Samsung Galaxy S5

Samsung Galaxy S5

  • Betriebssystem Android 4.4.2 KitKat
  • 16 Megapixel-Kamera mit Autofokus
  • 5,1 Zoll Super-AMOLED Touchscreen, 1080 x 1920 Pixel
  • bis zu 32 GB Speicher
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Samsung Galaxy S5

Allgemein
Die 16-Megapixel-Kamera des Galaxy S5 verfügt über einen selektiven Fokus, mit dem Anvisiertes scharf gestellt wird, sowie einen schnellen Autofokus. Weiterentwickelt wurde bei dem Multimedia-Smartphone der "Ultra Power Saving Mode", der den Bildschirm in Schwarz-Weiß taucht und alle unnötigen Funktionen ausschaltet, wenn der Akku zur Neige geht. Das Gerät ist nicht nur IP67-zertifiziert und somit unempfindlich gegen Wasser, Sand und Staub, sondern besitzt zudem einen Fingerabdrucksensor und einen Pulsmesser.
HerstellerSamsung
Modell-NameGalaxy S5
KategorieOutdoor-Handy, Multimedia-Handy, Navi-Handy
Handy-TypBarren-Handy
Herstellungsjahr2014
MarktstartApril 2014
Einführungspreis699,00 €
Farben
Schwarz
Weiß
Gold
Blau
AbmessungenHöhe: 142 mm
Breite: 73 mm
Tiefe: 8,1 mm
Gewicht145 g
Simkarten-TypmicroSIM
Display
Technologie Touchscreen
TypSuper-AMOLED
Größe5,1 Zoll
Auflösung1080 x 1920 Pixel
Pixeldichte432 ppi
Speicher
Prozessor und Akku
Software
Daten und Netze
Messaging und Multimedia

Das Smartphone Galaxy S5 von Samsung für effiziente Leistung

Die Bedienung des Galaxy S5-Smartphones funktioniert über ein Touchdisplay. Samsung achtet offensichtlich auf schnell ersichtliche und simple Steuerung. Teil der Ausstattung beim Samsung: ein 5,1 Zoll großes Super AMOLED-Display sowie ein Akku, der circa 16 Tage Standby-Betrieb ermöglicht. Für eine Gesprächszeit von ungefähr 21 Stunden reicht der Akku.

Mit welcher Arbeitsleistung das Galaxy S5 aufwartet

Im Inneren dieses Geräts ist der Mikroprozessor Qualcomm Snapdragon 801. Der Arbeitsspeicher kommt auf eine Größe von 2.048 MB.

Was hat das Galaxy S5 in Bezug auf die Grafik auf Lager?

Wie stark ist die Grafikqualität des Galaxy S5? Das Ergebnis liefert eine Analyse der Einzelkomponenten – nachfolgend werfen wir einen Blick darauf, was dies in Bezug auf das grafische Gesamtpaket bedeutet. Bei diesem Mobiltelefon ist ein Super AMOLED-Bildschirm verbaut. Das ist definitiv die beste Entwicklungsstufe in Bezug auf die Bildschirm-Technologie. Samsung hat die AMOLED-Technologie effizient weiterentwickelt, deshalb auch die Bezeichnung "Super-". Kontrast, Farbechtheit und Schärfe der Darstellung wurden nochmals verbessert. Die Auflösung des Super AMOLED-Bildschirms beträgt 1.920 x 1.080 Pixel. Diese Auflösung ist im Rahmen, positioniert das Galaxy S5 vergleichsweise im Mittelfeld. Somit erreicht das Gerät von Samsung eine überzeugende Auflösungsqualität. Die Wiedergabe von Bildern, das Abspielen von Videos und auch Spiele sind somit für das Modell kein Problem! Zur eigentlichen Bewertung sollte man im Blick haben, dass es bei Displays nicht ausschließlich auf die Auflösung ankommt. Es spielt gleichzeitig auch die Displaygröße eine nicht zu vernachlässigende Rolle, die im Zusammenhang zur Auflösung gesehen werden muss. Das Galaxy S5 besitzt einen 5,1 Zoll großen Bildschirm. Tatsächlich passen die Bildschirmabmessungen und die Auflösungsqualität des Samsung Galaxy S5 ausgezeichnet zueinander. Natürlich, das war noch nicht alles. Wie schon genannt: Nicht ausschließlich die Auflösung macht das Smartphone-Display aus. Auch die Pixeldichte von 432 ppi ist wichtig. Lediglich Modelle, die einen Wert über 500 ppi innehaben, sind da merklich optisch stärker als das Galaxy S5. Mit ppi wird die Auflösung im Verhältnis zur Displayfläche ausgegeben. Dieser Wert ist überaus genau, weil er nicht allein die Auflösung im Blick hat. Aufgrund der Nähe zum Bildschirm müssen die Pixel möglichst fein sein. Deswegen sind hohe ppi-Werte bei den Smartphones auch ein Hinweis auf hohe Qualität.

