10 Fakten über die Heizungspumpe

13.03.2020 | 13:04

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Berlin - Die Heizungspumpe ist das Herzstück beim Heizen. Sie bringt das erwärmte Wasser vom Kessel zu den Heizkörpern und wieder zurück. Viele in Deutschland eingesetzte Geräte sind jedoch veraltet. 10 Dinge, die Sie über die Heizungspumpe wissen sollten.

1. Alte Heizungspumpen verbrauchen viel Strom

Alte ungeregelte Heizungspumpen arbeiten immer auf Hochtouren: Sie pumpen auch dann heißes Wasser zu den Heizkörpern, wenn es gar nicht benötigt wird. Ein altes Modell aus den 1980er und 90er Jahren verbraucht im Vergleich zu einer neuen, geregelten Heizungspumpe bis zu sechs Mal mehr Energie.

2. Heizungspumpen sollte regulierbar sein

Vor allem in der Übergangszeit werden viele Heizungspumpen mit zu hoher Leistung betrieben, dabei reicht im Frühling und im Herbst eine niedrigere Leistungsstufe aus. Alte ungeregelte Heizungspumpen sollten deshalb gegen regulierbare ersetzt werden.

3. Geregelte Heizungspumpen arbeiten effizient

Neue, elektrisch geregelte Heizungspumpen passen sich automatisch den unterschiedlichen Druckverhältnissen im Heizsystem an: Je nachdem, wie viel Wärme benötigt wird, arbeiten diese mit der entsprechenden Leistung. Besonders energiesparend sind Hocheffizienzpumpen. Sie sind mit einer optimierten Motortechnik ausgestattet und erzielen die besten Ergebnisse.

4. Geregelte Heizungspumpen reduzieren Wartungs- und Reparaturkosten

Eine neue Heizungspumpe senkt nicht nur die Stromkosten. Moderne Heizungspumpen sind in der Regel auch weniger anfällig für Störungen und Ausfälle der Heizung. Das bedeutet weniger Wartungs- und Reparaturkosten.

5. Einsparpotenzial beim Austausch der Heizungspumpe

Wie hoch das Einsparpotenzial beim Austausch der Heizungspumpe ist, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Hausbesitzer können mithilfe des Optimierungsrechners des Serviceportals "Intelligent heizen" ausrechnen, wie viel Energie und Kosten durch den Einbau einer neuen Heizungspumpe eingespart werden können.

6. Austausch der Heizungspumpe in Kombination mit weiteren Maßnahmen

Es empfiehlt sich, den Austausch der Heizungspumpe mit weiteren Optimierungsmaßnahmen zu verbinden, wie z. B. mit der Durchführung eines hydraulischen Abgleichs. Dieser trägt dazu bei, dass jeder Heizkörper genau die von ihm benötigte Menge an Heizwasser erhält. Ebenfalls empfehlenswert ist der Einbau moderner Thermostatventile.

7. Fördermittel für den Austausch der Heizungspumpe

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bietet für den Austausch einer ineffizienten Heizungspumpe einen Zuschuss von 30 Prozent. Diese werden im Rahmen der Heizungsoptimierung gewährt.

8. Fachmännische Montage

Den Austausch einer alten Heizungspumpe sollte in jedem Fall ein Fachmann vornehmen. Nur dann hat man Anspruch auf die Förderung. Außerdem birgt die Montage für den Laien Sicherheitsrisiken.

9. Strengere Richtlinien für neue Heizungspumpen

Seit Januar 2013 dürfen innerhalb der Europäischen Union nur noch stromsparende Hocheffizienzpumpen auf den Markt gebracht werden. Ältere Modelle dürfen nicht mehr neu verbaut werden. Auf den Seiten der BAFA steht eine Liste aller förderfähigen Pumpenmodelle zur Verfügung.

10. Moderne Heizungspumpen sind gut für das Klima

Bis 2020 sollen durch den Austausch alter Heizungspumpen bundesweit insgesamt bis zu 1,8 Millionen Tonnen CO2-Emissionen eingespart werden. Mit einem Wechsel kann jeder seinen ganz persönlichen Beitrag dazu leisten, dass die gesteckten Klimaziele erreicht werden können.