Tarif-Vergleich:
  • Provider
    #Tariff mit #Device
    Durchschnittspreis pro Monat
  • Provider
    #Tariff
    Durchschnittspreis pro Monat
  • #1
Bitte wählen Sie nicht mehr als 3 Tarife!
Bitte wählen Sie mindestens zwei Tarife aus.
Samsung Galaxy S6

Samsung Galaxy S6

  • Betriebssystem Android 5.0 Lollipop
  • 16 Megapixel-Kamera
  • 5,1 Zoll Super-AMOLED Touchscreen, 1440 x 2560 Pixel
  • bis zu 128 GB Speicher
mehr Details
Samsung Galaxy S6Samsung Galaxy S6Samsung Galaxy S6

Samsung Galaxy S6

Allgemein
Beim Galaxy S6 hat Samsung sehr viel Wert auf die Optik gelegt: Eine Kombination aus Metall und Glas lassen das Smartphone edel aussehen. Auch die auffälligen Farben sprechen dafür. Das Gerät eignet sich aber auch hervorragend, um andere Schönheiten per Knopfdruck festzuhalten. Dafür wurde der Schnellzugriff auf die Kamera in der Menü-Taste integriert. Weiter sprechen auch das superscharfe Display, der Octacore-Prozessor und die beiden Kameras für das schicke Smartphone.
HerstellerSamsung
Modell-NameGalaxy S6
KategorieMultimedia-Handy
Handy-TypBarren-Handy
Herstellungsjahr2015
MarktstartApril 2015
Einführungspreis 699,00 € - 899,00 € (UVP)
je nach Modell
Farben
weiss
schwarz
blau
grün
gold
AbmessungenHöhe: 143 mm
Breite: 70 mm
Tiefe: 6,8 mm
Gewicht138 g
Versionen Single-SIM
Display
Technologie Touchscreen
TypSuper-AMOLED
Größe5,1 Zoll
Auflösung1440 x 2560 Pixel
Pixeldichte576 ppi
Speicher
Prozessor und Akku
Software
Daten und Netze
Messaging und Multimedia

Smartphone-Performance klar erkennbar: Das Galaxy S6 von Samsung

Die Nutzung des Galaxy S6-Smartphones funktioniert über ein Touchdisplay. Samsung achtet also auf schnelle und simple Steuerung. Mit dabei beim Galaxy S6: ein 5,1 Zoll großes Super AMOLED-Display. Der Arbeitsspeicher hat eine Größe von 3.072 MB.

Die grafischen Fähigkeiten des Galaxy S6 en detail

Wie herausragend ist die Grafikpower des Galaxy S6? Die Antwort liefert eine Überprüfung der Einzelkomponenten – danach schauen wir, was dies in Bezug auf das grafische Gesamtpaket bedeutet. Das Mobiltelefon verfügt über ein Super AMOLED-Display. Das Top-Produkt unter den Display-Technologien! Samsung hat die AMOLED-Technologie nochmals weiterentwickelt, daher auch die Bezeichnung "Super-". Dadurch sind Farbechtheit, Schärfe und Kontrastqualität nochmals deutlich verbessert. Das Galaxy S6 hat ein Super AMOLED-Display mit einer Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixel. Diese Auflösung ist im Vergleich mit anderen Modellen absolut gut. Die reine Auflösungsleistung des Geräts schafft optimale Voraussetzungen für absolut feine Darstellungen. Damit sind die Voraussetzungen für 3-D Animationen ausgezeichnet. Zur eigentlichen Bewertung sollte man im Auge haben, dass es bei Displays nicht nur auf die Auflösung ankommt. Es spielt auch die Displaygröße eine Rolle, die in Relation zur Auflösung gesehen werden muss. Das Galaxy S6 hat einen 5,1 Zoll großen Bildschirm. Diese im Verhältnis zur Auflösung bedeutet das Maximum an Darstellung und Schärfe! Hinzu kommt nun noch mehr Wissenswertes technischer Natur. Wie bereits gesagt: Nicht allein die Auflösung macht den Smartphone-Bildschirm aus. Auch die Pixeldichte von 576 ppi ist elementar. Heißt: Damit liegt das Smartphone auf dem Level von Spitzen-Geräten. Es ist immer wichtig, die Auflösung im Verhältnis zur Fläche zu sehen, deshalb ist der ppi-Wert sinnvoll. Alternativ wird er übrigens als dpi-Wert angegeben (dots per inch). Galaxy S6 glänzt ja mit einem hohen ppi-Wert. Die Bildbausteine sind also sehr fein, anders als bei einem TV. Die großen Fernseh-Bildschirme haben einen ppi-Wert von circa 50, da die Augen weit vom Display entfernt sind.

