3 Dimensional (3D)

3D ist die Abkürzung für dreidimensional und die Bezeichnung für die räumliche Darstellung von Körpern. Meist besteht eine 3D-Darstellung aus den Raumdimensionen Länge, Breite und Höhe.

Das Wichtigste in Kürze

  • 3D-Filme erwecken den Eindruck, dass sich die Handlung nicht auf der Leinwand, sondern direkt im Raum abspielt.
  • 3D-Brillen filtern die Bilder für das jeweilige Auge.
  • Es gibt auch Menschen, die gar keine dritte Dimension wahrnehmen können.

Zum Greifen nah - Dreidimensionales Sehen

3D-Filme erwecken den Eindruck, dass sich die Handlung nicht auf der Leinwand, sondern direkt im Raum abspielt. Der Zuschauer hat beispielsweise das Gefühl, als würden Filmfiguren oder Gegenstände direkt auf ihn zukommen und als könnte er nach ihnen greifen.

Um diesen optischen Effekt zu erzielen, nutzt die 3D-Technik die Tatsache, dass die beiden menschlichen Augen verschiedene Bilder sehen, die erst vom Gehirn zu einem Bild zusammengesetzt werden: Ein Auge kann alleine nur Höhe und Breite wahrnehmen. Da beide Augen ein wenig auseinander liegen, nehmen sie das Geschehen aus verschiedenen Perspektiven wahr. Aus den beiden Bildern "errechnet" das Gehirn die dritte, fehlende Dimension und vereint sie zu einem Gesamtbild.

3D-Brillen filtern die Bilder für das jeweilige Auge

Auch bei 3D-Filmen bekommen die Augen gleichzeitig verschiedene Bilder zu sehen. Deshalb werden schon bei der Filmproduktion spezielle Kameras mit zwei nebeneinanderliegenden Objektiven verwendet. Die Kameras zeichnen eine Szene - so wie auch ein Mensch sie wahrnehmen würde - gleichzeitig aus zwei unterschiedlichen Perspektiven auf. Setzt der Zuschauer eines 3D-Films eine entsprechende 3D-Brille auf, wird die jeweils falsche Perspektive herausgefiltert. Dies kann beispielsweise mit Farbfilterbrillen oder mit Shutterbrillen geschehen. Die 3D Technik ist auch auf dem Smartphone möglich, jedoch ebenfalls nur mit speziellen Brillen.

Nicht jeder kann 3D wahrnehmen

Es gibt jedoch auch Menschen, die gar keine dritte Dimension wahrnehmen können. Dies kommt vor, wenn beispielsweise das Gehirn die beiden Bilder nicht richtig verarbeiten und zu einem dreidimensionalen Bild zusammensetzen kann.