Was leistet die Kamera des Galaxy S5?

Eine Kamera ist bei dem Galaxy S5 selbstverständlich vorhanden. Die Kamera-Auflösung erzielt 16 MP. Diese Auflösungsqualität ist guter Durchschnitt. Die Bilder, die man macht, sind dennoch von einer guten Qualität. Die Version 4.4.2 KitKat ist hier vorinstalliert. Das Gerät steht zur Auswahl mit 16 GB oder 32 GB Speicher. Bis zu 128 GB sind drin. Mit 145 Gramm ist das Galaxy S5 eines der leichtesten Geräte auf dem Markt. In folgenden Farben ist das Galaxy S5 verfügbar: Schwarz, Wei�, Gold und Blau.
Weiterhin zu beachten:

  • Per Bluetooth können andere Geräte wie zum Beispiel Headsets verwendet werden
  • Eine Micro-Karte muss für das Gerät bereitliegen
  • Das Galaxy S5 macht NFC möglich

Samsung Galaxy S5 Test

Testbericht vom 14.04.2014

Display

Die Größe des Bildschirms hat Samsung im Vergleich zum Vorgänger nur geringfügig erhöht: Aus der Diagonale von knapp 127 Millimetern (4,99 Zoll) des Galaxy S4 wurden beim Galaxy S5 gut 129 Millimeter (5,09 Zoll). Diese Änderung darf man umso mehr vernachlässigen, als dass die exakt identische Panel-Technologie Super-AMOLED mit Diamond-Matrix zum Einsatz kommt. Die Bildpunkte leuchten also erneut selbst, schwarze Bildpunkte werden einfach ausgeschaltet. Das führt zu unübertroffenen Kontrasten. Außerdem sorgt die nahezu identische Form und Größe der roten, grünen und blauen Subpixel für eine scharfe Darstellung sämtlicher Kanten. Weil die Auflösung mit 1080 x 1920 Pixel identisch bleibt, sinkt die Schärfe proportional zum Wachstum des Monitors. Doch das darf man getrost ignorieren, denn einerseits liegen die verbliebenen 290 Pixel pro Quadratmillimeter (432 ppi) immer noch 66 Prozent über dem Durchschnitt aller in den letzten zwölf Monaten getesteten Smartphones, andererseits nimmt das bloße Auge solche Unterschiede nicht wahr. Die Anzeige des S5 wirkt also ebenso scharf wie jene des S4. Darüber hinaus erscheint die Mattscheibe enorm hell, alles bestens also in der Abteilung Display, wenngleich keine signifikante Verbesserung im Vergleich zum Vorgänger.

Samsung Galaxy S5

Neuer Rekordhalter

Ganz anders als beim Prozessor: Hier hat Samsung nämlich eine Generation übersprungen und geht vom Snapdragon 600 gleich auf den brandneuen Snapdragon 801 über. Dessen vier Kerne werden mit bis zu 2,5 Gigahertz getaktet und vom Adreno 330 sowie von zwei Gigabyte Arbeitsspeicher unterstützt. Dem entsprechend deutlich fällt der Vorsprung in den Benchmarks aus: Linpack beispielsweise errechnet für das S5 stramme 922 MFLOPS (Millionen Fließkomma-Operationen pro Sekunde), beim S4 waren es noch 792 – ein Plus von gut 16 Prozent. Noch deutlicher der Abstand im Antutu-Test: 35.991 statt 27.650 Punkte entsprechend einem Zuwachs von glatten 30 Prozent. Im browserbasierten SunSpider stellt der Proband mit 394 Millisekunden gar einen neuen Rekord auf! In der Gesamtwertung von zwölf der bekanntesten Benchmarks rangiert das Galaxy S5 somit 74 Prozent über dem Durchschnitt. Damit landet der Proband auf Platz 2 der leistungsstärksten Smartphones derzeit, schneller ist nur noch das iPhone 5S, aber um lediglich einen einzigen Prozentpunkt. Das neue HTC One (M8) reiht sich mit ebenfalls nur einem Prozentpunkt Differenz auf Rang 3 ein.

