Upload-Geschwindigkeit

Die meisten Verbraucher achten bei der Wahl des Internettarifs auf die Download-Geschwindigkeit. Diese ist entscheidend für eine stabile Internetleitung, schnelles Laden von Internetseiten, die ruckelfreie Nutzung von Streaming und vielem mehr. Doch der Upload gewinnt zusehends an Bedeutung. Verivox beantwortet die wichtigsten Fragen.

Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Wozu brauche ich eine gute Upload-Geschwindigkeit?
  3. Wie schnell sollte mein Upload sein?
  4. Speedtest: Upload-Tempo prüfen
  5. Welche Technologie ist die beste?
  6. Upload-Geschwindigkeit beim mobilen Internet
  7. Was tun, wenn der Upload dauerhaft zu niedrig ist?
  8. Verwandte Themen
  9. Weiterführende Links
  10. Jetzt DSL-Angebote vergleichen

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Upload-Geschwindigkeit gibt an, wie schnell Daten über eine Internetleitung hochgeladen oder versendet werden können.
  • Der Upload ist bei zahlreichen modernen Anwendungen von Bedeutung, etwa Videokonferenzen, Cloud-Computing, Video-Uploads auf Social-Media-Plattformen oder Online-Live-Games.
  • In Internettarifen ist die Geschwindigkeit für Downloads zumeist sehr viel höher als die für Uploads.
  • Die Glasfasertechnik bietet die höchsten Uploadraten. DSL schneidet oft besser ab als Kabel.

Wozu brauche ich eine gute Upload-Geschwindigkeit?

Immer wenn es ums Hochladen („Upload“) von Daten geht: Zum Beispiel im Homeoffice oder im Homeschooling, wenn eine stabile Leitung für die Videokonferenz benötigt wird – gleiches gilt für Videoanrufe mit Freunden. Auch das Hochladen eines Fotos bei Social Media, der Austausch von Daten mit einer Cloud, der Versand von Mails mit großen Anhängen setzen eine gute Upload-Datenrate voraus. All das sind Anwendungen, die immer wichtiger werden. Ist die Upload-Rate zu niedrig, dauert zum Beispiel das Hochladen deutlich länger und die Videotelefonie leidet unter Bild- und Tonstörungen.

Wie schnell sollte mein Upload sein?

Wer wie viel Upload-Geschwindigkeit braucht, hängt grundsätzlich von der Art der Internetnutzung des Verbrauchers ab. Wir raten zu einer Upload-Geschwindigkeit von mindestens 10 Mbit/s. Wer mehrere Anwendungen gleichzeitig nutzen möchte, setzt besser auf mehr Upload-Speed und bucht 50 Mbit/s im Upload.

10 Mbit/s gibt es bei DSL-Anbietern in fast allen Tarifen mit 50 Mbit/s Download-Geschwindigkeit. Bei Kabelanbietern müssen Verbraucher mindestens 100 Mbit/s Bandbreite buchen, um sich 10 Mbit/s im Upload zu sichern. Der 50-Mit-Upload ist bei der Telekom schon enthalten im Mittelklasse-DSL-Tarif mit 100 Mbit/s im Download. Bei Vodafone Kabel dagegen erst im Highspeed-Tarif mit 1.000 Mbit/s Downloadrate. Verbraucher sollten beachten, dass es sich bei diesen Angaben um Maximalgeschwindigkeiten handelt. Die volle Geschwindigkeit kommt in der Realität meist nicht an.

Speedtest: Upload-Tempo prüfen

Wer wissen möchte, wie es um die Upload-Geschwindigkeit seines genutzten Tarifs steht, kann einen Speedtest vornehmen. Neben der Download-Geschwindigkeit wird auch der Upstream gemessen. Am besten sollten Verbraucher die Internetverbindung zu verschiedenen Uhrzeiten testen, dann ist ein ausgewogenes Ergebnis wahrscheinlicher.

Welche Technologie ist die beste?

Alle Zugangstechnologien haben zwei Dinge gemeinsam: Die Downloadrate ist immer deutlich höher als die Uploadrate. Eine Untersuchung von Verivox zeigte, dass die Upload-Geschwindigkeit im Verhältnis zur Downloadrate nur rund 16 Prozent erreicht. Und ein hoher Upload hängt in den Tarifmodellen von schnellen Download-Geschwindigkeiten ab. Das liegt in erster Linie am asymmetrischen Übertragungsablauf von Internetdaten: mehr Datenverkehr im Download, weniger im Upload.

Der Upload ist außerdem durch die genutzte Internettechnologie bedingt. Die Verivox-Untersuchung ergab, dass der DSL-Upload mindestens doppelt so schnell wie der Upload von Kabeltarifen ist. Ein Glasfaseranschluss bietet den höchsten Upload. Der Kabelanschluss bringt einen weiteren Nachteil mit: Wie auch beim Download wird die Upload-Geschwindigkeit unter allen Teilnehmern aufgeteilt, die eine Leitung gemeinsam nutzen (zum Beispiel im Mehrparteienhaus oder innerhalb eines Haushalts). So kann das verfügbare Durchschnittstempo unter der beworbenen Höchstgeschwindigkeit liegen.

Upload-Geschwindigkeit beim mobilen Internet

Im mobilen Internet sind heute LTE-Tarife der Standard. Schnelle LTE-Tarife bieten Upload-Raten von 50 bis zu 100 Mbit/s. Wer häufig sein mobiles Datenvolumen verwendet, um Bilder und andere Daten in der Cloud zu sichern, sollte bei Vertragsabschluss auf einen möglichst schnellen Upload achten. Wer im Homeoffice oder beim Homeschooling am langsamen Upload-Tempo des stationären Internetanschlusses verzweifelt, findet also möglicherweise im Mobilfunk eine kurzfristige Alternative. Die erreichte Maximalgeschwindigkeit hängt jedoch von der Qualität des Handyempfangs und vom genutzten Handynetz ab. Zudem setzt das inklusive Datenvolumen des Tarifs der Nutzung meist Grenzen: Nach dem Datenverbrauch wird die Geschwindigkeit gedrosselt. Eine Alternative kann eine stationäre Nutzung von LTE-Tarifen mit großen Datenpaketen oder unbegrenztem Datenvolumen sein.

Was tun, wenn der Upload dauerhaft zu niedrig ist?

Macht die Upload-Rate dauerhaft Probleme, kann ein Tarifwechsel sinnvoll sein. Normalerweise ist beim genutzten Internetanbieter ein Tarifupgrade möglich: Kunden wechseln zu einem schnelleren Angebot. Eventuell lohnt sich ein Technologiewechsel – zum Beispiel von Kabel zu DSL. Verbraucher sollten zunächst am Wohnort prüfen, welche Alternativen es gibt.

Verbraucher-Tipp: Im DSL-Rechner von Verivox finden Verbraucher die Upload-Geschwindigkeit jedes Tarifs direkt neben der Download-Geschwindigkeit aufgeführt. Das macht einen einfachen Vergleich der Angebote möglich.

Vor einer wichtigen Videokonferenz können Verbraucher ihre Familienmitglieder um eine Internetpause bitten. Internetfähige Geräte wie die Spielekonsole sollten geprüft werden, ob möglicherweise im Hintergrund Updates laufen, die sich stoppen lassen. Es ist außerdem ratsam, nur eine Anwendung zu nutzen, nicht mehrere gleichzeitig. Ein Tipp zum Schluss: Für eine direkte Internetverbindung kann man ein LAN-Kabel verwenden. Denn Upload-Tempo kann auch übers WLAN verloren gehen.

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