Apple iPhone X

Apple iPhone X

  • Betriebssystem iOS 11
  • 12 Megapixel-Kamera mit Autofokus, Bildstabilisator und Fotolicht
  • 5,8 Zoll OLED Touchscreen, 1125 x 2436 Pixel
  • bis zu 64 GB Speicher
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Apple iPhone X

Allgemein
Nicht weniger als die "Zukunft des Smartphones" stellt das iPhone X laut Apple dar. Eine erneuerte Kamera, ein "Super Retina"-Display und der neue A11-Chip stecken in dem Smartphone aus widerstandsfähigem Glas mit Edelstahlrand. Eine weitere Neuerung ist die Authentifizierung des Nutzers über Face ID, also Entsperren durch Gesichtserkennung. Unterhaltsam sind die "Animojis": Die Kamera analysiert hierfür die Bewegungen der Gesichtsmuskeln und überträgt den Gesichtsausdruck des Nutzers auf diverse Emojis.
HerstellerApple
Modell-NameiPhone X
KategorieMultimedia-Handy, Style- / Fashion-Handy
Handy-TypBarren-Handy
Herstellungsjahr2017
MarktstartSeptember 2017
Einführungspreisgrau 64 GB: 1.149,00 €
silber 64 GB: 1.149,00 €
silber 256 GB: 1.319,00 €
grau 256 GB: 1.319,00 €
Farben
Silber / Grau
AbmessungenHöhe: 144 mm
Breite: 71 mm
Tiefe: 7,7 mm
Gewicht174 g
Simkarten-TypnanoSIM
Display
TechnologieTouchscreen
TypOLED
Größe5,8 Zoll
Auflösung1125 x 2436 Pixel
Pixeldichte463 ppi
Speicher
Prozessor und Akku
Software
Daten und Netze
Messaging und Multimedia

Das neue Apple iPhone X

Wie versprochen hat Apple am 12. September 2017 die neuen iPhones vorgestellt. Das Top-Modell namens iPhone X (ausgesprochen nicht wie der Buchstabe X, sondern die römische Ziffer – also Zehn) stahl dabei den kleineren Varianten iPhone 8 und iPhone 8 Plus bei der Apple Keynote die Show. Ob sich der Kauf des iPhone X lohnt, klärt dieser Artikel!

Alles neu macht das X

Die auffälligste Neuerung rein äußerlich gesehen ist das fast rahmenlose OLED-Display namens Super Retina, das die Frontpartie beinahe vollständig bedeckt und mit hohen 1.125 * 2.436 Pixel auflöst. Die Dimensionen des Displays vergrößern sich ebenfalls auf 5,8 Zoll – was aber nicht so groß ist, wie es klingt. Da der Rahmen beinahe komplett wegfällt, ordnet sich das Gerät am Ende rein physikalisch zwischen Apples iPhone 8 und iPhone 8 Plus an. Eine kleine Auffälligkeit ist in der oberen Partie des Displays zu finden: In dem dünnen, schwarzen Streifen befinden sich Frontkamera und diverse Infrarottechnik, um das Gerät via FaceID zu entsperren.

Schönere Farben für alle Inhalte

Die OLED-Technik bringt ein für diese Displayvariante bekanntes, extremes Kontrastverhältnis von 1.000.000:1 mit. Zusammen mit HDR10 bedeutet dies, dass es sehr sattes, natürliches Schwarz und brillante Farben zu bestaunen geben wird. Außerdem ist True Tone Teil des Displays: Diese Technik kam das erste Mal im letzten iPad Pro zum Einsatz und passt die Farbdarstellung an das Umgebungslicht an. Tests des iPad Pro haben bewiesen, dass diese Technik sehr gut funktioniert. Es ist daher davon auszugehen, dass auch das iPhone X von schöneren Farben profitieren wird.

Entsperrung via Gesichtserkennung mit dem dem iPhone X

Da die Frontseite des iPhone X vom Display bedeckt ist und der Home Button wegfällt, ist auch TouchID (Fingerabdrucksensor) Geschichte. Ersetzt wird es durch FaceID: Der Nutzer schaut sein Smartphone an und entsperrt es damit. Laut Apple soll dies genauso schnell gehen wie via TouchID, dafür ist die Sicherheit aber um den Faktor 20 gestiegen. Vergleichbare Technik, die problemlos funktioniert, gibt es etwa in Microsofts Surface-Serie – technisch gesehen sollte also nichts gegen die Verwendung von FaceID sprechen. Das Feature funktioniert auch bei schlechten Lichtverhältnissen (oder kompletter Dunkelheit) und lässt sich von Fotos oder auch Masken nicht austricksen – nur Zwillinge könnten ein theoretisches Sicherheitsproblem sein.

