Günstige Immobilienmakler finden

Egal, ob Vermieten oder Verkaufen – wenn es um Immobilien geht, ist es oft hilfreich, einen Fachmann in Form eines Immobilienmaklers zu konsultieren. Dieser bringt nicht nur das nötige Fachwissen und die Erfahrung mit, sondern entlastet den Haus- oder Wohnungsbesitzer, indem er sich um die organisatorischen Dinge kümmert. Gerade beim Verkauf einer Immobilie erzielt ein Makler häufig einen deutlich höheren Preis als Privatpersonen.

Allerdings stellt der Immobilienmakler seine Dienste in Rechnung – meist ist die Maklerprovision erfolgsgebunden. In manchen Fällen kann im Vorfeld aber auch ein Festpreis vereinbart werden. Oft gibt es Unklarheiten darüber, wann ein Makler Provision verlangen kann und welche Partei diese überhaupt tragen muss: Vermieter beziehungsweise Verkäufer oder doch Käufer oder Mieter? Antworten auf die wichtigsten Fragestellungen sind hier zu finden – genauso wie ein Online-Rechner, der dabei hilft, die günstigsten Angebote von Maklern in Ihrem Umkreis für den Verkauf Ihrer Immobilie zu finden.

Was sind die Rechte und Pflichten eines Maklers beim Immobilienverkauf?

Beauftragt der Besitzer einer Immobilie einen Immobilienmakler damit, diese zu verkaufen oder zu vermieten, muss zunächst ein offizieller Vertrag zwischen beiden Parteien geschlossen werden – erst dann hat der Makler auch Anspruch auf eine Provision. Dieser entsteht laut § 652 des BGB in der Regel erst, wenn der Makler erfolgreich einen Interessenten vermittelt hat und dadurch ein Miet- oder Kaufvertrag zustande gekommen ist. Sollen bestimmte Tätigkeiten gesondert vergütet werden, muss das im Maklervertrag festgehalten sein. Anschließend kann sich der Auftraggeber zurücklehnen, denn der Fachmann übernimmt nun. Er bringt den Wert der Wohnung oder des Hauses in Erfahrung und arbeitet ein Exposé aus, um die Immobilie angemessen zu inserieren.

Wenn sich erste Interessenten melden, ist der Makler dafür zuständig, die Besichtigungen vorzubereiten und durchzuführen. Auch die Ausarbeitung eines Vertrages und die Gespräche mit den möglichen Käufern oder Mietern fallen in seinen Tätigkeitsbereich. Wie bei vielen anderen Kaufverträgen ist auch die Provision für den Makler bis spätestens 14 Tage nach Vertragsunterschrift zwischen Mieter und Vermieter oder Käufer und Verkäufer zu zahlen.

Wer bezahlt den Immobilienmakler?

Bei der Frage, welche Partei die Provision für den Makler zu entrichten hat, sind zwei Fälle zu unterscheiden. Handelt es sich um ein Mietverhältnis, zahlt derjenige, der den Makler „bestellt“ hat – das regelt das sogenannte Bestellerprinzip im Rahmen des Gesetzes zur Regelung der Wohnungsvermittlung. Seit Inkrafttreten der Gesetzesanpassung am 1. Juni 2015 zahlen die Vermieter zu schätzungsweise 98 Prozent die Maklerprovision – eben weil sie in den allermeisten Fällen die Auftraggeber sind. Das Hauptziel dieser Regelung ist die finanzielle Entlastung des Mieters.

Geht es um den Verkauf einer Immobilie, gelten andere Richtlinien, die sich je nach Bundesland stark unterscheiden. In Berlin, Hamburg, Bremen, Brandenburg und Hessen sind die Verkäufer fein raus, denn hier trägt der Käufer die Kosten für den Immobilienmakler in der Regel alleine. In den übrigen elf Bundesländern ist es üblich, dass sich Käufer und Verkäufer die Provision teilen. Ihre Höhe ist beim Immobilienkauf übrigens frei verhandelbar und richtet sich nach den auf dem Markt üblichen Standards. Gängig sind zwischen 4,76 und 7,14 Prozent des Immobilienpreises. Geht es um ein Mietverhältnis, darf der Makler nicht mehr als zwei Nettokaltmieten zuzüglich Mehrwertsteuer als Provision verlangen.

Fachkundige Makler aus der Region finden

Wer seine Immobilie möglichst gewinnbringend veräußern möchte oder dafür keine Zeit hat, ist gut damit beraten, diese Aufgabe in Expertenhände zu geben und einen Makler zu beauftragen. Mithilfe des Online-Rechners finden Eigentümer schnell und unkompliziert Immobilienmakler aus ihrer Umgebung, die ihnen individuelle Angebote erstellen können.

Dazu sind lediglich die Postleitzahl sowie einige Eckdaten ihrer Wohnung oder ihres Hauses notwendig – etwa Wohnfläche, Zimmeranzahl und Bauzeitpunkt. Der Rechner zeigt auf einen Blick, wie viele Makler für diese konkreten Angaben zur Verfügung stehen. Unter Angabe des Namens und der Telefonnummer oder der E-Mail-Adresse können sich Interessierte dann mit den Maklern in Kontakt treten.

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