SAP ist ein großer Softwarehersteller, dessen Programme viele Unternehmen nutzen. Die Abkürzung SAP steht für „Systeme, Anwendungen und Produkte in der Datenverarbeitung“. SAP ist vor allem für Software bekannt, die die Digitalisierung und Vereinfachung verschiedener Geschäftsprozesse ermöglicht – dies wird als Enterprise Resource Planning (ERP) bezeichnet. SAP ERP ist das bekannteste Produkt des Herstellers.

Das Wichtigste in Kürze

  • SAP digitalisiert und vereinfacht Prozesse in Unternehmen. Durch SAP ERP arbeiten die Unternehmen effizienter und schneller. Zudem reduziert sich bei gewissen Abläufen das Fehlerrisiko
  • Die Software wird in verschiedenen Unternehmensbereichen eingesetzt. Dazu zählen die Buchführung, der Vertrieb, der Einkauf, die Produktion, die Lagerhaltung und das Personalwesen
  • Dank SAP ERP verfügen alle Abteilungen innerhalb eines Betriebs über die gleiche Datenbank, was transparentere und effizientere Arbeitsabläufe ermöglicht
  • SAP ERP ist in der Cloud, On-Premises und als Hybrid-Lösung verfügbar

Was ist SAP?

SAP ist Hersteller der gleichnamigen Softwarelösungen, die viele Unternehmen nutzen, um Geschäftsprozesse zu digitalisieren und einzelne Unternehmensbereiche zu verwalten. Zumeist ist eine spezielle Schulung der Mitarbeiter erforderlich, damit diese SAP nutzen können. SAP hat seinen Hauptsitz in Walldorf in Baden-Württemberg und zählt zu den umsatzstärksten IT-Konzernen Europas.

Wofür wird SAP benötigt?

Mit SAP können Unternehmen Abläufe deutlich effizienter gestalten. Einsatzgebiete von SAP-Software sind zum Beispiel die Buchführung, der Vertrieb, der Einkauf, die Produktion, die Lagerhaltung und das Personalwesen. Früher mussten Unternehmen viele Daten manuell eingeben und verwalten. Das war nicht nur ineffizient, sondern erhöhte auch das Fehlerrisiko. Die einzige Alternative zur manuellen Eingabe stellte ein eigenes IT-System dar. Die Einrichtung eines solchen Systems war allerdings mit hohen Kosten verbunden. Zudem hatte in der Regel jeder Teilbereich sein eigenes Datenbanksystem, das mit anderen häufig nicht kompatibel war.

Um dieses Problem zu lösen, entwickelte SAP eine standardisierte Software. Diese lässt sich in unterschiedlichsten Bereichen anwenden und kommt in kleinen, mittelständischen und großen Unternehmen zum Einsatz. Darüber hinaus stellt SAP Softwareprodukte zur Verfügung, die sich speziell an den Einzelhandel, an die Industrie sowie an Banken oder Medienunternehmen richten.

Was ist SAP ERP?

SAP ERP ist eine Software von SAP, die zur Planung und Steuerung von Unternehmensressourcen dient (Enterprise Resource Planning; ERP) und es ermöglicht, Prozesse zu optimieren. Entscheidend sind hierbei die Kernprozesse, die zur Führung eines Betriebes unverzichtbar sind. Dazu zählen Abläufe in den Bereichen Finanzen und Personal, Service und Betrieb sowie Beschaffung und Fertigung. Moderne ERP-Systeme stellen zudem umfassende Analysemöglichkeiten zur Verfügung, wodurch transparentere und effizientere Abläufe in allen Unternehmensbereichen möglich werden.

ERP-Systeme zeichnen sich außerdem dadurch aus, dass alle Unternehmensabteilungen einander Informationen in Echtzeit übermitteln können. Somit kann jeder Geschäftsbereich seine Leistung unmittelbar an die zur Verfügung stehenden Daten anpassen.

ERP-System von SAP: Vorteile

Das ERP-System von SAP ist in mehrere ERP-Module unterteilt. Die Unternehmensabteilungen nutzen einzelne Module, rufen ihre Informationen aber allesamt aus einer gemeinsamen Datenbank ab. Das hat den Vorteil, dass die einzelnen Abteilungen keine eigenen Informationssilos benötigen. Neben der Automatisierung von Kernprozessen dient ein SAP-ERP-System außerdem der Verringerung von Geschäftsrisiken. Zudem erleichtert die Software die Arbeit des Berichtswesens.

Alle ERP-Module lassen sich je nach Bedarf beliebig kombinieren und ergänzen. E-Commerce, Auftragsverwaltung und -abwicklung sowie Bestandsführung sind Beispiele für ERP-Komponenten, die den Modulen jeder Abteilung zusätzlich zugeordnet werden können.

Wie wird SAP ERP bereitgestellt?

Wenn ein Unternehmen sich für ein SAP-ERP-System entscheidet, stellt SAP drei Optionen zur Auswahl, wie die Software bereitgestellt werden kann: in der Cloud, On-Premises oder als Hybrid-Lösung.

  • Mit ERP in der Cloud greifen Unternehmen auf das System nach Bedarf über das Internet zu. Das entlastet die hauseigene IT.
  • Stellt SAP die ERP-Software On-Premises bereit, können Unternehmen ihr ERP-System hinter der eigenen Firewall betreiben. Damit besitzen sie maximale Kontrolle und Flexibilität.
  • Ein hybrides ERP-System ermöglicht es Unternehmen, bestimmte ERP-Anwendungen in der Cloud und andere Module On-Premises zu betreiben. Hybrid stellt also eine Mischform aus Cloud und On-Premises dar.

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