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21.08.2019 um 20:48 Uhr Was Sie vergleichend herausfinden, kann man als Otto Normalverbraucher nicht oder nur mit unmöglich großem Aufwand leisten. Gerne nehmen wir Ihre Ratschläge zum besseren Vertragsabschluss wahr.
21.08.2019 um 18:26 Uhr Arbeite seit 10 Jahren mit Verivox und wechsle jedes Jahr Strom und Gasanbieter ohne Probleme. Sehr empfehlenswert .
21.08.2019 um 17:15 Uhr Ich wechsle schon seit Jahren mit Verivox meine Anbieter. Bisher hat es immer sehr schnell und unkompliziert geklappt. Deswegen kann ich Verivox auch weiter empfehlen.
21.08.2019 um 15:12 Uhr hat noch nie Probleme gegeben.
Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Gasanbieter wechseln – Was Sie beachten sollten
  3. Gas wechseln lohnt sich
  4. Gasanbieter wechseln und kündigen
  5. Wechsel des Gasanbieter – Entwicklung

Das Wichtigste in Kürze

Der Gasanbieterwechsel geht am schnellsten über das Internet. Einfach Gaspreise vergleichen, den neuen Versorger mit den besten Gastarifen aussuchen und den Gasanbieter direkt online wechseln. Der Wechsel des Gasanbieters dauert nur wenige Minuten. Mit einem Gasanbieterwechsel können Sie bis zu 750 € im Jahr sparen.

Gasanbieter wechseln – Was Sie beachten sollten

Es gibt grundsätzlich zwei Möglichkeiten für die meisten Gaskunden in Deutschland: Sie können ihren Gasanbieter wechseln oder – falls vorhanden – einen günstigeren Tarif bei ihrem lokalen Gasversorger wählen. Ein Vergleich dauert nur wenige Minuten und zeigt Ihnen schnell und bequem, ob sich ein Wechsel für Sie lohnt.

Wer seinen Gasanbieter wechseln möchte, sollte neben den anfallenden Kosten pro Jahr auch auf die weiteren Vertragsbestimmungen achten. Eine Preisgarantie für einen festgelegten Zeitraum kann in Zeiten stetiger Preisanpassungen von Vorteil sein. Dagegen verhindern lange Vertragslaufzeiten und Kündigungsfristen eine schnelle Reaktion auf die Marktentwicklung. Wer sich langfristig bindet, kann bei günstigeren Angeboten nur schwer den Gasanbieter wechseln. Aus diesem Grund sollte man auf ein gutes Mittelmaß zwischen Preisgarantie und Vertragslaufzeit achten.

Gasanbieterwechsel-So-Funktioniert-Es

Gas wechseln lohnt sich

Wenn sich Verbraucher zu einem Wechsel des Gasanbieters entschließen, können je nach Verbrauch und aktuellem Tarif mehrere Hundert Euro pro Jahr eingespart werden. Daher lohnt es sich in jedem Fall, den aktuellen Gastarif mit alternativen Angeboten im Gaskostenrechner zu vergleichen. Dabei sollte berücksichtigt werden, dass nicht nur ein anderer Anbieter, sondern auch der aktuelle Versorger günstigere Gastarife im Angebot haben kann. Es ist also durchaus zu empfehlen, den günstigsten Tarif des Anbieters sowohl mit dem eigenen Tarif als auch mit den Tarifen alternativer Gasanbieter.

Gasanbieter wechseln und kündigen

Den Gasanbieter zu wechseln ist in erster Linie ein buchhalterischer Vorgang – zu einer Unterbrechung der Gasversorgung kann es zu keinem Zeitpunkt kommen. Der lokale Versorger ist gesetzlich dazu verpflichtet, die Versorgung bis zur erfolgreichen Übergabe an den neuen Gasanbieter aufrecht zu erhalten. Die Zähler und Leitungen bleiben im Besitz des jeweiligen Netzbetreibers, der bei Störungen oder Wartungen auch nach wie vor zuständig ist. Sogar um die Kündigung kümmert sich der neue Gasanbieter. Wechseln und dabei selbst kündigen sollte man nur, wenn die Kündigung aufgrund einer Gaspreiserhöhung über das so genannte Sonderkündigungsrecht erfolgen soll.

