Samsung Galaxy A5 (2017)

Samsung Galaxy A5 (2017)

  • Betriebssystem Android 6.0 Marshmallow
  • 16 Megapixel-Kamera mit Autofokus
  • 5,2 Zoll Super-AMOLED Touchscreen, 1080 x 1920 Pixel
  • 32 GB Speicher
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Samsung Galaxy A5 (2017)Samsung Galaxy A3 (2017), A5 (2017)Samsung Galaxy A3 (2017), A5 (2017)

Samsung Galaxy A5 (2017)

Allgemein
Galaxy A5 und Galaxy A3 von Samsung gehen 2017 wieder in eine Neuauflage. Die Smartphones mit dem Gehäuse Teil aus Glas und Metall wurden mit besseren Kameras ausgestattet und sind nun IP68-zertifiziert und damit gegen Staub und Wasser geschützt. Auch der Akku soll länger durchhalten. Weiter warten die Smartphones mit einem USB-Typ-C-Anschluss und einem Fingerabdrucksensor auf. Das Always-on-Display zeigt Datum und Uhrzeit, ohne dass man den Bildschirm erst anschalten muss.
HerstellerSamsung
Modell-NameGalaxy A5 (2017)
KategorieMultimedia-Handy, Style- / Fashion-Handy
Handy-TypBarren-Handy
Herstellungsjahr2017
MarktstartFebruar 2017
Einführungspreis429,00 €
Farben
Schwarz
Gold
Blau
Pink
AbmessungenHöhe: 146 mm
Breite: 71 mm
Tiefe: 7,9 mm
Display
Technologie Touchscreen
TypSuper-AMOLED
Größe5,2 Zoll
Auflösung1080 x 1920 Pixel
Pixeldichte424 ppi
Speicher
Prozessor und Akku
Software
Daten und Netze
Messaging und Multimedia

Videos zum Galaxy A5 (2017)

2016 vs. 2017 – Samsung Galaxy A5, was ist neu? Hands-on-Test

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Smartphone-Performance auf den Punkt gebracht: Das Galaxy A5 (2017) von Samsung

Die Bedienung des Galaxy A5 (2017)-Smartphones funktioniert über ein Touchdisplay. Samsung achtet somit auf einfache und smarte Steuerung. Das Galaxy A5 bringt praktische Vorteile mit sich: So zum Beispiel ein 5,2 Zoll großes Super AMOLED-Display. Dazu kommt noch der RAM mit einer Größe von 3.072 MB.

Kann das Galaxy A5 (2017) in Bezug auf die Grafik überzeugen?

Grafik ist nicht gleich Grafik – es kommt vor allen Dingen auf das Zusammenspiel der Einzelkomponenten an. Deshalb hier nun ein detaillierter Blick auf das, was das Samsung Galaxy A5 (2017) liefert. Das Samsung besitzt ein sogenanntes Super AMOLED-Display. Das höchste Leistungsslevel unter den Display-Technologien! Die Bezeichnung kommt von Samsung selbst. Sie beschreibt, dass die ohnehin besondere AMOLED-Technik nochmals weiterentwickelt wurde. Der Benefit ist, dass Kontrast, Schärfe und Farbechtheit nochmals verbessert werden. Das Super AMOLED-Display des Samsung hat eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel. Diese Auflösung ist in Ordnung, platziert das Galaxy A5 im Vergleich mit anderen Modellen im Mittelfeld. Das Gerät kommt also auf eine überzeugende Auflösungsqualität. Damit sind die Gegebenheiten für Bilder, Videos und Games optimal. Zur eigentlichen Bewertung sollte man beachten, dass es bei Bildschirmen nicht nur auf die Auflösung ankommt. Es spielt auch die Bildschirmgröße eine tragende Rolle, die in Verbindung zur Auflösung gesehen werden muss. Diese liegt bei 5,2 Zoll. Das Galaxy A5 (2017) ist mit der gerade aufgeführten Bildschirmgröße und der entsprechenden Auflösungsqualität überzeugend ausgestattet. Hinzu kommt nun noch mehr Wissenswertes technischen Ursprungs. Wie bereits gesagt: Nicht nur die Auflösung macht das Smartphone-Display aus. Auch die Pixeldichte von 424 ppi ist entscheidend. Damit befindet sich das Smartphone von Samsung im starken Mittelfeld. Es ist immer wichtig, die Auflösung im Verhältnis zur Fläche zu sehen, deshalb ist der ppi-Wert sinnvoll. Alternativ wird er übrigens als dpi-Wert angegeben (dots per inch). Mit einem auffallend hohen ppi-Wert kann man mit dem Auge überaus nah an den Smartphone-Bildschirm heran, ohne dass das Bild an Schärfe verliert. Die Bildbausteine sind nämlich deutlich feiner.

