungsschutz in der Kfz-Haftpflicht besteht. Bis zum Februar 2008 erfolgte dieser Nachweis mittels einer Deckungskarte, die der Versicherer in Papierform bereitgestellt hat. Darin bestätigte der Versicherer seine Absicht, ein Versicherungsverhältnis mit dem Versicherungsnehmer einzugehen. Sobald das Fahrzeug angemeldet ist, besteht eine vorläufige Deckung in der Kfz-Haftpflichtversicherung.

Elektronische Versicherungsbestätigung (eVB) hat die Deckungskarte abgelöst

Inzwischen wurde dieses manuelle Vorgehen von der eVB-Nummer abgelöst. Das hat den Vorteil, dass Zulassungen schneller abgewickelt werden können, da das manuelle Eintippen der Daten durch den Sachbearbeiter entfällt. Er kann nun ganz einfach anhand einer Zahlenfolge online prüfen, ob Versicherungsschutz für das anzumeldende Fahrzeug besteht.

An das Abrufverfahren zur eBV sind alle in Deutschland tätigen Zulassungsbehörden angeschlossen. Die zur Zulassung erforderlichen Daten können so elektronisch abgerufen werden. Mit der elektronischen Versicherungsbestätigung (eVB) weist der Versicherungsnehmer gegenüber der Kfz-Zulassungsstelle nach, dass das Fahrzeug über einen Versicherungsschutz in der Kfz-Haftpflicht verfügt.

So erhalten Sie die elektronische Versicherungsbestätigung

Wer eine Kfz-Police abschließt, der erhält die eVB-Nummer automatisch vom Versicherer per Mail oder per Post zugesandt. Mit dieser Nummer können Sie nun wie gewohnt die Fahrzeugzulassung bei der Zulassungsbehörde beantragen.