Was kann die Kamera des Galaxy S6?

Natürlich hat Samsung dem Galaxy S6 eine Kamera verpasst. Die Auflösung der Kamera liegt bei 16 MP. Im Vergleich mit anderen Geräten ist das Galaxy S6 hier gut ausgestattet. Man erwirkt dadurch, dass sich Bilder von überzeugender Qualität schießen lassen. Bei diesem Modell ist die Variante 5.0 Lollipop vorinstalliert. Zur Auswahl stehen die Speichergrößen 32 GB, 64 GB oder 128 GB. Das Galaxy S6 kommt auf ein Gewicht von 138 Gramm und zählt damit zu den leichtesten Geräten auf dem Markt. In folgenden Farben ist das Galaxy S6 verfügbar: Schwarz, Wei�, Gold, Blau und Gr�n.
Weiterhin zu beachten:

  • Das Galaxy S6 ist NFC-Fähig
  • Bluetoothverbindungen zu anderen Geräten werden unterstützt

Samsung Galaxy S6

Testbericht vom 08.04.2015

Grundsätzlich handelt es sich beim Samsung Galaxy S6 und S6 Edge um technisch identische Geräte, mit dem Unterschied, dass sich der Touchscreen beim Egde auf beiden Seiten um die Kante herum wölbt. Daher geht dieser Test zunächst primär auf das Galaxy S6 ein, um am Ende die Besonderheiten des S6 Edge zu klären – welche durchaus für eine Überraschung gut sind. Direkt zum Test des Galaxy S6 Edge

Superscharfer Bildschirm

Auffälligste Neuerung der beiden S6-Varianten ist natürlich das Display: Anstelle der 1080 x 1920 Pixel des Vorgängers besteht die Mattscheibe nun aus 1440 x 2560 Bildpunkten. Macht ergo 78 Prozent mehr Pixel, also nahezu das Doppelte wie beim Galaxy S5. Und weil der Bildschirm mit einer Diagonale von 129 Millimetern respektive 5,08 Zoll so gut wie identisch groß ist, hat sich auch die Pixeldichte entsprechend erhöht: von ohnehin schon strammen 290 auf den neuen Rekord von 518 Pixel pro Quadratmillimeter (432 auf 578 ppi). Damit hat das S6 das schärfste Display hierzulande.

Samsung Galaxy S6

Outdoor-Pushup

Verbaut wurde ein Super-AMOLED-Panel mit Diamond-Matrix. Auch die Helligkeit von 332 (S6 Edge: 267) Candela pro Quadratmeter bleibt im für OLED-Displays üblichen Rahmen; das S5 leuchtet mit 353 Candela. Allerdings soll das S6 bei aktivierter Beleuchtungsautomatik und direkter Sonneneinstrahlung auf 600 Candela hochfahren; tatsächlich gemessen wurden 537 Candela. Jedenfalls ließ sich die Anzeige unter diesen Umständen für einen OLED-Monitor vergleichsweise gut lesen. Doch auch dieser Vorteil bleibt relativ moderat und nötigt somit nicht zum Umstieg von anderen Samsung-Modellen auf das S6.

Speicher nicht erweiterbar

Zumal das neue Flaggschiff auch einige Nachteile mit sich bringt. So lässt sich der Speicher im Gegensatz zu bisherigen Topmodellen der Koreaner nicht erweitern. Kunden sollten sich daher im Vorwege gut überlegen, zu welcher Variante sie greifen: Die Versionen mit 32, 64 und 128 Gigabyte Speicher kosten 699, 799 und 899 Euro ohne Vertrag. Wobei dem Nutzer faktisch etwa 8 bis 10 Gigabyte weniger zur Verfügung stehen: Bei dem zum Test vorgelegten Gerät mit 32 Gigabyte blieben nach Aktualisierung aller vorinstallierten Apps lediglich 23,72 Gigabyte netto übrig. Bedacht sei zudem, dass die Kamera Fotos mit 16 Megapixel und Videos in 4K aufnimmt: Allein eine Stunde Video schlägt da mit rund 21 Gigabyte zu Buche! Wer sein S6 also multimedial intensiv zu nutzen gedenkt, sollte daher eher den Erwerb der Version mit mindestens 64 Gigabyte Speicher in Erwägung ziehen.