Bietet das Galaxy A5 (2017) eine effiziente Kamera?

Eine Kamera ist bei dem Galaxy A5 (2017) selbstredend verbaut. Die Kamera-Auflösung erzielt 16 Megapixel. Damit kann sich das Galaxy A5 (2017) gegen die breite Masse behaupten. Man erwirkt dadurch, dass sich Bilder von starker Qualität knipsen lassen.

Welches Betriebssystem, welche Fähigkeiten?

Als Software ist Android beim Galaxy A5 (2017) vorhanden. Die Version 6.0 Marshmallow ist hier vorinstalliert. Die Programmierungsoffenheit von Android ist bei vielen Nutzern favorisiert – die Software präsentiert sich sehr anpassungsfähig. Im Google Play Store stattet man sich mit den Zusatzprogrammen aus, die man gut findet – oder man nutzt andere Plattformen. Das Gerät ist mit 32 GB internem Speicher verfügbar. Die Grenze liegt bei 256 GB. Das Galaxy A5 (2017) ist in folgenden Farben verfügbar: Schwarz, Gold, Blau und Pink.
Weiterhin zu beachten:

  • Das Galaxy A5 (2017) kann sich mit anderen Geräten per Bluetooth verbinden
  • Das Galaxy A5 (2017) ist NFC-Fähig

Samsung Galaxy A5 (2017)

Testbericht vom 21.02.2017

Display

Der Bildschirm entspricht mit 5,2 Zoll exakt demjenigen des Vorjahresmodells, dem Galaxy A5 (2016). Gleich geblieben ist auch die Auflösung von 1080 × 1920 Bildpunkten und die daraus resultierende Schärfe von 278 Pixel pro Quadratmillimeter (424 ppi). Damit liegt das A5 gerade mal 4 Prozent über dem Durchschnitt aller in den letzten 24 Monaten getesteten Smartphones.

Samsung Galaxy A5 (2017)

Dennoch kann sich die Darstellung sehen lassen: Zum einen sind die Kontraste und die Blickwinkelstabilität dank Super-AMOLED erstklassig. Zum anderen lassen sich in der Displaymitte 638 Candela pro Quadratmeter messen – das ist ziemlich hell und wäre selbst für ein reguläres LCD kräftig. Für ein OLED-Panel rangiert der Proband damit stolze 48 Prozent über dem Mittel. Diesen Wert erreicht das A5 (2017) allerdings nur in hellen Umgebungen wie etwa bei Sonnenlicht. In geschlossenen Räumen liegt das Maximum bei immer noch völlig ausreichenden 402 Candela. Die Mattscheibe des Probanden mag zwar nicht die allerhöchste Pixeldichte aufweisen, ist aber trotzdem erste Sahne.

Display-Preis-Größe-Verhältnis-Samsung A5

Doppelter Speicher

Weite Teile der Ausstattung sind beibehalten worden, weil sie schon beim Vorgänger prima funktionierten, wie etwa LTE mit 300 Megabit pro Sekunde, Fingerabdrucksensor, NFC und UKW-Radio. Bluetooth wurde auf die derzeit aktuelle Version 4.2 gehievt. Endlich wird auch der aktuelle Standard WLAN ac unterstützt, so dass es auch in der Abteilung Funk nichts mehr zu meckern gibt. Hinzu kommt nun mit IP 68 der Schutz vor Staub und Wasser, weshalb das A5 dem (noch) aktuellen Flaggschiff Galaxy S7 immer näher rückt. Ebenso entspricht die hervorragende Verarbeitung und Haptik dem Niveau der Oberklasse. Den Speicher haben die Entwickler auf 32 (netto: 20,3) Gigabyte im Vergleich zum A5 (2016) verdoppelt. Die Micro-SD-Karte wird nun offiziell mit bis zu 256 Gigabyte unterstützt. Nicht zuletzt beherrscht der Proband USB On-the-Go („USB OTG“), es lassen sich also mithilfe eines optionalen Adapters unter anderem USB-Sticks anschließen. Dabei ist zu beachten, dass die neue USB-Buchse vom „Typ C“ zum Einsatz kommt, die nicht kompatibel mit der bisher üblichen „Micro-USB Typ B“ ist.

