Schadsoftware

Viren, Würmer, Trojaner – Schadsoftware ist der Überbegriff für feindselige Computerprogramme, die meist zunächst unbemerkt Schaden anrichten. Beispielsweise übernehmen Internetkriminelle mithilfe von Schadsoftware die Kontrolle über Benutzerkonten, spionieren Daten aus oder versenden automatisch infizierte E-Mails an Kontakte im Adressbuch.

Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Typen von Schadsoftware
  3. Webbrowser ist häufig das Einfallstor
  4. Angriffsziel Handy & Smartphone
  5. Wenn der PC bereits mit Schadsoftware befallen ist
  6. Verwandte Themen
  7. Weiterführende Links
  8. Jetzt DSL-Angebote vergleichen

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Liste der Schadprogramme ist lang. Gemeinsam haben sie alle, dass sie gewöhnlich als E-Mail, Link, App oder E-Card getarnt auf den PC gelangen und gänzlich unbemerkt im Hintergrund aktiv werden.
  • Spyware ist eine Software, die ohne Wissen des Computernutzers Daten ausspäht.
  • Auch mobile Geräte, wie Handys, Smartphones oder Tablets, sind schon allein aufgrund ihrer zunehmenden Beliebtheit und Verbreitung ins Visier von Internetkriminellen geraten.

Typen von Schadsoftware

Die Liste der Schadprogramme ist lang. Gemeinsam haben sie alle, dass sie gewöhnlich als E-Mail, Link, App oder E-Card getarnt auf den PC gelangen und gänzlich unbemerkt im Hintergrund aktiv werden. Sie laufen komplett eigenständig auf dem Computer, was bedeutet, dass sie sich auch durch Beenden oder Löschen des befallenen Programms nicht deaktivieren lassen.

Viren und Würmer

Computerviren und Computerwürmer – das sind wohl die beiden bekanntesten Typen von Schadsoftware. Ein Computervirus ist ein sich selbst verbreitendes Computerprogramm, das sich in andere Programme einschleust und so reproduziert. Genau dies tut auch der Computerwurm, nur mit dem Unterschied, dass die Vervielfältigung über Netzwerke oder Wechselmedien wie beispielsweise USB-Sticks geschieht.

Trojaner und Spyware

Ein Trojaner oder auch Trojanisches Pferd ist ein Programm, das getarnt als nützliche Anwendung, ohne Wissen des Anwenders im Hintergrund schädliche und unerwünschte Funktionen, beispielsweise das Aufzeichnen der Tastatureingaben, erfüllt.

Spyware ist eine Software, die ohne Wissen des Computernutzers Daten ausspäht. In der Regel dienen diese Schnüffelprogramme dem Analysieren des Surfverhaltens. Die so gewonnen Informationen werden für kommerzielle Zwecke genutzt, beispielsweise durch das Einblenden entsprechender Werbung. Im Gegensatz zu Viren und Würmern versucht diese Schadsoftware aber nicht, sich selbst weiterzuverbreiten.

Scareware

Scareware ist ein besonders gemeines Schadprogramm, denn sie will erst den PC-Nutzer verängstigen, um ihn so zu einer bestimmten Handlung zu bewegen. Beispielsweise erscheint auf dem Computerbildschirm eine Warnung, das Gerät sei mit Viren infiziert oder man sei Opfer einer Hacker-Attacke. Dazu werden dann gleich vermeintliche Abwehrmaßnahmen oder Antivirenprogramme gegen Geld angeboten, die allerdings nicht mehr bringen, als die Warnung abzuschalten.

Webbrowser ist häufig das Einfallstor

Zum Haupteinfallstor für Schadsoftware hat sich inzwischen der Internetbrowser gemausert. Deshalb sollten Anwender dem Programm nicht freie Hand lassen, sondern das automatische Installieren von Erweiterungen, sogenannte Add-ons, möglichst deaktivieren. Eine manuelle Installation ist dann im Nachhinein immer noch möglich.

Angriffsziel Handy & Smartphone

Auch mobile Geräte, wie Handys, Smartphones oder Tablets, sind schon allein aufgrund ihrer zunehmenden Beliebtheit und Verbreitung ins Visier von Internetkriminellen geraten. Smartphones sind grundsätzlich der gleichen Gefährdung ausgesetzt wie ein stationärer PC. Deshalb muss man damit rechnen, dass auch hier Viren und Schadprogramme zunehmend Einzug halten. Gefährdet sind, neben der Vertraulichkeit von Telefongesprächen und Daten, auch eine ganze Palette von Apps, sowie das Adressbuch. Selbst das Abhören von Raumgesprächen bis hin zur Positionsbestimmung des Nutzers ist möglich. Verbraucher sollten hier vor allem darauf achten, keine Applikationen von Webplattformen zu laden sondern auf die offiziellen Stores zurückgreifen.

Wichtig ist, stets einen aktuellen Virenschutz zu verwenden und regelmäßig Sicherheitslücken im Betriebssystem durch Aktualisierungen zu schließen. Außerdem sollten Anwender bei unerwünschten E-Mails und beim Herunterladen von Dateien aus dem Internet besonders vorsichtig sein. Auch ist es empfehlenswert, sich für die Internetnutzung nicht als Administrator anzumelden - so kann ein Hacker weniger Schaden anrichten.

Wenn der PC bereits mit Schadsoftware befallen ist

Hat man den Verdacht oder gar die Gewissheit, dass der PC oder Smartphone von Schadsoftware befallen ist, bekommt man unter anderem auf www.botfrei.de kostenlos Hilfe. Beispielsweise kann man dort ein Hilfsprogramm herunterladen und damit den Rechner säubern. Damit es nicht so weit kommt, sollten sich Verbraucher immer ein zusätzliches Sicherheitsprogramm installieren und sich dabei nicht von damit verbundenen Kosten abschrecken lassen. Denn mit kostenpflichtigen Serviceprogrammen ist im Normalfall auch eine Sicherheitsgarantie verbunden.

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