Akku enttäuscht

Und noch ein Manko im Vergleich zu seinen Ahnen weist das S6 auf: Der Stromspeicher ist fest verbaut und kann somit nicht auf die Schnelle gegen einen anderen Akku ausgetauscht werden. Mit 2.550 Milliamperestunden fasst er zudem neun Prozent weniger als der des S5. Vor allen Dingen aber enttäuscht die Laufzeit: 476 Minuten Videowiedergabe bei 200 Candela pro Quadratmeter im Flugmodus liegen 19 Prozent unter dem Resultat des S5! Intensivnutzer sollten sich daher reiflich überlegen, ob die wirklich umsteigen wollen. Auf der anderen Seite stellt auch der Wert des S6 noch ein gutes Resultat dar, liegt es im Vergleich zur Konkurrenz aller in den letzten zwölf Monaten getesteten Smartphones doch gerade mal einen einzigen Prozentpunkt unter dem Durchschnitt. Außerdem kann der Akku des S6 drahtlos und somit komfortabel zwischendurch immer mal wieder geladen werden – eine entsprechende Station gehört allerdings nicht zum Lieferumfang. Mit dem beiliegenden Ladegerät klappt das Nachtanken zudem enorm schnell: Nach 85 Minuten war die Kraftzelle von 0 auf 100, das ist selbst unter Berücksichtigung der jeweiligen Akkukapazität 35 Prozent schneller als der Vorgänger und 55 Prozent schneller als der Durchschnitt. All das nutzt freilich herzlich wenig, wenn keine Steckdose in der Nähe ist …

Schneller als das iPhone

Auch in puncto Prozessor folgt Samsung dem Beispiel Apple und setzt erstmals rund um den Globus auf einen hauseigenen Prozessor, den Exynos 7420. Dieser unterstützt 64 Bit und weist acht Kerne auf, von denen vier mit 2,1 und vier mit 1,5 Gigahertz getaktet sind. Aufgrund der Fertigungsstruktur von hauchdünnen 14 Nanometern soll der Chip mehr Leistung bei deutlich geringerem Stromverbrauch liefern. Auch der Speicher drückt laut Hersteller Samsung dank UFS-2.0-Technologie („Ultra-Fast-Storage“) ordentlich aufs Gas und soll bis zu 3,5-mal schneller sein als übliche Speichermodule. Die Benchmarks untermauern diese Aussagen: In der Gesamtwertung aus zwölf Benchmarks mit mehr als 50 erfassten Einzelwerten landet das S6 unglaubliche 117 Prozent über dem Durchschnitt und ist damit sogar noch schneller als die bisherigen Tempo-Könige iPhone 6 und 6 Plus mit aktuell 93 und 94 Prozent über dem Mittel. Für viele Gamer dürfte das S6 somit definitiv ein Objekt der Begierde darstellen. Schneller ist lediglich noch das S6 Edge, das 123 Prozent über dem Durchschnitt rangiert – obwohl mit identischem Prozessor und ebenfalls drei Gigabyte Arbeitsspeicher ausgestattet.

Neuer Fingerabdruck-Scanner

Die weitere Ausstattung hat sich allenfalls marginal geändert, war doch bereits das Galaxy S5 mit DC-HSPA für Downloads in UMTS-Netzen mit bis zu 42 Megabit pro Sekunde, WLAN ac und NFC ausgerüstet. Allerdings empfängt das S6 nun in LTE-Netzen Daten mit bis zu 300 statt 150 Megabit pro Sekunde nominal und Bluetooth wird in der aktuellen Version 4.1 unterstützt. Auch der Fingerabdrucksensor unter dem mechanischen Home-Button wurde ausgetauscht: Jetzt muss der Nutzer nicht länger den Finger darüber ziehen, sondern lediglich wie beim iPhone auflegen. Das beschleunigt den Vorgang, zudem wird der Finger nun auch in anderen Positionen erkannt und muss nicht mehr präzise wie bei der Eingabe gehalten werden. Nicht zuletzt sind die Microsoft-Apps Skype, OneDrive und OneNote vorinstalliert. Staub- und wasserdicht wie sein Vorgänger ist das S6 indes nicht; Gerüchten zufolge arbeitet Samsung aber an einer entsprechenden Variante, die vermutlich Galaxy S6 Active heißen wird.