Octa-Core-Prozessor

Unter der Haube steckt ein neuer Prozessor: Anstelle des Exynos 7580 ist nun der 7880 eingebaut, dessen acht Kerne mit 1,9 Gigahertz getaktet sind und der vom ebenfalls neuen Grafikmodul Mali T830 MP3 sowie von 3 Gigabyte Arbeitsspeicher unterstützt wird. Diese Kombination erzielt in der Gesamtwertung von mehr als 50 erfassten Einzelwerten aus 15 Benchmarks ein Ergebnis, das 5 Prozent über dem aktuellen Durchschnitt liegt. Das klingt zunächst nicht sonderlich beeindruckend, ist aber glatte 30 Prozent besser als das Resultat des Vorgängers. Außerdem schafft das A5 (2017) damit bei grafisch aufwändigen Spielen wie „Dead Trigger 2“ sportliche 57 von 60 möglichen Bildern pro Sekunde. Die Darstellung erfolgt also weitgehend flüssig, was den allermeisten Interessenten auch vollauf reichen dürfte.

Gesamtergebnissse Prozessor Tests-Samsung A5

Läuft länger als das S7

Der fest verbaute Akku fasst nun 3.000 statt 2.900 Milliamperestunden – das ist keine allzu große Steigerung im Vergleich zum A5 (2016). Dennoch erzielt der Proband im Laufzeittest bei der Videowiedergabe mit auf 200 Candela gedimmtem Display im Flugmodus 738 Minuten: 14 Prozent mehr als der Vorgänger, was eine signifikante Verbesserung darstellt. Damit liegt das A5 (2017) saubere 45 Prozent über dem Durchschnitt, was selbst Intensivnutzer ohne Nachtanken durch den Tag bringen sollte. Beim Vorgänger, der 27 Prozent über Mittel lag, standen da die Chancen zumindest für Intensivnutzer noch etwas schlechter. Vor allen Dingen aber übertrifft das A5 damit das Galaxy S7, das mit seinen 696 Minuten derzeit 37 Prozent über dem Durchschnitt rangiert. Das neue A5 liefert damit ein erstklassiges Ergebnis ab!

Akku Laufzeit bei 200cdm-Samsung A5

Lädt schnell

Ausgeliefert wird das Smartphone mit einem Netzteil, das bei 5 Volt 2 Ampere und bei 9 Volt 1,67 Ampere liefert – das ergibt ergo eine maximale Leistung von rund 15 Watt. Das kann sich sehen lassen: Mit diesem Output liegt das A5 stramme 62 Prozent über dem Mittel. Der zuvor vollständig entladene Akku weist nach 15 Minuten Ladezeit einen Stand von ordentlichen 21 Prozent auf, nach 30 Minuten sind es 43 Prozent und nach einer Stunde 84 Prozent. Für die komplette Ladung benötigt der Proband 92 Minuten, was angesichts der Kapazität 41 Prozent schneller als üblich ist. Allerdings sei darauf hingewiesen, dass schnelles Laden den Akku fünfmal schneller abnutzen kann als üblich, siehe dazu die Ausführungen im Test des Sony Xperia X.

