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Fertighaus: 1210 Angebote für Fertighäuser zum Kauf


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Das Traumhaus als Fertighaus realisieren?

Viele Mieter träumen davon, endlich in ein eigenes Haus umziehen zu können. Bei der Realisierung dieses Traumes stellt sich die Frage: Ein bestehendes Haus kaufen oder neu bauen? Wer neu baut, kann das Haus genau so planen, wie er sich sein Traumhaus vorstellt. Allerdings ist ein Hausbau zeitaufwendig und kann für Bauherren ausgesprochen nervenaufreibend sein. Andererseits wird der zukünftige Hausbesitzer bei bestehenden Häusern immer Kompromisse machen müssen. Es ist relativ unwahrscheinlich, ein Haus zu finden, das ganz genau den eigenen Vorstellungen entspricht. Ein Ausweg aus diesem Dilemma kann ein Fertighaus sein.

Was genau ist ein Fertighaus?

Ein Fertighaus besteht aus einzelnen Teilen, die vorgefertigt an der Baustelle angeliefert werden. Dort werden diese Teile dann zu einem kompletten Haus zusammengesetzt. Diese vorgefertigten Teile sind Wand- und Deckenelemente, die entweder auf einer Bodenplatte oder einer Kellerdecke montiert werden. Sehr gerne wird für Fertighäuser Holz als Werkstoff verwendet. Die Teile des Fertighauses können aber ebenso aus Beton oder Blähbeton, auch Leichtbeton genannt, sowie aus Mauerwerk, Lehm oder Stahl bestehen.

Welche Vorteile hat das Fertighaus?

  • Diese Bauweise bietet eine Reihe von bemerkenswerten Vorteilen.
  • Das Traumhaus ist wesentlich schneller errichtet als mit der üblichen Bauweise.
  • Der Hausbau ist wesentlich weniger witterungsabhängig, da die Einzelteile in einer Produktionshalle gefertigt werden.
  • Die Kosten des Hausbaus stehen von vorneherein fest.
  • Bauherren können den Einzug in ihr Traumhaus genau planen, da der Termin für die Fertigstellung feststeht.
  • Da der Fertighaus-Hersteller Produktion, Lieferung und Montage des Fertighauses übernimmt, müssen Bauherren nur mit einem Ansprechpartner verhandeln. 

Die Hersteller von Fertighäusern übernehmen in der Regel auf Wunsch auch die vorbereitenden Arbeiten rund um den Hausbau. 

Welche Arten von Fertighäusern gibt es?

 Fertighäuser werden nicht nur aus unterschiedlichen Materialien, sondern auch in verschiedenen Stilen angeboten. Einen guten Überblick über das Angebot bieten die Musterhäuser des jeweiligen Herstellers. Hier findet der Besucher einen Bungalow ebenso als Musterhaus wie ein Mehr- oder Einfamilienhaus, beispielsweise im Landhausstil. Diese Musterhäuser sind aber nicht so gedacht, dass Bauherren sie detailgetreu übernehmen müssen. Sie sollen vielmehr der Inspiration für das eigene Traumhaus dienen und zeigen, was der Hersteller liefern kann. Musterhäuser sind nicht nur komplett errichtet, sondern auch mit Möbeln, Teppichen und Ähnlichem ausgestattet. Die zukünftigen Bauherren bekommen daher in den Musterhäusern einen guten Eindruck, wie die verwendeten Materialien im Haus tatsächlich wirken. Damit bieten die Musterhäuser eine wesentlich bessere Orientierungshilfe als Kataloge.

Die verschiedenen Ausbaustufen der Fertighäuser

  • Bauherren haben bei einem Fertighaus die Wahl zwischen drei möglichen Ausbaustufen.
  • Schlüsselfertig: Das Fertighaus wird inklusive Innenausbau bezugsfertig errichtet.
  • Ausbauhäuser: Das Fertighaus selber ist aufgebaut, allerdings fehlt der Innenausbau ganz oder teilweise, je nach Ausbaustufe.
  • Bausatzhaus: Es werden nur die Fertigteile geliefert. Den Hausbau übernimmt der Bauherr selber.

Ein schlüsselfertig errichtetes Fertighaus ist die sicherste und bequemste, aber auch teuerste Variante. Sehr beliebt sind Ausbauhäuser, weil sich damit Geld sparen lässt. Bausatzhäuser kommen nur für die wenigsten Bauherren infrage, da für die Errichtung nicht nur sehr viel handwerkliches Können und Zeit, sondern auch die entsprechenden Maschinen erforderlich sind. 

Welche Vorteile bieten Ausbauhäuser?

Bei Ausbauhäusern übernimmt der Bauherr zumindest einen Teil der Arbeiten des Innenausbaus am Fertighaus. Damit spart er nicht nur die Löhne für die entsprechenden Handwerker ein, diese sogenannte Eigenleistung ist darüber hinaus günstig für die Finanzierung des Traumhauses. Die Eigenleistung wird bei der Kreditvergabe als Eigenkapital gewertet. Bauherren sollten hierbei ihre eigenen Fähigkeiten und die ihnen zur Verfügung stehende Zeit nicht überschätzen. Sonst zieht sich die Fertigstellung des Ausbauhauses zu lange hin und wird am Ende doch teurer. Für Eigenleistung geeignet sind beispielsweise Malerarbeiten, das Verlegen eines Laminatfußbodens oder das Anlegen des Gartens. 

So kommen Bauherren zu einem perfekten Fertighaus

Damit am Ende wirklich das Traumhaus steht und der Hausbau nicht zum Albtraum wird, sollten Bauwillige einiges beachten. Es gibt zahlreiche Hersteller von Fertighäusern, die alle Ausstellungen mit Musterhäusern unterhalten. Diese Häuser sollte der Bauwillige im Lauf des Planungsprozesses am besten mehrmals besuchen, um seine theoretischen Ideen mit den praktischen Möglichkeiten abzugleichen. Bevor das Fertighaus errichtet werden kann, muss der Bauherr ein passendes Grundstück finden. Dann steht die Entscheidung an, ob er ein schlüsselfertiges Fertighaus oder ein Ausbauhaus erwerben will. Entscheidet er sich für eines der Ausbauhäuser, muss er festlegen, welche Arbeiten er selber machen kann und will.