Optischer Stabilisator

Auf dem Papier scheint das S6 dieselbe Kamera vorzuweisen wie das S5, die Auflösung blieb mit 5312 x 2988 Bildpunkten oder 15,87 Megapixel exakt identisch. Hinter den Kulissen hat sich jedoch einiges getan: So erfasst das S6 nun dank Blende 1,9 statt 2,2 ein wenig mehr Licht, und im „Pro“-Modus können zahlreiche Kriterien vom Fokus bis zur ISO-Zahl manuell angepasst werden. Vor allem aber gleicht nun ein optischer Bildstabilisator kleine Bewegungen der Hand aus, was primär unter schlechten Lichtbedingungen zu schärferen Fotos führt. Im Test gelangen beispielsweise Fotos in geschlossenen Räumen und am Abend eindeutig schärfer als auf dem S5, das lediglich einen digitalen Stabilisator aufweisen kann. Tatsächlich gefallen die Aufnahmen sogar noch etwas besser als jene des iPhone 6 Plus, welches ebenfalls über einen optischen Stabilisator verfügt. Das gibt unterm Strich ein glattes „Sehr gut“ in der Fotowertung.

Scharfe Videos

Videos in 4K, also mit vierfachem Full HD (3840 x 2160 Pixel), nahm zwar schon das S5 auf, doch auch hier wirkt sich der optische Stabilisator des S6 positiv aus: Die Clips wirken sichtlich ruhiger, wenngleich die Stabilisierung nicht ganz an jene des iPhone 6 Plus herankommt, dessen Videos im Test beinahe schon wirkten wie mit einer Steadicam aufgenommen. Schärfe und Detailtreue sind beeindruckend, nur wenige Details verwaschen. Vor allen Dingen aber zieht der Autofokus so gut wie nie unnötig nach, weshalb sich die Videos des S6 auch auf großen Bildschirmen wie Fernsehern angenehm betrachten lassen – mitnichten eine Selbstverständlichkeit. Auch hierfür erntet der Proband ein „Sehr gut“.

Auf 4K optimiert

Allerdings benötigen 4K-Videos wie bereits erwähnt mächtig Speicher, pro Minute fallen rund 340 Megabyte an. Wer hier sparen will, kann natürlich auch in Full HD (1920 x 1080 Pixel) aufzeichnen, wahlweise mit 30 oder 60 Bildern pro Sekunde – letztere Einstellung führt zu wunderbar geschmeidigen Clips. Dabei kommen dann 200 Megabyte pro Minute zusammen, bei 30 Bildern pro Sekunde sind es rund 120 Megabyte. Die Clips erreichen natürlich nicht annähernd die Schärfe von 4K und sind selbst im Vergleich zu den Full-HD-Videos anderer Smartphones nicht gerade top. Positiv wiederum: Clips lassen sich auch in 4K auf dem Smartphone schneiden, bisherige Mobiltelefone gingen lediglich bis Full HD mit.

Erstklassiger Klang

Der Musik-Player erzeugt im Hörtest am Referenz-Headset, den Ultimate Ears Referenz-Monitors, den von vielen Vorgängern her bekannten kräftigen, natürlichen Sound. Im direkten Vergleich mit der aktuellen Referenz, dem Samsung Galaxy Note 4, lassen sich keinerlei Unterschiede ausmachen: die Höhen sind ebenso spritzig, die Tiefen gleichermaßen druckvoll. Einen besseren Sound kann man derzeit hierzulande nicht finden. Damit fährt der Proband das dritte „Sehr gut“ in der Multimediawertung ein. Hattrick!