Makulatur-Selfies

Die Frontkamera nimmt Selfies nicht mehr mit 5, sondern mit satten 16 Megapixel auf. Das bedeutet aber keine Verbesserung der Qualität, denn der feste Fokus operiert beim A5 (2017) nicht zufriedenstellend. Auf der Front kommt allein beim HTC 10 und Huawei Mate 9 ein Autofokus zum Einsatz, alle anderen Smartphones nutzen einen festen Fokus. Das reicht im Prinzip auch völlig aus, denn die Distanz zum Motiv beträgt bei Selfies exakt eine Armeslänge. Da ist ein fester Fokus sogar von Vorteil, weil er keine Zeit zum Scharfstellen benötigt und dabei keine Fehler machen kann. Das setzt jedoch voraus, dass der Scharfstellpunkt bei besagter Armeslänge liegt, also bei rund 60 Zentimetern. Genau das ist beim Galaxy A5 (2017) aber nicht der Fall: Sämtliche Fotos auf diese Distanz werden unscharf! Vielmehr muss sich das Motiv erheblich näher befinden, etwa 15 bis 20 Zentimeter: Dann produziert der Proband aber dermaßen knackige Selfies, dass jeder mit weniger als perfekter Haut die Aufnahmen wohl lieber nicht teilen möchte. Abgesehen davon füllt der Kopf das Foto bei solch kurzer Distanz beinahe vollständig, was in den seltensten Fällen erwünscht sein dürfte und zudem wenig attraktiv wirkt. Kurzum: Die Selfies des A5 (2017) sind wenig praxistauglich, da kommt der Vorgänger mit geringerer Auflösung den Bedürfnissen der Nutzer schon näher. Samsung hat jedoch das Glück, dass die Qualität der Selfies derzeit noch nicht in die Bewertung der Fotos einfließt.

Kein optischer Stabilisator

Die Fotobewertung bezieht sich aktuell ausschließlich auf die Qualität der Hauptkamera, die ebenfalls eine Auflösung von 16 Megapixel aufweist. Wie beim Vorgänger gibt es zwar einen HDR-Modus, doch schaltet sich der Kontrastoptimierer nicht selbständig zu („HDR-Automatik“). Auch der „Pro“-Modus mit diversen manuellen Einstellungen war bereits beim A5 (2016) an Bord. Auf der Rückseite sitzt eine weiße LED, die wie beim Vorjahresmodell 61 Lux liefert und den Nahbereich passabel ausleuchtet.

Beispielbild 1-Samsung A5

Bei guten Lichtverhältnissen, wie etwa im Freien, fertigt das A5 scharfe, aber nicht unbedingt knackige Fotos an. Im Vergleich zu den 13-Megapixel-Aufnahmen des Vorgängers lässt sich da kein signifikanter Unterschied ausmachen, wie der folgende Vergleich zeigt. Bei zweifacher Vergrößerung bleiben beim A5 (2017) zwar ein paar Details mehr erhalten als beim Vorgänger rechts, doch das stellt bei dieser Qualität dann wirklich keinen nennenswerten Vorteil mehr dar. Das Galaxy A5 (2017) tendiert aber zu wärmeren Rottönen, während das A5 (2016) rechts kühlere Fotos mit geringerer Sättigung aufnimmt. Unter mäßigen Lichtbedingungen wie im folgenden Fall bei 100 Lux – was in etwa einer Flurbeleuchtung entspricht – liegen beide Modelle in etwa gleichauf. Doch bei genauerer Betrachtung fallen die schärferen Details rechts beim A5 (2016) auf, man achte beispielsweise auf das Blattwerk am rechten Bildrand: Die Aufnahmen entstanden jedoch mit Hilfe eines Stativs. Bei Aufnahmen mit wenig Licht aus der freien Hand wird deutlich, dass dem neuen A5 der optische Bildstabilisator („OIS“) des Vorgängers fehlt: Beim A5 (2016) gelingen solche Fotos deutlich schärfer – wenngleich das Bildrauschen ebenfalls höher ausfällt.

Beispielbild 2-samsung A5

Vor- und Nachteile halten sich bei den 2017-er- und 2016-er-Modellen also die Waage: Der Ahn ist dank OIS bei mittleren und schlechten Lichtverhältnissen im Vorteil, der Enkel dagegen bei gutem Licht. Warum Samsung den optischen Stabilisator trotz des nicht gerade geringen Preises von 429 Euro eingespart hat, ist daher nicht nachvollziehbar und definitiv eine Fehlentscheidung! Das wirkt sich auch auf die Fotowertung aus: Wo das letztjährige A5 noch ein „Gut“ ergattern konnte, reicht es dem A5 (2017) lediglich zu einem „Befriedigend“.

