Hausfinanzierung: Auf dem Weg ins Eigenheim

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Hier bekommen Sie schnell und einfach eine Auskunft über Ihre Zinsen.

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Der Weg ins Eigenheim führt in den meisten Fällen über eine Hausfinanzierung, denn genug Eigenkapital zum direkten Kauf einer Immobilie können die wenigsten Familien aufbringen. Doch jeder Schritt will gut überlegt sein – immerhin dauert die Tilgung in der Regel Jahrzehnte. Die praktischen Rechner auf Verivox.de helfen Ihnen dabei, die optimale Hausfinanzierung zu finden und abzuschließen.

Baufinanzierung: Erste Schritte

So detailliert die Vorstellungen vom Traumhaus auch sein mögen, die Hausfinanzierung darf die eigenen finanziellen Möglichkeiten nicht übersteigen. So gilt es, zunächst den maximalen monatlichen Kostenaufwand von Haus oder Eigentumswohnung zu ermitteln. Einfacher gesagt: Wie viel Geld können Sie im Monat für die Finanzierung aufbringen? Um diesen Wert zu ermitteln, können Sie den Haushaltsrechner nutzen.

Auf Basis des monatlich verfügbaren Betrags lässt sich der maximale Kaufpreis Ihrer Immobilie ermitteln. Erst wenn dieser Betrag feststeht, kann die eigentliche Hausfinanzierung ins Auge gefasst werden. Für die Ermittlung können Sie den Budgetrechner nutzen.

6 Tipps zur Hausfinanzierung

Die optimalen Bedingungen einer Hausfinanzierung hängen von einer Reihe von individuellen Faktoren ab. Insbesondere die folgenden Punkte sollten dabei berücksichtigt werden.

1. Dauer der Sollzinsbindung festlegen

Wer sich für die Hausfinanzierung entscheidet, vereinbart für mehrere Jahre einen festen Zinssatz mit dem jeweiligen Kreditgeber. In der Regel gilt: Je länger die Zinsbindungsfrist, desto höher der von der Bank veranschlagte Zinssatz. Der Grund: Dadurch sichert sich der Kreditnehmer vor steigenden Zinsen ab. So verteuern lange Fristen das Darlehen, sorgen dafür aber für hohe Sicherheit. Kurze Fristen kommen Kreditnehmer günstiger, können aber bei einem Zinsanstieg zu einer teuren Anschlussfinanzierung führen.

2. Zinsen vergleichen lohnt sich

Auch wenn die Zinsen für eine Hausfinanzierung vielleicht gerade günstig sind: Ein Vergleich mit dem Rechner lohnt sich immer. Die Zinsunterschiede zwischen den Banken sind mitunter beträchtlich. Bis zum Ende der Finanzierung können sie durchaus einen mittleren vierstelligen Betrag ausmachen. Steht die Höhe des benötigten Darlehens fest, können Sie den Verivox-Zinsrechner nutzen, um Ihren persönlichen, voraussichtlichen Zinssatz zu ermitteln.

3. Restschuldversicherung: Sinnvolle Vorsorge bei der Hausfinanzierung

Langfristige Kredite bergen das Risiko, dass die monatlichen Tilgungsraten in Folge einer starken Veränderung der Lebensumstände nicht mehr bedient werden können. Der Abschluss einer Restschuldversicherung sichert Kreditnehmer für finanzschwache Zeiten ab. Können die monatlichen Raten infolge von Arbeitslosigkeit, Berufsunfähigkeit oder dem Todesfall des Kreditnehmers nicht mehr bedient werden, springt die Restschuldversicherung ein.

4. Die Vereinbarung von Sondertilgungsrechten kann sich lohnen

Prinzipiell gilt: Je schneller ein Kredit zurückgezahlt wird, desto geringer fallen die Kosten aus. Wer durch eine Erbschaft oder eine Gehaltserhöhung unerwartet mehr Geld zur Verfügung hat, ist daher gut beraten, diese in die Abbezahlung des Baukredits zu investieren. Ob eine Sondertilgung in entsprechender Höhe möglich ist, ist vertraglich festgelegt. Im Baufinanzierungsrechner können Sie Sondertilgungsrechte vereinbaren. Die erste Zinsberechnung erfolgt zwar mit minimalen Angaben. Doch wenn Sie anschließend „Finanzierung anfragen“ auswählen und ein Angebot anfordern, können Sie unter „Weitere Informationen oder besondere Wünsche“ diese und andere Anforderungen an Ihre Hausfinanzierung eintragen.

5. Wie viel Eigenkapital ist für eine Hausfinanzierung notwendig?

Je mehr Eigenkapital in die Finanzierung eingebracht wird, desto besser! Einerseits fällt die Zinsbelastung durch den geringeren Darlehensbetrag niedriger aus. Auf der anderen Seite bieten Banken beim hohen Eigenkapitalanteil auch günstigere Zinssätze an. Der Grund: Je mehr Geld Sie in die Hausfinanzierung einbringen, desto geringer wird für Banken das Ausfallrisiko. Allerdings ist es nicht ratsam, das gesamte Eigenkapital zu investieren. Ein gewisser Betrag sollte stets für Notfälle zurückgehalten werden. Wie hoch dieser Betrag ausfällt, hängt letztlich vom individuellen Sicherheitsbedürfnis ab. Eine Rücklage von mindestens drei Monatsgehältern ist jedoch empfehlenswert.

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6. Günstige Anschlussfinanzierung mit einem Forward-Darlehen sichern

Endet die Zinsbindung, ist eine Anschlussfinanzierung notwendig. Verhandeln Sie schon mehrere Monate vor Ende der Laufzeit mit der Bank und vergleichen Sie das Angebot mit den Konditionen anderer Kreditinstitute.

Mit dem Forward-Darlehen-Rechner können Sie schon Jahre vor Ende der Zinsbindungsfrist aktuelle Zinsen für Ihre Anschlussfinanzierung sichern. Das ist gerade dann sinnvoll, wenn das Ende einer Niedrigzinsphase in Sicht ist. So erhalten Sie Sicherheit hinsichtlich der Zinshöhe – allerdings gegen einen geringen Zinsaufschlag.

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