Wechsel des Gasanbieter – Entwicklung

Seit dem 1. April 2006 können private Verbraucher den Gasanbieter wechseln. Offiziell sollte dies eigentlich bereits seit 1998 möglich sein, denn in diesem Jahr wurden die Energiemärkte offiziell liberalisiert. Genau wie den Stromanbieter sollte man seither auch den Gasanbieter wechseln können. Doch die Öffnung des Gasmarktes ging nur äußerst schleppend voran.

Im Februar 2006 kündigte das Bundeskartellamt schließlich an, dass private Gaskunden ab dem 1. April 2006 den Gasanbieter wechseln können. Die Marktöffnung basierte auf einer Übereinkunft zwischen dem Bundeskartellamt und mehreren Gasversorgern, die wegen ihrer Verweigerungshaltung und hoher Preissteigerungen ins Kreuzfeuer geraten waren.

Die Energiekonzerne E.ON, RWE, MITGAS, SpreeGas, ENTEGA und ein Betrieb der Thüga AG verpflichteten sich, Privatkunden zum 1. April die Möglichkeit zu geben, den Gasanbieter zu wechseln. Als Gegenleistung stellte das Bundeskartellamt die aufgrund drastischer Preissteigerungen eingeleiteten Missbrauchsverfahren gegen die Gasversorger ein. Zu diesem Zeitpunkt waren allerdings noch keine Gasversorger aus den Startlöchern gekommen, die Kunden außerhalb ihres klassischen Liefergebietes belieferten. Faktisch gab es in keiner Region einen alternativen Gasanbieter. Wechseln war folglich nicht möglich. Die ersten vereinzelten Angebote gab es dann im Oktober 2006. Die vorgezogene Marktöffnung für Privatkunden wurde daher zu Recht als "Aprilscherz" bezeichnet.

Seither ist Bewegung in den Gasmarkt gekommen. Die deutschen Haushälte können sich im Durchschnitt zwischen über 120 Anbietern entscheiden, so dass jeder Gaskunde bei Bedarf seinen Gasanbieter wechseln kann.

Häufig gestellte Fragen

Alle können den Gasanbieter wechseln, die einen eigenen Gaszähler für das Haus oder die Wohnung haben und in einem direkten Vertragsverhältnis zu einem Gasanbieter stehen (also direkt die Rechnungen erhalten und das Gas bezahlen).

Nicht wechseln können Mieter von Wohnungen, deren Energiekosten vom Vermieter auf die Mieter umgelegt werden. Sie können Ihren Vermieter aber auf die Möglichkeit zu wechseln aufmerksam machen.

Der Gasanbieterwechsel ist schnell und einfach. Die Leitungen und der Zähler bleiben im Besitz des örtlichen Netzbetreibers, der auch weiterhin für die Wartung und bei Störungen zuständig ist. Die unterbrechungsfreie Gasversorgung ist gesetzlich garantiert. Der neue Gasanbieter übernimmt die Kündigung beim bisherigen Versorger.

Die meisten Anbieterwechsel dauern zwischen drei und sechs Wochen. Länger kann es dauern, wenn Ihr aktueller Vertrag noch nicht abgelaufen ist.

Nein. Mit dem Gasanbieterwechsel sind keine technischen Änderungen verbunden, das Gas fließt weiter durch die bisherigen Leitungen. Sie bekommen einfach nur die Rechnung in Zukunft von einem anderen Anbieter.

Selbst wenn ein Gasanbieter die Lieferung einstellen würde, beispielsweise im Insolvenzfall, ist der örtliche Grundversorger immer gesetzlich dazu verpflichtet, die Gasversorgung zu übernehmen und Sie weiterhin zu beliefern. Sie können sich auf eine zuverlässige und sichere Gasversorgung verlassen.

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