Galaxy A5 2017 Testbericht

Knackpunkt Autofokus

Die Auflösung der Front- und Hauptkamera bei Videos ist mit 1920 × 1080 Pixel identisch geblieben. Doch wird auch hier der optische Stabilisator schmerzlich vermisst: Vergleicht man die Aufnahmen der Handys von 2017 und 2016, so wirken die Clips des Vorjahresmodells durch die Bank weg ruhiger, wie im folgenden Vergleich zu erkennen:

Wer keine allzu hohen Ansprüche an die Videoqualität legt, dürfte sich damit noch arrangieren können. Schärfe, Kontraste und Dynamik fallen ansonsten prima aus, auch wenn die Farben zu Rottönen tendieren. Im Vergleich zum Vorgänger erzielt das neue A5 gerade bei kniffligen Motiven wie etwa im Gegenlicht meist bessere Resultate. Umso bedauerlicher ist es, dass sich der Autofokus im Vergleich zum Vorgänger erheblich verschlechtert hat, wie das zweite Video demonstriert:

Es muss allerdings angemerkt werden, dass das Beispiel den extremsten Fall darstellt: Bei ruhigen Motiven oder rein horizontalen Schwenks zieht der Autofokus nicht ganz so häufig und kräftig nach. Schon das A5 (2016) arbeitete hier alles andere als optimal, konnte letztes Jahr aber immerhin noch ein „Befriedigend“ in der Videowertung erzielen. Das A5 (2017) hingegen wird auf „mangelhaft“ abgewertet.

Video-Qualität-Samsung A5

Unveränderter Klang

Beim Hörtest an den Ultimate Ears Reference Monitors erzeugt der Kandidat einen erfreulich klaren, kräftigen Klang. Doch fällt im Vergleich zur Referenz, dem Samsung Galaxy Note 4, die geringere Räumlichkeit mancher Instrumente auf. Außerdem tönen die Höhen nicht ganz so spritzig, während die Bässe überrepräsentiert sind. Zusammen lässt das den Sound ein wenig dumpfer und schwammiger erscheinen als bei der Referenz. Das war aber haargenau schon beim Vorjahresmodell der Fall, weshalb das Galaxy A5 (2017) die Audiowertung punktgleich mit einem glatten „Gut“ beendet.

Audio-Qualität-Samsung A5

Das A5 hat, wie die meisten teureren Smartphones von Samsung, noch etliche Tricks auf Lager, um den Klang zu optimieren. Da wäre zum einen der Upscaler, der komprimierten Audiodateien wie etwa im Format MP3 mehr Fülle verleiht. Zum anderen wartet der Neuling mit „Adapt Sound“ auf: Nach einer Art Hörtest passt die Software den Sound so an, dass Schwächen von Headset und Ohr ausgeglichen werden, ohne den Charakter des Titels signifikant zu verändern. Die Resultate mögen zwar nicht mehr ganz den Ansprüchen an einen möglichst natürlichen Sound genügen, bringen aber rein subjektiv und ohne den Vergleich mit einer Referenz mehr akustische Tiefe und Breite. Die allermeisten Nutzer dürften daher den Klang des A5 als völlig ausreichend empfinden.

Gefälligere Haptik

Grundsätzlich haben sich die Maße des A5 nicht geändert. So besteht auch die Rückseite weiterhin aus Glas, wenngleich sie ein wenig matter wurde, weshalb Fingerabdrücke nicht ganz so extrem sichtbar sind. Die beiden folgenden Videos zeigen beim A5 den Vergleich Weiß gegen Schwarz und beim A3 die schwarze Version jeweils von 2017 und 2016:.

Zusammen mit den stärker abgerundeten Ecken und Rückseiten wurde die Haptik dadurch ein wenig gefälliger, wenn auch die grundsätzliche Anmutung nur geringfügig anders erscheint.

Nougat im Anmarsch

Ausgeliefert wird das neue A5 mit Android 6.0.1, das Update auf Android 7 „Nougat“ folgt garantiert. Offizielle Aussagen von Samsung zum Zeitpunkt gibt es nicht, im Web deuten aber Beiträge auf März 2017 hin, wobei ein globales Rollout mehrere Monate beanspruchen kann, bis es in allen Ländern verfügbar ist. Ob damit dann gleich auch die Kompatibilität zu Googles VR-Plattform Daydream kommt, ist derzeit noch völlig unklar.

