Ein Webbrowser ist in erster Linie ein Programm zur Darstellung von Webseiten. Auch das Betrachten von anderen Dokumenten, zum Beispiel Bildern und PDFs, ist mit Webbrowsern möglich. Umgangssprachlich wird das Programm nur Browser genannt. Die Bezeichnung stammt vom englischen Verb „to browse“, was auf Deutsch „durchstöbern“ bedeutet. Zu den bekanntesten Webbrowsern zählen Mozilla Firefox, Microsoft Edge, Google Chrome und Apple Safari.

Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Vor und zurück – eine Revolution
  3. Webbrowser auf einen Blick:
  4. Verwandte Themen
  5. Weiterführende Links
  6. Jetzt DSL-Angebote vergleichen

Das Wichtigste in Kürze

  • Die ersten Browser zeichneten sich durch spezielle Navigationselemente aus.
  • Große Bekanntheit erlangte 1993 erstmals der Webbrowser Netscape Navigator.
  • Fast jeder vierte Deutsche surfte im Jahr 2020 über Google Chrome im Netz.
  • Die verschiedenen Browser unterscheiden sich vor allem in der Geschwindigkeit beim Seitenaufbau.

Vor und zurück – eine Revolution

Die ersten Browser zeichneten sich durch spezielle Navigationselemente aus. Die Nutzer konnten beim Lesen von Texten im Browser durch Vor-, Zurück- und Index-Befehle durch verschiedene Dateien navigieren. Dieses Prinzip zeichnete auch den ersten Webbrowser aus, der 1989 am CERN in Genf entwickelt wurde. Der Browser trug den Namen WorldWideWeb und trumpfte neben der Navigation mit weiteren Extras auf. So konnten durch die Verwendung von Hypertext Links angeklickt werden; auch Grafiken wurden im Browser sichtbar.

Große Bekanntheit erlangte 1993 erstmals der Webbrowser Netscape Navigator. Seine Entwickler hatten die kommerziellen Möglichkeiten des Internet erkannt und den Browser entsprechend angepasst. Eine grafische Benutzeroberfläche (GUI) und ein schnellerer Seitenaufbau waren das Erfolgsrezept von Netscape Navigator und sicherten dem Webbrowser für mehrere Jahre die Marktführerschaft. Mit der Zeit kamen andere Webbrowser wie Opera, Safari, Google Chrome und Microsoft Edge auf den Markt. Sie verdrängten den Pionier-Browser Netscape Navigator, dessen Weiterentwicklung 2008 komplett eingestellt wurde. Der Quelltext des Netscape Navigators wurde von den Entwicklern daraufhin freigegeben. Aus dem Netscape Navigator wurde somit ein Open-Source-Projekt, aus dem später das Mozilla-Projekt und der beliebte Browser Firefox entstanden.

Webbrowser auf einen Blick:

Firefox

Firefox lässt sich kostenlos im Internet herunterladen und bietet viele Möglichkeiten, ihn anzupassen - funktioniert aber auch ohne Extras. Bei der Schnelligkeit des Seitenaufbaus, die in Vergleichstests häufig kritisiert wurde, hat das Programm inzwischen aufgeholt.

Chrome

Der Browser des Internetgiganten Google ist weit verbreitet. In Vergleichen von Computer-Fachzeitschriften schneidet er vor allem wegen seiner Geschwindigkeit sehr gut ab. Wer ein Google-Konto hat, kann dort seine Browser-Einstellungen, Lesezeichen und Erweiterungen speichern und diese dann von anderen Computern abrufen. Google Chrome läuft auf diversen Betriebssystemen. Dazu zählen macOS, Linux, Android sowie iOS.

Safari

Safari ist der Web-Browser von Apple. Er lädt Internetseiten ebenfalls ausgesprochen schnell und zeigt die meisten Inhalte problemlos an. Safari zeichnet sich vor allem durch grafische Effekte aus, die etwa das Durchblättern von Verlauf und Favoriten besonders übersichtlich machen.

Opera

Opera war lange führend bei der Entwicklung neuer, innovativer Techniken, die sich später dann auch bei anderen Browsern etabliert haben. Zu Beginn mussten Nutzer für eine werbefreie Version zahlen; inzwischen ist der Browser aus Norwegen kostenlos. Auch Opera-Nutzer können ihre Browsereinstellungen zwischen mehreren Geräten synchronisieren. Für das mobile Surfen gibt es den Opera Mini, auf dem die gewünschten Internetseiten komprimiert angezeigt werden. Damit lässt sich bei den Gebühren für die Datenübertragung sparen.

Microsoft Edge

Mit Microsoft Edge wurde 2015 der Internet Explorer als Standardbrowser abgelöst. Microsoft Edge läuft geräteübergreifend auf Windows, macOS, iOS und Android. Der Erfolg der urspünglichen Microsoft Edge-Version war jedoch nur von kurzer Dauer - seit Anfang März 2021 wird dieser Browser von Microsoft nicht mehr aktualisiert. Es gibt keine Sicherheitsupdates oder sonstige Aktualisierungen mehr. Ersetzt wurde der alte Edge-Browser mit einem Edge-Browser auf Chromium-Basis, der sogenannte "Edge Chromium". Den Browser können Microsoft-, Apple iOS- und Android-Nutzer verwenden.

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