Glas und Stahl

Gefertigt wird das iPhone X äußerlich aus Stahl an den Seiten sowie Rück- und Frontseiten aus Glas. Das soll einerseits gut aussehen, andererseits wird dadurch die Haptik bei der Verwendung des Smartphones verbessert. Ein 3,5-Millimeter-Anschluss fehlt weiterhin, Kopfhörer gibt es also nach wie vor nur über den Lightning-Port oder Bluetooth. Zusätzlich ist das Gehäuse gegen das Eindringen von Wasser und Staub geschützt, wofür die IP67-Schutzklasse sorgt. Käufer sollten aber noch immer darauf verzichten, das iPhone X einfach spaßeshalber länger unter Wasser zu halten – und auch Salzwasser ist noch immer eine Gefahr.

Aufladung auf der Matte

Praktisch nebenbei hat Apple AirPower vorgestellt: Die Technologie zum kabellosen Laden setzt auf den bekannten Qi-Standard. Mittels einer Matte lädt sich das iPhone X dann auch ohne Lightning-Kabel auf. Darauf dürfen Käufer auch gleich mehrere Geräte legen, falls es etwa mehr als ein iPhone im Haushalt gibt. Welche Ladematte dafür genutzt wird, spielt keine Rolle, da sich Apple – ungewöhnlicherweise – für den bereits genannten quelloffenen Standard Qi entschieden hat.

Mehr Geschwindigkeit durch A11

Ersetzt hat Apple auch das Design der CPU im Inneren: Der neue Chip hört auf den Namen A11 Bionic und beherbergt nicht mehr vier Kerne, sondern sechs. Zwei Monsoon-Kerne nehmen leichtere Aufgaben in Anspruch, während sich vier schneller getaktete Mistral-Kerne um aufwendige Dinge kümmern. Am Ende ergibt sich daraus eine Leistung, die 25 bis 70 % über der Performance des ohnehin schon rasanten iPhone 7 liegen wird. Eine eigens entwickelte GPU stellt auch im Grafikbereich das Pendant des iPhone 7 um 30 % in den Schatten. Profitieren werden vor allem 3D-Anwendungen wie Spiele und ähnlich aufwendige Apps. Der durchschnittliche Anwender wird weniger davon mitbekommen.

Evolution der iPhone X Kameras

Überarbeitet wurden auch die beiden TrueDepth Dual-Kameras. Die sind jetzt vertikal angeordnet (was keinen Einfluss auf Nutzung oder Qualität hat) und nehmen 4K-Videos nun auch in sehr flüssigen 60 Bildern pro Sekunde auf. Zeitlupen mit 240 Bildern pro Sekunde sind jetzt auch in 1080p möglich, der Vorgänger schaffte dies nur in 720p. Außerdem hat sich die Blendenöffnung des Teleobjektivs von f/2.8 auf f/2.4 verbessert – je geringer, desto besser. Diese Verbesserungen und die Implementierung eines optischen Bildstabilisators für den zweiten Bildsensor sollten dafür sorgen, dass Käufer mit dem iPhone X noch einmal wesentlich bessere Bilder und Videos aufnehmen können sollten.

Animojis machen Spaß!

Emojis ergänzt das iPhone X jetzt durch Animationen, die der Nutzer selbst erstellen kann. Dazu erfasst die Kamera des Smartphones die Bewegungen des eigenen Gesichts und überträgt diese auf Emojis – also vielleicht Hunde, Katzen, Schweine, Außerirdische und mehr. Anwender können damit ein Hunde-Emoji traurig oder wütend aussehen lassen oder es zum Lachen bringen. Was wie eine Spielerei klingt, könnte auf lange Sicht die bekannten und beliebten Emoji tatsächlich ersetzen und damit gerade bei einer jüngeren Käuferschicht eine große Rolle spielen. Um die Animojis möglichst exakt umzusetzen, kommt auch hier dieselbe Technik wie bei der Erkennung von FaceID zum Einsatz.

iOS 11 sofort verfügbar

Noch vor Erscheinen des iPhone X wird Apple iOS 11 freigeben, um auch den früher erscheinenden iPhone 8 und iPhone 8 Plus einen neuen Anstrich zu verpassen. Auffällig ist unter anderem die neue Methode, um wieder auf den Startbildschirm zu gelangen: Da das iPhone X keinen Home Button hat, wischt der Anwender von unten nach oben, um unter iOS 11 zum Start zurückzukehren. Bleibt der Finger dabei auf dem Display, erscheint hingegen die Ansicht aller aktuell geöffneten Apps. Umsteiger auf das iPhone X müssen sich also ein wenig umgewöhnen, um iOS 11 so zu bedienen, wie sie es von früheren Ausgaben des Betriebssystems kennen.

Zwei Farben, zwei Konfigurationen

Erhältlich sein wird das iPhone X in Schwarz und Silber mit entweder 64 GB oder 256 GB interner Speicherkapazität. Wie es bei Apple üblich ist, verzichtet auch das iPhone X auf Speichererweiterungen über microSD-Karten. Ob später weitere Farbvarianten erhältlich sein werden, ist unbekannt, aber nicht auszuschließen. Zu Beginn wird sich der Preis für das Basismodell auf 1.149 Euro belaufen, die Top-Variante verlangt nach 1.319 Euro. Dazu kommen noch Preise für passende Verträge und Tarife, die auch auf dieser Seite zu finden sein werden.