Einstellungen aufgeräumt

Darüber hinaus haben die Koreaner ihre Nutzeroberfläche „TouchWiz“ aktualisiert. Die primäre Änderung betrifft die Einstellungen: Waren diese bei Samsung bisher arg bunt und ein wenig unübersichtlich, bieten sie auf dem neuen A5 ein völlig anderes Bild: Alles wirkt farblich zurückgenommener und zahlreiche Einträge wurden übersichtlich in neuen Rubriken zusammengefasst wie beispielsweise „Verbindungen“ oder „Gerätewartung“. Eine prima Idee ist es auch, am Ende der meisten Rubrikenseiten einen Kasten „Suchen Sie nach etwas Anderem?“ einzufügen, der Links zu ähnlichen Themen anbietet. All das und weit mehr ist im obigen Hands-on-Video zum A5 zu sehen. Ferner sind die Icons auf den Homescreens und im Menü etwas dezenter eingefärbt, weshalb die Oberfläche nicht so knallig erscheint. Zusammen mit dem ebenfalls dezenteren, helleren und ab Werk installierten Hintergrund wirkt das Display des Galaxy A5 (2017) matter als das des Vorgängers. Doch dieser Eindruck täuscht: Betrachtet man dasselben Foto auf beiden Modellen so wird klar, dass die Mattscheibe auf beiden Modellen absolut identisch ist.

Neue Funktionen kamen nicht hinzu: Das neue A5 erhält daher im Weiteren die identische Handhabungswertung wie sein Vorgänger, das ja bereits über Features wie Fingerabdruck-Sensor, Split-Screen & Co. verfügte.

Fazit

Das Samsung Galaxy A5 (2017) hat sich im Vergleich zum Vorgänger, dem A5 (2016), kräftig gemausert und dabei die unverbindliche Preisempfehlung von 429 Euro ohne Vertrag übernommen. Vor allen Dingen der Akku beeindruckt: Mit einer Laufzeit von 45 Prozent über dem Durchschnitt sollten selbst Intensivnutzer über den Tag kommen. Damit toppt das A5 sogar das Galaxy S7, welches derzeit 37 Prozent über dem Mittel rangiert. Auch der Schutz vor Staub und Wasser nach IP 68 dürfte etliche Interessenten ansprechen. Der erweiterbare Speicher hat sich auf 32 (netto: 20,3) Gigabyte verdoppelt.

Hinzu kommen einige weniger rekordverdächtige Optimierungen wie die Prozessorleistung, die nun 5 Prozent über dem Schnitt statt 25 Prozent darunter liegt, was dem Gros der Nutzer auch beim Gaming vollauf genügen dürfte. Außerdem sind neue Standards wie WLAN ac, Bluetooth 4.2 und USB Typ C nun mit von der Partie.

Die Kamera hat sich hingegen verschlechtert, auch wenn sie jetzt Fotos vorne wie hinten mit strammen 16 Megapixel aufnimmt: Auf der Front stimmt der Abstand nicht, auf Armeslänge werden die Aufnahmen unscharf, und auf der Rückseite haben die Koreaner den optischen Bildstabilisator eingespart, der beim Vorjahresmodell noch an Bord war. Das ist ein unverzeihliches Manko, denn auf diese Weise gelingen Aufnahmen bei weniger als guten Lichtbedingungen schlechter, weshalb das A5 (2017) lediglich ein „Befriedigend“ anstelle des „Gut“ des Vorgängers in der Fotowertung ergattert. Die Videowertung stürzt gar auf ein „Mangelhaft“ ab, weil hier noch ein penetrant pumpender Autofokus hinzukommt. Nur die Audiowertung beläuft sich auf ein „gut“ und konnte mit dem 2016-er-Modell gleichziehen.

Bei aktuell 429 Euro steigt das Galaxy A5 (2017) im Preis-Leistungs-Verhältnis 19 Prozent unter Durchschnitt ein. Das ist keine schlechte Leistung, denn die meisten Novizen der Mittel- und Oberklasse beginnen zwischen 30 und 60 Prozent unter Mittel. Spannend wird es beim A5 ab 348 Euro: Dann erreicht das Preis-Leistungs-Verhältnis nämlich schwarze Zahlen. Wer auf eine bessere Kamera und einen stärkeren Prozessor setzt, der sollte derzeit auch den Erwerb des Samsung Galaxy S7 in Erwägung ziehen – denn das ist für gerade einmal 50 Euro mehr zu haben.

Gesamtwertung-Samsung A5