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CO2-Preis 2023 – das sollten Sie wissen

Bildquelle: ©Adobe Stock / Text: Verivox

Das Wichtigste in Kürze

Der CO2-Preis: Seit Januar 2021 muss der Ausstoß von Treibhausgasen bei Sprit, Heizöl und Gas bezahlt werden. Heizkunden müssen dann deutlich tiefer in die Tasche greifen. Für einen Musterhaushalt (20.000 kWh) bedeutet das im Jahr 2024 eine Mehrbelastung von 173 Euro für Gas.

Treten Sie jetzt auf die Gaspreisbremse und püfen Sie, ob es günstigere Gastarife an Ihrem Wohnort gibt. Wir haben die passenden Angebote für Ihre Bedürfnisse aktuell recherchiert.

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Was ist der CO2-Preis und warum wird er erhoben?

Als CO2-Preis bezeichnet man eine Abgabe, die auf den Ausstoß von Kohlenstoffdioxid (CO2) erhoben wird. CO2 gilt als Verursacher der Erderwärmung und des Klimawandels. Ein einheitlicher CO2-Preis soll dabei helfen, die Treibhausgase zu minimieren und die gesteckten Klimaziele zu erreichen.

Deshalb führte die Bundesregierung ab 2021 eine CO2-Bepreisung für die Bereiche Wärme und Verkehr ein. Unternehmen, die Heizöl, Erdgas, Benzin und Diesel auf den Markt bringen, bezahlen dann dafür einen CO2-Preis. Sie werden verpflichtet, für den Treibhausgas-Ausstoß, den diese Brennstoffe verursachen, Emissionsrechte zu erwerben. Das macht den Verbrauch von fossilen Heiz- und Kraftstoffen teurer. Gleichzeitig lohnt sich vermehrt der Einsatz klimaschonender Technologien wie Wärmepumpen und Elektromobilität. Die Einführung des CO2-Preises ist Teil des Klimaschutzprogramms 2030.

Wie hoch ist der CO2-Preis?

Für das Jahr 2021 haben sich Bund und Länder auf eine Abgabe von 25 Euro je Tonne CO2 geeinigt, im Jahr 2022 liegt er bei 30 Euro/Tonne. Eigentlich sollte der CO2-Preis in den Folgejahren kontinuierlich ansteigen. Angesichts der hohen Energiepreise wurd der Anstieg des CO2-Preises im Jahr 2023 ausgesetzt. Im Jahr 2024 soll er auf 40 Euro/Tonne steigen. Für das Jahr 2025 ist ein Preis von 50 Euro je Tonne geplant. Ab dem Jahr 2026 soll ein Preiskorridor von mindestens 55 und höchstens 65 Euro gelten.

Was bedeutet das für den Gaspreis?

Das hängt ab von der Höhe des Verbrauchs. Im Jahr 2023 fallen die Kosten wegen des ausgesetzten Anstiegs des CO2-Preises und der reduzierten Mehrwertsteuer auf Erdgas etwas geringer aus. Gaskunden mit einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden müssen im Jahr 2024 Mehrkosten von durchschnittlich 173 Euro rechnen. Diese Kosten steigen von Jahr zu Jahr weiter an. 2025 muss der gleiche Haushalt bereits Mehrkosten in Höhe von 216 Euro schultern.

Mehrkosten nach Verbrauch und Jahr

Erdgas
2021
2022
2023
2024
2025
5.000 KWh +27 € +32 € +29 € +43 € +54 €
12.000 KWh +65 € +78 € +70 € +104 € +130 €
18.000 KWh +97 € +117 € +105 € +155 € +194 €
20.000 KWh +108 € +130 € +116 € +173 € +216 €
25.000 KWh +135 € +162 € +146 € +216 € +270 €
30.000 KWh +162 € +194 € +175 € +259 € +324 €

Wird mein Gastarif automatisch teurer?

Ja. Gasversorger müssen jedoch ab Januar 2021 sogenannte Verschmutzungsrechte für das in Umlauf gebrachte Gas kaufen. Diese Mehrkosten reichen sie an ihre Kunden weiter, der Kostenpunkt taucht jedoch nicht getrennt auf der Gasrechnung auf. In welcher Höhe die Gaspreissteigerung liegt, hängt von den Beschaffungsstrategien der Versorger ab. So kann es zu großen Preisunterschieden zwischen den Anbietern kommen.

Was kann ich tun, wenn mein Anbieter die Preise erhöht?

Wer eine Gaspreiserhöhung erhält, hat ein gesetzliches Sonderkündigungsrecht. Das bedeutet, Sie können in der Regel ohne Einhaltung einer Frist aus dem Vertrag – auch bei Erhöhungen von Steuern und Abgaben. Ganz wichtig: Bei einer Preiserhöhung sollten Sie schnell reagieren und wegen der kurzen Fristen selbst kündigen. Dazu reicht eine formlose Textnachricht. Wer auf Nummer Sicher gehen will, kündigt per Einschreiben.

Verweisen Sie in Ihrem Schreiben auf Ihr Sonderkündigungsrecht und fordern Sie eine Kündigungsbestätigung an. Geben Sie zusätzlich Ihre Verbrauchsstelle, Ihren vollständigen Namen und Ihre Adresse an. Die Kündigung datieren Sie einen Tag bevor die Preiserhöhung wirksam wird. Erhöht Ihr Anbieter beispielsweise zum 1. Januar den Gaspreis, kündigen Sie zum 31. Dezember.

Wohin fließen die Einnahmen aus der CO2-Steuer?

Der deutsche Staat nimmt durch den CO2-Preis allein im Jahr 2021 rund 7,5 Milliarden Euro mehr ein. Das Geld kommt unterschiedlichen Maßnahmen zugute.

Ein Teil fließt in die Deckung des Ausbaus der Stromproduktion aus erneuerbaren Energien ein. Die EEG-Umlage war lange Zeit der stärkste Treiber der Strompreise. Sie wurde zum 1. Juli 2022 abgeschafft. Die Vergütung, die die Betreiber von Ökostrom-Anlagen erhalten, wird nun teilweise über die Einnahmen aus dem CO2-Preis gedeckt.

Die steigenden Kosten für Benzin und Diesel sollen durch eine Erhöhung der Pendlerpauschale abgefedert werden. Seit dem 1. Januar 2021 können Beschäftigte ab dem 21. Entfernungskilometer 35 statt 30 Cent in der Einkommenssteuererklärung als Werbungskosten ansetzen.

Darüber hinaus werden die Einnahmen zur Erhöhung des Wohngeldes verwendet. Bund und Länder haben die Mittel für 2021 um zehn Prozent erhöht. Bezuschusst werden sollen zudem Förderprogramme für den Umstieg auf klimafreundliche Technologien wie beispielsweise Zuschüsse für den Heizungsaustausch oder Zuschüsse für Tank- und Ladeinfrastruktur.