Marathon-Läufer

Die Kapazität des Akkus, der sich austauschen lässt, haben die Koreaner von 2.600 auf 2.800 Milliamperestunden hochgeschraubt, sodass der Proband im Laufzeittest bei der Wiedergabe eines Videos bei maximaler Displayhelligkeit im Flugmodus nun 765 Minuten lang durchhält. Das macht Platz 2 in der Alltime-Charts. Allerdings hängt bei OLED-Displays der Energieverbrauch stark von den gezeigten Inhalten ab, denn dunkle Bildpunkte verbrauchen weniger Energie als helle. Beim Test mit einem Video mit hohem Weißanteil schafft das S5 daher „nur“ 499 Minuten, also satte 35 Prozent weniger. Doch selbst damit liegt das Galaxy S5 immer noch 47 Prozent über dem Durchschnitt und auf Rang 3 der Handy-Bestenliste.

Download-Turbo

Selbst in der Abteilung Funk hat Samsung noch einen draufgelegt. Doch wird LTE nun nach Cat 4 unterstützt, ermöglicht also Übertragungsraten von nominal 150 Megabit pro Sekunde – sofern das Mobilfunknetz mitspielt, versteht sich, was in Deutschland derzeit nur extrem punktuell der Fall ist. Und wenn es mal ganz besonders schnell gehen muss, lassen sich die Bandbreiten von LTE und WLAN vereint zum Download einsetzen. In UMTS-Netzen sorgt DC-HSPA für bis zu 42 Megabit pro Sekunde, Bluetooth 4.0 und NFC sind selbstverständlich ebenfalls an Bord. Geblieben ist die Aufteilung in zwei Modelle mit 32 und 16 Gigabyte Speicher, wobei zunächst nur Letztere verfügbar sein wird. Die dürfte den Allermeisten auch vollauf ausreichen, lässt sich das Gedächtnis doch mittels Micro-SD-Karte um satte 128 Gigabyte aufrüsten. Apps lassen sich dorthin auslagern, weshalb die von der internen Ablage netto ab Werk frei verfügbaren 11,2 Gigabyte systemnahen Apps, Nachrichten, Kontakten, Terminen & Co. vorbehalten bleiben können – das sollte selbst den härtesten Intensivnutzern reichen. Nicht zuletzt ist ein Fingerabdruck-Scanner hinzugekommen. Aktuell kann damit das Gerät entsperrt, das Samsung-Konto verifiziert oder per PayPal bezahlt werden, weitere Funktionen sollen im Laufe der Zeit hinzukommen. Nicht zuletzt haben die Entwickler auf der Rückseite unter der Hauptkamera einen Sensor zur Messung der Herzfrequenz eingebaut und die zugehörige App „S Health“ mit diversen neuen Funktionen aufgerüstet.

Superscharfe Fotos

Das Kameramodul hat Samsung ebenfalls rundumerneuert. So schießt das S5 nicht nur Fotos mit bis zu 5312 x 2988 Bildpunkten oder 15,87 anstelle von 12,78 Megapixel, sondern es verfügt außerdem über einen optischen Bildstabilisator. Dieser kompensiert kleine Wackelbewegungen der Hand. Außerdem werden Videos sichtlich ruhiger. Nicht bestätigen ließ sich im Test der Autofokus, der zum Scharfstellen angeblich nur 0,3 Sekunden benötigt. Dies mag vielleicht unter bestmöglichen Laborbedingungen ein erreichbarer Wert sein, in der Praxis aber benötigte der Autofokus bis zu einer Sekunde, meist deutlich weniger. Doch selbst das stellt schon einen hervorragenden Wert dar, der die sonst üblichen zwei, drei Sekunden deutlich unterbietet – in jedem Fall also ein signifikanter Vorteil.

Darüber hinaus hat Samsung die Oberfläche sowie die Modi entrümpelt, die Einstellungen wurden übersichtlicher und Serienbilder lassen sich nun im HDR-Modus aufnehmen. Die Funktion „Selektiver Fokus“ erinnert zwar an die nachträgliche Tiefenschärferegulierung des neuen HTC One (M8), kann jedoch in der Praxis nicht mit dessen „uFocus“-Feature mithalten. Denn erstens gibt es lediglich drei Auswahlpositionen („Nah-Fokus“, „Weit-Fokus“, „Pan-Fokus“) und zweitens erwies sich das S5 beim Erstellen der Aufnahme als recht zickig, weil etliche Motive „nicht erkannt“ wurden und die Tiefenschärfe daher nicht nachträglich justiert werden konnte.

Die Qualität der Fotos hält den hohen Erwartungen an eine 16-Megapixel-Kamera stand: Die Schärfe ist hervorragend und man kann in die Bilder scheinbar endlos hineinzoomen ehe die Pixel sichtbar werden. Belichtung und Kontraste gefallen ebenfalls prima, nur selten schleicht sich ein leichter Rotstich ein. Aber das ist Kritik auf höchstem Niveau, die den erstklassigen Gesamteindruck nicht wirklich zu schmälern vermag.