Preselection

"Preselection" – auf deutsch: "dauerhafte Voreinstellung" - beschreibt ein System, das es Kunden der Telekom ermöglicht, dauerhaft günstiger über einen anderen Anbieter zu telefonieren. Dabei muss keine Vor-Vorwahl mehr gewählt werden, wie es bei "Call-by-Call"-Angeboten nötig wäre, da diese Vorwahl bereits fest eingespeichert ist. Call-by-Call-Angebote können nach wie vor trotz Preselection genutzt werden. Sinnvoll ist Preselection vor allem für Wenig-Telefonierer, die keine Flatrate gebucht haben.

Anmeldung erforderlich: So funktioniert das Preselection-System

Wer ein Preselection-Angebot nutzen möchte, muss sich bei der Telekom anmelden. Die Vorwahl wird im Computer gespeichert und automatisch verwendet, sobald der Nutzer telefoniert. Der Internetanschluss bleibt von der dauerhaften Voreinstellung komplett unberührt.

Angebot für Wenig-Telefonierer: Flatrates machen Preselection überflüssig

Preselection-Angebote waren insbesondere vor dem Flatrate-Boom gefragt. Für Flatratenutzer ist Preselection keine interessante Alternative. Heute eignen sich Preselection-Angebote ausschließlich für Wenigtelefonierer, die keine Flatrate benötigen, weil sich der Grundpreis nicht rechnen würde.

Die Nachteile

Preselection-Angebote können nur von Telekom-Kunden genutzt werden. Darüber hinaus haben nicht alle alternativen Anbieter einen Nahbereichstarif - Ortsgespräche sind bei der Telekom günstiger als Ferngespräche. Außerdem gilt die Vorwahl nicht für Telefonate ins Ausland. Auch Sonderrufnummern können mit der Vorwahl nicht günstiger angerufen werden. Gespräche ins Mobilfunknetz werden durch die Nutzung von Preselection-Tarifen in der Regel ebenso nicht günstiger.

Preselection muss gekündigt werden

Wer sich von seinem Preselection-Tarif trennen möchte, muss sowohl bei der Telekom als auch beim Preselection-Anbieter kündigen.