Hundeversicherung - Vergleich der Tarife

Absicherung gegen Schadensersatz

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Absicherung gegen Schadensersatz

Ohne Hundeversicherung kann der treue Vierbeiner zum Problem werden

Viele Hundebesitzer sind sich sicher: Eine Hundeversicherung ist nichts für sie. Schließlich war der eigene Vierbeiner auf der Hundeschule, ist bestens erzogen und hat ein ruhiges Temperament. Doch selbst bei dem gutmütigsten Hund kann der Jagd- oder Spieltrieb durchbrechen. Dann reicht ein unachtsamer Moment bei Herrchen oder Frauchen und der Hund reißt sich los. Gerade in einem Park oder auf belebten Waldwegen kann das zum Problem werden: Schnell kollidiert der übermütige Vierbeiner mit einem Fahrradfahrer oder holt ein spielendes Kleinkind von den Beinen.

Kommt es dann zu einem Sach- oder Personenschaden, kann es für den Besitzer ohne eine Tierversicherung teuer oder sogar existenzbedrohend werden. Denn für Schäden, die Hunde anrichten, haftet der Hundehalter in unbegrenzter Höhe. Das gilt unabhängig davon, ob ihn ein Verschulden trifft oder nicht. Die Privathaftpflicht reicht hier nicht aus, da sie nur Kleintiere wie Katzen oder Vögel einschließt. So ist die Hundeversicherung ein Muss für jeden Hundebesitzer.

Hundehaftpflicht – Teilweise gesetzlich vorgeschrieben

Je nach Bundesland ist eine Haftpflichtversicherung für alle Hunde oder bestimmte Rassen sogar gesetzlich vorgeschrieben. In folgenden Bundesländern gilt eine Hundehaftpflicht für alle Hunde:

  • Berlin
  • Hamburg
  • Niedersachsen
  • Sachsen-Anhalt
  • Thüringen
  • Schleswig-Holstein

Auf eine gesetzliche Verpflichtung zum Abschluss einer Hundehaftpflicht verzichten nur noch 3 Bundesländer:

  • Bayern
  • Bremen
  • Mecklenburg-Vorpommern

Die restlichen Bundesländer wiederum beschränken die Hundeversicherungspflicht auf bestimmte Rassen. Hundebesitzer sollten hier die spezifischen Regelungen des Bundeslands prüfen, ob für ihre Hunde eine Versicherungspflicht besteht. Teilweise Versicherungspflicht besteht in:

  • Baden-Württemberg
  • Brandenburg
  • Hessen
  • Nordrhein-Westfalen (Hunde ab einer Widerristhöhe von 40 Zentimetern)
  • Rheinland-Pfalz
  • Saarland
  • Sachsen

Diese gesetzlichen Regelungen sind aber nicht als Schikane zu verstehen, sondern im Sinne des Hundehalters: Sie sollen ihn im Schadensfall vor dem finanziellen Ruin bewahren. Vor dem Abschluss einer Hundeversicherung gilt es aber, wie bei allen anderen Versicherungen, Preise zu vergleichen und zu prüfen, ob die Police alle gewünschten Leistungen umfasst.

Die Hundeversicherung und die Versicherungssumme

Bereits, wenn der Hund zubeißt und einen Menschen verletzt, kann das den Hundehalter teuer zu stehen kommen. Verursacht der Hund einen Verkehrsunfall und kommen dabei gar Menschen ums Leben, können Forderungen in Millionenhöhe auf den Besitzer zukommen. Ohne eine Versicherung bedeutet das den finanziellen Ruin. Die Deckungssumme sollte deshalb mindestens 5 Millionen Euro pauschal betragen. Eine gute Versicherung zahlt auch dann, wenn der Halter gegen Auflagen einer Gemeinde verstößt. Also auch dann, wenn er oder ein Familienangehöriger den Hund trotz entsprechender Auflage ohne Leine oder Maulkorb ausführt.

Versicherungsnehmer sollten außerdem eine mögliche Selbstbeteiligung beachten. Bei Versicherungen mit Selbstbeteiligung sind die Beiträge geringer, dafür muss der Versicherte im Schadensfall jedoch einen Teil der Kosten selbst übernehmen. Die Versicherungsunternehmen beugen so dem Anzeigen vieler kleiner Schäden vor. Der Verivox-Vergleichsrechner ist beim Eingrenzen der Rahmenbedingungen der passenden Hundeversicherung behilflich und ermittelt zugleich den günstigsten verfügbaren Tarif für die gewählten Konditionen.

Die Hundeversicherung greift auch im Urlaub

Viele Hundehalter fahren gemeinsam mit ihrem Vierbeiner in den Urlaub. Allerdings sind Hunde in ungewohnter Umgebung oft ungestümer und lebhafter als in ihrem vertrauten Zuhause – damit steigt auch das Risiko, dass sie vor Aufregung auf eine befahrene Straße laufen oder eine teure Couch im Hotel zerkratzen. Gerade im Ausland und bei Verständigungsschwierigkeiten kann das zu Unannehmlichkeiten führen. Eine Hundeversicherung gibt da zusätzliche Sicherheit: Sie haftet auch für Schäden, die im Urlaub entstehen, und sorgt dafür, dass Hund und Herrchen die freien Tage entspannt und sorglos genießen können.

