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Steigende Zinsen zu Jahresbeginn: Langfristiges Festgeld liegt mit 2,49 Prozent über Vorjahr

Bildquelle: ©Adobe Stock / Text: Verivox

Heidelberg. In den ersten Wochen des Jahres sind die Tagesgeld- wie auch die Festgeldzinsen über alle Laufzeiten gestiegen. Vor allem beim langfristigen Festgeld mit 10 Jahren Laufzeit ging es nach oben. Im Schnitt liegen die Zinsen hier aktuell bei 2,49 Prozent – 0,04 Prozentpunkte höher als zu Jahresbeginn und ein Viertelprozent über Vorjahr. Zweijährige Termingelder bringen durchschnittlich 2,06 Prozent und Tagesgelder 1,29 Prozent Zinsen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Auswertung des Vergleichsportals Verivox. 

Festgeldzinsen steigen – vor allem am langen Ende

Über alle Laufzeiten sind die Sparzinsen in den ersten Wochen des Jahres gestiegen. Zweijährige Festgelder liegen bei 2,06 Prozent – ein Plus von 0,02 Prozentpunkten seit Neujahr. Doppelt so stark fiel der Anstieg am langen Ende aus: Festgelder mit zehn Jahren Laufzeit kletterten um 0,04 Prozentpunkte und bringen im Schnitt aktuell 2,49 Prozent. Damit setzt sich der Trend steigender Langfristzinsen fort.

"Zwar hält die Europäische Zentralbank ihre Leitzinsen seit letztem Sommer konstant", sagt Oliver Maier, Geschäftsführer der Verivox Finanzvergleich GmbH. "Doch auf die Entwicklung der Festgelder mit längeren Laufzeiten haben neben der Geldpolitik der Notenbank vor allem die langfristigen Kapitalmarktzinsen entscheidenden Einfluss; und die sind zuletzt deutlich gestiegen."

Während sich die Renditen der 10-jährigen Bundesanleihe im November noch in einem Bereich zwischen 2,65 und 2,7 Prozent bewegten, notieren sie aktuell rund 0,2 Prozentpunkte höher. Infolgedessen ging es auch bei den festverzinslichen Einlagen mit langen Laufzeiten weiter aufwärts.

Langfristzinsen liegen über Vorjahr

Die Durchschnittszinsen zehnjähriger Festgelder kletterten in den letzten zwei Monaten um 0,1 Prozentpunkte und liegen mit 2,49 Prozent aktuell ein Viertelprozent höher als vor einem Jahr. Anfang Februar 2025 standen sie noch bei 2,24 Prozent.

Obwohl es auch bei den Zinsen für die mittelfristigen Festgelder seit letztem Sommer wieder etwas nach oben ging, ist das Zinsniveau vom Vorjahr hier bislang noch nicht erreicht. Die Zinsen der zweijährigen Festgelder liegen aktuell 0,16 Prozentpunkte unter ihrem Stand vor einem Jahr (2,22 Prozent).

"Beim langfristigen Festgeld haben die Banken das Ende der Zinssenkungsperiode schon mehrere Monate früher eingepreist. Hier sind die Zinsen bereits seit letztem April kontinuierlich gestiegen", sagt Oliver Maier. "Die hohen schuldenfinanzierten Staatsausgaben dürften die Anleiherenditen auch in den kommenden Monaten treiben. Deshalb sehen wir bei den Sparanlagen mit längeren Laufzeiten auch in der nächsten Zeit das größte Potenzial für steigende Zinsen."

Tagesgeldzinsen leicht gestiegen – Regionalbanken knausern

Auch bei den Tagesgeldzinsen ging es in den letzten Wochen leicht nach oben. Bundesweit verfügbare Angebote bringen im Schnitt aktuell 1,29 Prozent und liegen damit um 0,01 Prozentpunkte über ihrem Stand zum Jahreswechsel.

Bei regionalen Geldhäusern müssen sich Sparer mit deutlich niedrigeren Zinsen begnügen: Die örtlichen Sparkassen zahlen im bundesweiten Durchschnitt 0,37 Prozent aufs Tagesgeld. Bei regionalen Genossenschaftsbanken wie den lokalen Volks- und Raiffeisenbanken liegen die Zinsen mit 0,42 Prozent etwas höher.

Wie sich Sparer positive Realzinsen sichern

Neben der nominalen Verzinsung ihrer Anlagen ist für Sparer auch der sogenannte Realzins besonders relevant, also die tatsächliche Wertentwicklung unter Berücksichtigung der laufenden Teuerung.

Bei einer Inflationsrate von 2,1 Prozent ist der durchschnittliche Realzins aktuell nur beim langfristigen Festgeld mit zehn Jahren Laufzeit positiv (plus 0,39 Prozent). Beim Tagesgeld (minus 0,81 Prozent) und bei den mittelfristigen Festgeldern mit 2 Jahren Laufzeit (minus 0,04 Prozent) ist die durchschnittliche Realrendite negativ. Für Anleger heißt das: Die Ersparnisse verlieren an Wert.

Es gibt aber auch Angebote mit Zinsen über Inflation. "Wer sein Geld bei Banken mit guten Konditionen anlegt, kann sich unabhängig von der gewünschten Laufzeit positive Realzinsen sichern", sagt Oliver Maier. "Für zweijähriges Festgeld zahlen deutsche Geldhäuser aktuell bis zu 2,6 Prozent Zinsen, beim Tagesgeld liegt der höchste Zins, der unbefristet sowie für Neu- und Bestandskunden gleichermaßen gilt, derzeit bei 2,3 Prozent."

Methodik

Für die Analyse hat Verivox die aktuellen Tages- und Festgeldzinsen von mehr als 800 Banken und Sparkassen ausgewertet. Berücksichtigt wurden sämtliche Geldhäuser, die ihre Konditionen frei zugänglich im Internet veröffentlichen. Ausgewertet wurden die Konditionen für eine Anlagesumme von 10.000 Euro. Beim Tagesgeld sind in die Berechnung der Durchschnittszinsen ausschließlich die regulären Bestandskundenkonditionen eingeflossen. Befristete Aktionszinsen, die nur für Neukunden oder neu angelegtes Geld gültig sind, blieben außen vor.

Im regionalen Sektor wird zwischen Sparkassen und regionalen Genossenschaftsbanken unterschieden. In beiden Institutsgruppen gibt es einzelne Häuser, die ihre Sparprodukte deutschlandweit anbieten und in der Auswertung deshalb den überregionalen Banken zugeordnet wurden.

Auswertungsstand ist der 02.02.2026