Ein USB-Stick ist ein elektronisches Speichermedium, welches über den „Universal Serial Bus“ kommuniziert. Mit einem USB-Stick kann man eine Verbindung zwischen einem Computer und einem externen Gerät herstellen und Daten auf diesem Weg austauschen sowie speichern. USB-Sticks sind aufgrund ihres handlichen Hosentaschenformats, der hohen Speicherkapazität und Zugriffsgeschwindigkeit sowie der einfachen Handhabung sehr beliebt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Beim USB-Stick handelt es sich um ein kleinformatiges Speichermedium.
  • Trotz ihres kleinen Formats sind USB-Speichersticks recht langlebig und robust.
  • USB-Sticks gibt es für den inzwischen veralteten USB-1.1-Bus, den deutlich schnelleren USB-2.0-Bus und den aktuell schnellsten USB-3.0-Bus.
  • Während es bei älteren Betriebssystemen nötig sein kann, vor der Nutzung eines USB-Speichersticks einen entsprechenden Treiber zu installieren, erkennen moderne Betriebssysteme die Sticks automatisch.

USB-Sticks: was sie können, was sie kosten

Beim USB-Stick handelt es sich um ein kleinformatiges Speichermedium. Die Daten werden elektronisch auf einem Flash-Speicher abgelegt. Im Jahr 2000 sind die ersten USB-Sticks auf den Markt gekommen, damals mit einer Speicherkapazität von 8 Megabyte. Inzwischen gibt es Sticks mit einer Kapazität von 512 Gigabyte. Auch die Lese- und Schreibgeschwindigkeit ist stetig gewachsen

Obwohl die USB-Sticks immer mehr können, sind sie immer kleiner geworden. Der kleinste Stick hat inklusive Schutzkappe ein Format von lediglich 19,5 Millimetern Länge, 15,5 Millimetern Breite und nur 7 Millimetern Höhe. Selbst wasserdichte Modelle sind mittlerweile auf dem Markt. Doch nicht nur aufgrund der hohen Speicherkapazität und der handlichen Größe sind USB-Sticks beliebt, auch der Preis ist unschlagbar: Bereits für eine Handvoll Euro sind die praktischen Speicher-Stifte zu haben.

Trotz ihres kleinen Formats sind USB-Speichersticks recht langlebig und robust. Laut Herstellerangaben überleben darauf gespeicherte Daten bis zu zehn Jahre. Dennoch sind die Speicherzellen nicht frei von Verschleißerscheinungen. Zwar können die Daten theoretisch unbegrenzt gelesen werden, allerdings garantieren die Hersteller meist nur 100.000 Schreibzyklen pro Speicherzelle.

USB-Schnittstellen und -Kompatibilität

USB-Sticks gibt es für den inzwischen veralteten USB-1.1-Bus, den deutlich schnelleren USB-2.0-Bus und den aktuell schnellsten USB-3.0-Bus. Die weitverbreiteten USB-2.0-fähigen Sticks können an einer entsprechenden Schnittstelle theoretisch Daten mit 480 Megabit pro Sekunde speichern und lesen, jedoch werden diese Werte in der Praxis kaum erreicht. Der USB-2.0-Bus ist abwärtskompatibel zum USB-1.1-Bus, allerdings reduziert sich dabei die Übertragungsrate auf 12 Megabit pro Sekunde.

USB-Sticks haben keine Verriegelung, sie können somit jederzeit vom Rechner getrennt werden. Passiert dies, während das Gerät gerade Daten liest oder schreibt, kann es zu Datenverlusten kommen. Deshalb sollte man vor dem Entfernen des Sticks dies dem Betriebssystem ankündigen und ihn erst nach Abschluss aller Schreiboperationen vom Rechner trennen.

Während es bei älteren Betriebssystemen nötig sein kann, vor der Nutzung eines USB-Speichersticks einen entsprechenden Treiber zu installieren, erkennen moderne Betriebssysteme die Sticks automatisch. Wie das jeweilige Betriebssystem den USB-Stick behandelt, ist unterschiedlich: Unter Windows findet man nach dem Einstecken ein zusätzliches Laufwerk, welchem einfach der nächste freie Laufwerkbuchstabe zugeordnet wird. Unter Mac OS wird der Stick als Laufwerk mit seinem Namen aktiviert.