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Neues Altersvorsorgedepot: Gebühren können die staatliche Förderung komplett aufzehren

Bildquelle: ©Adobe Stock / Text: Verivox

Heidelberg. Am 27. März hat der Bundestag die Reform der staatlich geförderten privaten Altersvorsorge beschlossen. Geförderte Altersvorsorgedepots dürfen künftig nicht mehr als 1 Prozent jährliche Kosten verursachen. Doch wenn dieser gesetzliche Deckel voll ausgereizt wird, können Anleger mit dem geförderten Altersvorsorgedepot sogar schlechter abschneiden als beim Sparen mit einem kostenfreien Depot ganz ohne jede Staatsförderung. Das zeigen aktuelle Modellrechnungen des Vergleichsportals Verivox. 

Bis zu 149.000 Euro mehr dank staatlicher Förderung

Rund 496.000 Euro Vermögen könnte ein heute 25-jähriger Sparer bis zum Rentenbeginn mit 67 Jahren ansparen, wenn er jeden Monat 150 Euro in einen ETF-Sparplan mit 7,5 Prozent Jahresrendite investiert. Voraussetzung ist, dass für den Sparplan ein Depot ohne jährliche Gebühren verwendet wird, bei dem auch die monatlichen Sparplanausführungen kostenfrei sind.

Bei einer Anlage im neuen geförderten Altersvorsorgedepot könnten die monatlichen Sparbeträge durch die staatlichen Zuschüsse noch 45 Euro höher ausfallen. Ohne Berücksichtigung jedweder Kosten beliefe sich der Depotwert bei Rentenbeginn in diesem Fall auf rund 645.000 Euro. Durch die staatlichen Zuschüsse hätten Anleger 149.000 Euro mehr als beim Sparen ohne Förderung.

Ein heute 45-Jähriger käme beim Sparplan ohne Förderung bis zur Rente auf rund 98.000 Euro. Dank der staatlichen Zuschüsse könnte zu Beginn des Ruhestands mit 67 Jahren ein Vermögen von 127.000 Euro zu Buche stehen.

"Das neue Altersvorsorgedepot ist ein echter Paradigmenwechsel in der staatlich geförderten privaten Altersvorsorge. Anders als bei der alten Riester-Förderung können Anleger ihr Geld künftig ohne teure Beitragsgarantien anlegen und zum Beispiel in einen breit gestreuten ETF-Sparplan investieren", sagt Oliver Maier, Geschäftsführer der Verivox Finanzvergleich GmbH. "Die staatlichen Zuschüsse hebeln die eigenen Einzahlungen spürbar, so dass Anleger bis zur Rente im besten Fall deutlich mehr Vermögen aufbauen, als sie es aus eigener Kraft könnten."

Kosten können die ganze Förderung aufzehren

Als Teil der neuen Förderung hat der Gesetzgeber einen Kostendeckel in Höhe von 1 Prozent verabschiedet. Die Modellrechnung zeigt, wie stark sich jährliche Kosten in dieser Höhe im Laufe der Zeit auf die Vermögensbildung auswirken:

Beim geförderten Altersvorsorgedepot mit einer Kostenquote von 1 Prozent hätte der heute 45-Jährige bis zum Renteneintritt rund 111.000 Euro Vermögen angespart. Das sind zwar über 13.000 Euro mehr als beim ungeförderten Sparen mit einem kostenfreien Wertpapierdepot, aber insgesamt sind in den 22 Jahren bis zum Ruhestand in diesem Szenario Gesamtkosten von rund 16.000 Euro abgeflossen.

Je länger die Sparphase, desto gravierender wirken sich die Kosten aus. In den verbleibenden 42 Jahren bis zur Rente würde der heute 25-Jährige bei 1 Prozent jährlichen Kosten insgesamt 480.000 Euro Vermögen ansparen. Das sind sogar rund 16.000 Euro weniger als beim Sparen ganz ohne Förderung mit einem kostenfreien Wertpapierdepot.

"Bei der Auswahl ihres Altersvorsorgedepots sollten Verbraucher die Kosten sehr genau im Blick haben. Es ist wichtig, ein Produkt zu wählen, das den gesetzlichen Deckel nicht voll ausreizt", sagt Oliver Maier. "Kosten in Höhe von 1 Prozent klingen zwar überschaubar. Doch über die Jahre und Jahrzehnte fließt bei dieser Kostenquote so viel Vermögen ab, dass es die gesamte staatliche Förderung mehr als aufzehren kann."

Methodik

Für die Modellrechnung wurde eine konstante Rendite von 7,5 Prozent pro Jahr unterstellt. Das entspricht der historischen Durchschnittsrendite des MSCI World abzüglich marktüblicher ETF-Gebühren. Steuern blieben in der Betrachtung unberücksichtigt.