Durch die Hundeversicherung unbeschwert Gassi gehen

In der Regel wird der Hund nicht nur vom Hundebesitzer Gassi geführt. Wird der Vierbeiner vom Nachbarkind oder einer anderen Vertrauensperson begleitet, ist diese ebenfalls als Tierhüter im Versicherungsschutz inkludiert. Das gilt auch für Familienmitglieder: Wenn der Hund dann andere schädigt, greift die Hundehaftpflicht. Eine Besonderheit hierbei: Beißt der Hund innerhalb der Familie des Halters zu, bekommen die Angehörigen keinen Schadenersatz aus der Hundeversicherung.

Auch kann das Gassigehen mit einem sogenannten „Kampfhund“ zum Problem werden, da einige Versicherer bestimmte Rassen vom Versicherungsschutz ausschließen. Das liegt daran, dass Kampfhunde wie Rottweiler oder Bullterrier gemeinhin als gefährlicher gelten als Tiere wie der Golden Retriever oder der Dackel. Der Halter eines solchen Tieres braucht in Deutschland in der Regel eine Sondergenehmigung, muss besondere Auflagen erfüllen und benötigt daher auch eine Hundeversicherung, die als aggressiver geltende Hunde akzeptiert. Der Besitzer eines Kampfhundes muss sich somit auf höhere Kosten einstellen, ganz einfach weil die Wahrscheinlichkeit eines Schadens bei einem Kampfhund höher ist.

Die Leistungen der Hundeversicherung im Detail

Bei den meisten Versicherern kann die Hundehaftpflichtversicherung um verschiedenen Bausteine erweitert werden. Folgende Schäden sollten im Versicherungsschutz enthalten sein:

Deckschäden und Welpenschutz

In die Police sollten auch Deckschäden integriert sein. Schwängert ein liebestoller Rüde eine Hündin, kann der wirtschaftliche Schaden leicht in die Tausende gehen. Unter die „zusätzlichen Versicherungsleistungen“ fällt auch der Welpenschutz. Dadurch sind Hundewelpen mindestens 12 Monate mitversichert, solange sie noch im Haushalt leben.

Für Hundezüchter lohnt es sich übrigens ebenfalls, den favorisierten Tarif genauer unter die Lupe zu nehmen: Bei vielen Versicherern greift nämlich ein erweiterter Schutz. Das bedeutet, nicht nur die Hündin, sondern auch ihre Welpen sind kostenlos mitversichert. Somit spart sich der Züchter eine zusätzliche Welpenversicherung – und die kann bei einem großen Zuchtbetrieb finanziell durchaus ins Gewicht fallen.

Mietsachschäden

Auch Mietsachschäden sind längst nicht nur für Hundebesitzer sinnvoll, die in einer Mietwohnung leben. Zerkratzt der Hund die Parkettwohnung in der angemieteten Ferienwohnung oder macht sich am Teppich des Hotelzimmers zu schaffen, springt die Hundeversicherung ein. Und wer plant, mit dem Hund längere Zeit außer Haus zu sein, sollte die Leistungen der Versicherung um einen „vorübergehenden Auslandsaufenthalt“ erweitern. So steht dem Urlaub mit dem Hund nichts mehr im Wege.

Grenzen der Hundehaftpflichtversicherung

Die Hundeversicherung leitet jedoch nicht bei allen Kosten die einem Versicherten durch Hunde entstehen:

Schäden am Eigentum des Hundebesitzers

Eine Haftpflichtversicherung leistet immer nur für Schäden an Dritten. Somit leistet die Police auch nicht, wenn der Hund im Eifer des Gefechts eine Vase im eigenen Haus zerstört.

Nicht abgedeckt: Tierarztkosten

Tierarztkosten werden von der Versicherung übrigens nicht abgedeckt. Für sie lässt sich aber eine zusätzliche Hundekrankenversicherung abschließen. Teilweise lässt sich die Tierkrankenversicherung über ein passendes Kombiangebot mit abschließen. Viele Versicherer bieten nämlich eine Hundeversicherungen für den Vierbeiner an, die mit einer Basiskrankenversicherung gepaart ist.

Kosten für die Versicherung durch Vergleich reduzieren

Der individuelle Versicherungsbeitrag errechnet sich übrigens aus verschiedenen Faktoren: Eine Rolle spielt neben der Rasse des Hundes auch sein Alter. Doch auch das Alter des Hundehalters ist nicht unerheblich, denn ältere Menschen profitieren oft von ermäßigten Tarifen.

Im Vergleichsrechner von Verivox können Sie alle Ihre Daten und die gewünschten Zusatzleistungen für die Hundehalterhaftpflicht angeben. Außerdem können Sie die Höhe der Deckungssumme sowie eine Selbstbeteiligung wählen. Sie bekommen dann nur die Policen zu sehen, die Ihren Anforderungen entsprechen. So finden Sie schnell eine Tierversicherung mit günstigem Beitrag.

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