Viele Nostalgiker denken gerne an einen der beliebtesten Mediaplayer der 2000er-Jahre zurück. Winamp begeisterte damals mit umfangreichen Funktionen, komfortabler Bedienbarkeit, moderner Oberfläche und Kompatibilität mit unzähligen Audioformaten. Nach der Übernahme durch AOL kam die Weiterentwicklung zum Erliegen. Endlich brachte der neue Inhaber Radionomy im Oktober 2018 die neueste Version 5.8 auf den Markt.

Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Was ist Winamp?
  3. Welche Funktionen unterstützt Winamp?
  4. Wie entstand Winamp?
  5. Wie sieht die Weiterentwicklung von Winamp aus?
  6. Alternativen zu Winamp
  7. Verwandte Themen
  8. Weiterführende Links
  9. Jetzt DSL-Angebote vergleichen

Das Wichtigste in Kürze

  • Winamp ist ein Mediaplayer, der gängige Audioformate abspielt.
  • Playlists und Medienbibliothek machen die Software übersichtlich.
  • Die Funktionen lassen sich mit Plug-ins erweitern.

Was ist Winamp?

Winamp ist in der Lage unterschiedlichste Dateiformate wie MP3 oder WMA wiederzugeben. Mit Winamp spielen und verwalten Sie Ihre CDs, DVDs und MP3s bequem und einfach. Die Software wird kostenlos angeboten und kann durch verschiedene Plug-ins in ihrer Funktionsweise erweitert werden. Sie läuft problemlos auf verschiedenen Betriebssystemen. Seitdem im Oktober 2018 die Version 5.8 als Beta auf den Markt kam, unterstützt Winamp auch macOS X. Selbstverständlich läuft der Mediaplayer auch auf Windows und gängigen Android-Geräten.

Welche Funktionen unterstützt Winamp?

Zu den wichtigsten Merkmalen des Mediaplayers zählen:

  • Abspielen von Medien in diversen Formaten auch mit DRM-Schutz
  • Erstellen, Verwalten und Speichern von Playlists
  • Synchronisierung mit anderen Winamp-Installationen
  • Medien-Bibliothek, die alle abspielbaren Dateien auf dem Gerät anzeigt
  • Bewertungsmöglichkeit der Musik und Filme
  • Filteroption in den Listen
  • Empfang und Wiedergabe von Internetradio und Web-Streams

Winamp bietet bereits in der Grundversion eine umfangreiche Funktionsauswahl, allerdings lässt sich diese problemlos erweitern. Es stehen zum Beispiel Eingabe-Plug-ins bereit, mit denen das System in der Lage ist, auch Formate wie SPC, SID oder NSF abzuspielen. Ausgabe-, Visualisierungs- und Effekt-Plug-ins finden Sie ebenfalls meist kostenlos im Internet.

Wie entstand Winamp?

Ende der 1990er-Jahre hatte der US-Amerikaner Justin Frankel eine Idee. Aufgrund seiner Unzufriedenheit mit den damals gängigen Mediaplayern beschloss er, eine eigene Software zur Wiedergabe von Musik und Filmen zu schreiben. Seine Version sollte in der Lage sein, das neue Datei-Format MP3 nicht nur wiederzugeben, sondern durch verschiedene weitere Funktionen großen Komfort bei der Bedienung und Benutzung bieten. Zusammen mit Dmitry Boldyrev und Gianluca Rubinacci programmierte er Winamp, einen Mediaplayer, der als Shareware kostenlos auf den Markt kam. Winamp war von Anfang an ein echter Schlager. Im Jahr 1999 kaufte AOL mit einem Aktienpaket im Wert von 60 Millionen US-Dollar das Programm.

Wie sieht die Weiterentwicklung von Winamp aus?

Nach der Übernahme durch AOL schlief die Weiterentwicklung von Winamp größtenteils ein. Erst im Oktober 2018, unter der Federführung des Besitzers Radionomy, wurde die Version 5.8 von Winamp als Beta publiziert.

Alternativen zu Winamp

Sie interessieren sich für Alternativen zum Winamp-Mediaplayer? In Clementine und Foobar2000 könnten Sie fündig werden.

Clementine als Alternative zu Winamp?

Der Mediaplayer mit dem femininen Namen Clementine läuft auf allen gängigen Plattformen. Einer der wichtigsten Vorteile ist, dass die Software mit Linux, Windows und macOS kompatibel ist. So kopieren Sie problemlos Ihre Titel auf iPhone, iPod, MTP- oder USB-Speicher. Sie spielen damit zu Hause und unterwegs Musik von lokalen Speichern Ihres Computers ebenso ab wie Online-Radio und Dateien aus Clouds. Speichern Sie Ihre Lieblingslieder in unterschiedlichen Wiedergabelisten, in denen Sie mit Reitern für exzellente Übersichtlichkeit sorgen. Hintergrundinformationen wie Liedtexte, Künstlernamen und Fotos sorgen für ein ganzheitliches Erlebnis.

Foobar2000 im Vergleich zu Winamp

Bereits beim Download werden erste Unterschiede klar. Foobar2000 ist eine vergleichsweise kleine Datei, Winamp ist dagegen groß und schwieriger herunterzuladen. Dagegen ist Winamp in der Grundversion selbst von Anfängern intuitiv und einfach zu bedienen – bei Foobar2000 braucht der Nutzer meist etwas Zeit, um mit der Oberfläche zurechtzukommen. Beide Mediaplayer können durch Installationen in ihren Funktionsweisen erweitert werden. Sie unterstützen eine große Bandbreite von Audioformaten und haben eine gute Wiedergabequalität. Einzig beim Abspielen von Internetradio lässt Winamp etwas zu wünschen übrig. Übersichtliche Playlists ermöglichen ein rasches Finden des gewünschten Musikstücks.

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