Flach, edel, schick

Mit dem Metallrahmen ringsum und den Glasbeschichtungen auf Front und Rückseite wirkt das Galaxy S6 weit edler als seine plastiklastigen Vorfahren. Allerdings verewigen die Glasbeschichtungen Fingerabdrücke nahezu perfekt, weshalb regelmäßiges Putzen angesagt ist. Bedacht sei außerdem, dass damit im Falle eines Sturzes beide Seiten gefährdet sind, denn auch wenn es sich um Gorillaglas 4 handelt, so ist dieses lediglich geschützt gegen Kratzer, nicht gegen Brüche. Ergonomisch lässt sich bei Maßen von 71 x 143 Millimetern kaum ein Unterschied zum quasi gleich großen Vorgänger feststellen; lediglich die Stärke ist mit weitgehend 6,9 statt 8,2 Millimetern ein wenig geringer, ebenso wie das Gewicht von nun 138 statt 145 Gramm. Derlei bemerkt man aber allenfalls im direkten Vergleich. Die Verarbeitung ist gewohnt erstklassig.

Marginale Optimierungen

Über Android 5.0.2 legt Samsung seine gewohnte Nutzeroberfläche „TouchWiz“. Diese hat sich lediglich marginal verändert, die grundlegende Bedienung blieb haargenau gleich. Einige Menüs wie beispielsweise die Optionen des eigenen Browsers sind etwas kürzer, vor allem fällt das Scrollen weg. Auch setzt Samsung nun wo immer möglich auf Klartext statt Icons. Schritte in die richtige Richtung, ohne Frage. Nur hebt das Übersichtlichkeit und Komfort lediglich in homöopathischen Dosen an: Die von Samsung propagierte und von vielen Medien übernommene wesentliche Optimierung der Oberfläche kann nicht bestätigt werden. Ebenso wenig wie die kommunizierte Verbesserung der Situation in Sachen Bloatware: Auch auf dem S6 finden sich wieder etliche werbliche Apps. Diese ließen sich entgegen anderslautender Behauptungen auch in der Vergangenheit schon deinstallieren – kommen aber mit jedem Update wieder. Wer hier Optimierungen proklamiert, verkennt die Fakten! Lediglich der neue „Smart Manager“ mit einem Überblick über Akkustand, Speichernutzung und Sicherheitsfunktionen („Knox“) sowie direktem Zugriff auf entsprechende Funktionen wie Energiesparmodus oder Speichebereinigung stellt eine tatsächliche Verbesserung dar.

Google hört mit

Nicht zuletzt sollten Käufer des S6 wissen, dass Google Now ab Werk aktiviert ist, inklusive des Starts mit Hilfe des Kommandos „OK Google“. Das Mikrofon ist somit die gesamte Zeit über eingeschaltet! Wer nicht den ganzen Tag über von Google abgehört werden möchte, sollte daher die entsprechende Funktion unter im Menü (Ordner „Google“) unter Google Einstellungen – Suche & Google Now – Sprache – „OK Google“-Erkennung deaktivieren. Das dürfte auch dem Akku guttun.

Fazit

Samsung hat bei der Entwicklung des Galaxy S6 viel richtig gemacht: Noch kein Vorgänger war so edel und schick, der Prozessor übertrumpft sogar den des iPhone und das Display stellt einen neuen Rekord in puncto Schärfe auf – wenngleich sich das in der Praxis eher dezent bemerkbar macht. Die multimediale Qualität der 16-Megapixel-Fotos sowie der 4K-Videos konnte dank optischem Bildstabilisator gesteigert werden, der Klang des Musikplayers gehört zu den Besten im Lande.

Auf der anderen Seite haben die Entwickler aber auch zwei neue Probleme geschaffen: Der Speicher ist nicht erweiterbar, die Preisempfehlungen mit rund 700 bis 900 Euro sportlich. Außerdem lässt sich der Akku nicht länger durch den Nutzer auswechseln und gibt im Test 19 Prozent früher auf als der des Galaxy S5.

Intensivnutzern sei daher dazu geraten, beim Galaxy S5 zu bleiben beziehungsweise dieses zu erwerben – zumal dessen Preis mit aktuell rund 380 Euro ohne Vertrag nur grob die Hälfte des günstigsten S6 beträgt.

Aus dem Duell Galaxy S6 versus One M9 geht das Samsung haarscharf als Sieger hervor: Es hat den schärferen Bildschirm und stärkeren Prozessor, außerdem gehen beim HTC mit ebenfalls fest verbauten Akku bei 385 statt 476 Minuten die Lichter noch deutlich früher aus. Allerdings kann das One M9 mit erweiterbarem Speicher und ebenbürtigen Multimedialeistungen aufwarten.

