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Tachomanipulation – so können sich Käufer schützen

Auf dem Kfz-Gebrauchtwagenmarkt gibt es diverse Kriterien, um den Wert eines Fahrzeuges zu bestimmen. Dazu zählen

  • Zustand des Fahrzeuges,
  • Unfallfreiheit,
  • Scheckheftpflege,
  • Ausstattung, aber auch
  • die gefahrenen Kilometer.

Letztere sind deshalb wichtig, da bei einem Gebrauchtwagen über die gefahrene Kilometerzahl zum Beispiel der Zustand des Motors oder auch anderer Teile wie Keilriemen, Luftfilter, Zündkerzen usw. beurteilt werden kann. Für viele Käufer wiegt das Kriterium der gefahrenen Kilometer schwerer als zum Beispiel das Alter des Fahrzeuges. Ein gut gepflegtes Auto mit 10 Jahren und 50.000 gefahrenen Kilometern ist unter Umständen in einem besseren Zustand als ein Zweijahreswagen mit 100.000 Kilometern.

Für folgende Marken kann ein Gutachten mit Tachocheck erstellt werden

Leider ist der Tachocheck noch nicht für alle Automarken verfügbar. Für folgende Marken kann ein Gutachten angefordert werden:

  • Audi
  • BMW
  • MINI
  • Mercedes
  • Porsche (teilweise)
  • Seat
  • Skoda
  • VW

Wie Betrüger die Kilometerzahl bei der Tachomanipulation verändern

Einen modernen Tacho zu manipulieren, ist kein Hexenwerk. Mithilfe eines kleinen Gerätes, das unter dem Namen „Diagnosegerät“ oder „Tachojustierer“ für kleines Geld gekauft werden kann, ist der Tachobetrug in wenigen Sekunden erledigt. Das Gerät ist im Handumdrehen angeschlossen, der neue Tachostand eingegeben und schon werden aus 200.000 Kilometern 98.000 Kilometer. Aber diese Manipulation am Kilometerzähler kann nach § 263 StGB einen strafrechtlich relevanten Erfüllungsbetrug darstellen, wenn das Fahrzeug dann verkauft wird. Verschweigt der Verkäufer die Tachomanipulation, ist das Betrug.

Auch die Tachomanipulation selbst ist verboten

Der ADAC machte sich in der Vergangenheit stark und erwirkte am 18.08.2005 tatsächlich ein gesetzliches Verbot der Tachomanipulation. Gemäß § 22b StVG macht sich strafbar, wer „Einwirkungen auf den Wegstreckenzähler oder den Messvorgang“ durchführt, „die mit dem Ziel erfolgen, die Messdaten zu verfälschen.“ Geahndet wird das mit einer Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder einer Geldstrafe. Dabei ist nicht nur die Manipulation, sondern auch das Programmieren von Manipulationssoftware strafbar.

Schutz vor der Tachomanipulation – ist das möglich?

Experten schätzen, dass bei bis zu einem Drittel aller Gebrauchten schon einmal eine Tachomanipulation vorgenommen wurde. Im Schnitt werden diese Wagen 3.000 Euro teurer verkauft als solche ohne zurückgedrehten Kilometerzähler. Der Schaden wird in Fachkreisen auf ca. sechs Millionen Euro beziffert. Muss nun jeder, der sich einen Gebrauchtwagen kauft, fürchten, der Betrugsmasche zum Opfer zu fallen? Die Antwort lautet nein, denn es gibt einige Indizien, mit denen die Kilometerstände überprüft werden können.

Papier lügt nicht

Wer einen Gebrauchten kauft und unsicher ist, ob der Tachostand stimmt, der kann sich Gewissheit über die Fahrzeughistorie verschaffen. Alte TÜV-Berichte, Reparaturrechnungen, Ölwechsel-Belege – überall wird der Tachostand verzeichnet. Leider ist kein Händler dazu verpflichtet, alle Dokumente beim Kauf auszuhändigen. Wer als Käufer sichergehen will, sollte allerdings nur ein Auto mit einer möglichst geschlossenen Dokumentation kaufen.

Kleines Auto, kleiner Gewinn – großes Auto, großer Gewinn

Tachos werden bei allen Arten von Gebrauchten manipuliert. Wer denkt, mit dem Ankauf eines alten, günstigen Gebrauchten vor Betrug gefeit zu sein, der irrt. Auch wenn der Gewinn hier nur im Bereich von einigen Hundert Euro liegt, wird am Tacho gedreht. Manchmal hilft es, Kontakt zum Vorbesitzer aufzunehmen oder die digitale Reparaturhistorie einzusehen, um einen Betrug auszuschließen. Tipp: Im Zweifelsfall hilft es, eine Vertragswerkstatt anzufahren. Hier können die Wartungsintervall-Speicher ausgelesen werden. Dabei kommt auch der zuletzt protokollierte Kilometerstand ans Tageslicht. Je nach Kaufwert lohnt sich der Aufwand.

Tachomanipulation aufdecken: Schneller geht es per App

Theoretisch muss aber nicht einmal die Vertragswerkstatt angefahren werden. Mit einer App ist es bei bestimmten Fahrzeugtypen für jedermann möglich, auf die Diagnosedaten zuzugreifen. Über einen entsprechenden Dongle wird das Smartphone an den Gebrauchtwagen angeschlossen und die Diagnosedaten können ausgelesen werden. Und die App kann noch mehr. Sie berechnet anhand der Betriebsstunden und der Kilometeranzahl eine Durchschnittsgeschwindigkeit. Liegt diese unterhalb 15 km/h, ist eine Tachomanipulation wahrscheinlich.

Im Zweifel: Tachomanipulation anhand von Fahrzeugmerkmalen erkennen

Steht keine ausreichende Dokumentation zur Verfügung und kann auch keine Diagnose der Borddaten erfolgen, hilft es, die wichtigsten offensichtlichen Merkmale einer Tachomanipulation zu kennen.

  • Ein Blick auf die Reifen kann Gewissheit verschaffen. Ein niedriger Tachostand und abgefahrene Reifen, die erst ein Jahr alt sind – das passt nicht zusammen. Hier sollte nachgefragt werden. Das Alter der Reifen lässt sich an der DOT-Nummer erkennen. Sie ist seitlich gerahmt eingeprägt. Steht dort beispielsweise 3015, wurde der Reifen in der KW 30 im Jahre 2015 produziert.
  • Eine deutliche Abnutzung von Lenkrad, Pedalen und Sitzen passt ebenfalls nicht zu einem niedrigen Kilometerstand

Absicherung im Kaufvertrag

Absicherung sollte auch im Kaufvertrag erfolgen. Die Formulierung „tatsächliche Laufleistung“ ist einem „Kilometerstand laut Tacho“ oder „Kilometerstand wie abgelesen“ vorzuziehen. Zögert der Verkäufer hier, sollte nicht gekauft werden.

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