  • Ausstattung: 175 von 175
  • Foto: 25 von 25
  • Video: 24 von 25
  • Musik: 24 von 25
  • Handhabung: 217 von 250
  • Gesamt: 465 von 500

Im Vergleich zu Samsung Galaxy S6 Edge

Auf den über die Kanten hinweg gewölbten Bildschirmen des S6 Edge lassen sich Informationsleisten etwa mit Wetter, Nachrichten oder RSS-Feeds einblenden, allerdings nur auf einer zuvor definierten Seite und überwiegend nur im Standby-Modus. Denn anders als beim Galaxy Note Edge machen die Randmonitore das Display nicht größer, die Maße sind vielmehr mit denen des S6 identisch. Darüber hinaus fehlt bei lediglich zwei Millimetern Breite der Platz für Zusatzinformationen im laufenden Betrieb. Deshalb wird beispielsweise die Leiste des Note Edge mit den wichtigsten Apps auf dem S6 Edge schmerzlich vermisst.

Ja, auf dem S6 Edge können fünf VIP-Kontakte definiert werden, doch ließe sich dies auf dem Galaxy S6 ebenfalls realisieren, dazu benötigt man keinen gewölbten Bildschirm. Einzig die Identifikation besagter VIP-Kontakte bei eingehenden Anrufen mit auf dem Display liegenden Telefon mittels zugeordneter Farben bleibt dem S6 vorbehalten; doch erweist sich genau dies als in der Praxis nahezu irrelevant. Denn erstens leuchtet das S6 Edge nur auf einer Seite: Ist die andere auf den Besitzer gerichtet, sieht dieser nichts. Doch selbst die richtige Seite weist bei Tageslicht und Bürobeleuchtung eine dermaßen geringe Leuchtkraft auf, dass nicht viel zu erkennen ist. Kurzum: Dieses Feature bringt nur etwas in dunkler Umgebung. Einzig die Nachtuhr bringt somit einen erkennbaren Vorteil, lässt sich aber problemlos mittels Apps auch auf jedem anderen Smartphone mit AMOLED-Panel realisieren – oder mit Hilfe einer Dockingstation. Interessenten sollten daher reiflich überdenken, ob ihnen die marginalen Unterschiede 150 Euro Aufpreis wert sind.

Zumal die gebogenen Ränder auch einen Nebeneffekt aufweisen: Wird beispielsweise ein Text vergrößert, ragt er über die Hauptanzeige hinaus und krümmt sich an den Edge-Screens. Bei Fotos und Videos wird dieser Effekt wie ein Knick wahrgenommen. All das beeinträchtigt zwar nicht den Genuss oder gar die Lesbarkeit des Textes, ist aber dennoch suboptimal und sollte jedem Käufer vorab bewusst sein.

Somit muss unterm Strich resümiert werden, dass die Kanten-Displays des Galaxy S6 Edge keine nennenswerten Vorteile bringen. Allerdings verleihen sie dem Telefon unbestreitbar eine einzigartige Haptik und Optik.

Und trotzdem könnte das S6 Edge für Manche die bessere Wahl darstellen: Im Test erwies sich dessen Akku nämlich als signifikant langlebiger. Obwohl mit 2.600 nur um 50 Milliamperestunden dicker, hielt er 536 Minuten lang durch und liegt damit immerhin 12 Prozent über dem Durchschnitt. Und vor allem 13 Prozent über dem Ergebnis des S6! Intensivnutzer, die das Galaxy S6 zu erwerben beabsichtigen, sind also mit dem S6 Edge eindeutig besser beraten – zumindest solange sie nicht untertags nachtanken können. Doch selbst in dieser Disziplin behält das gute, alte Galaxy S5 mit seinen 586 Minuten die Nase vorn, weshalb der Verbleib beim respektive der Griff zum Galaxy S5 auch im Vergleich zum S6 Edge die sinnvollere Wahl darstellt.

  • Ausstattung: 175 von 175
  • Foto: 23 von 25
  • Video: 24 von 25
  • Musik: 24 von 25
  • Handhabung: 219 von 250
  • Gesamt: 467 von 500