Die Eselversicherung: Wenn das Langohr zum Schlitzohr wird

Eselversicherung

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Der Esel, ein treuer Weggefährte

Die meisten Menschen kennen Esel aus dem Streichelzoo oder dem Eselpark. Den wenigsten ist bekannt, dass die Mehrheit der in Deutschland lebenden Esel von Privatpersonen gehalten und gezüchtet wird. Ob im privaten oder gewerblichen Bereich: Es lohnt sich für Eselhalter, über eine Tierhaftpflichtversicherung für ihr Langohr nachzudenken, um sich vor Forderungen Dritter und einem im schlimmsten Fall drohenden finanziellen Ruin zu schützen.

Zwar gelten sie im Volksmund als störrisch und dumm, aber Esel sind sehr intelligente Tiere. Ihr schlechter Ruf kommt daher, dass Esel keine Fluchttiere sind und nicht schnell rennen können. Daher bleiben sie bei Gefahr oder wenn ihnen etwas nicht passt einfach stehen und reagieren nicht panisch, wie Pferde es tun. Hat man sie jedoch erst einmal für sich gewonnen, so sind Esel ihrem Besitzer treu ergeben, und mit etwas Geduld wird man auch mit ihrem „sturen“ Verhalten fertig. Gerade Kindern machen Esel viel Spaß und sie besuchen sie gern auf einem Eselhof. Hier kann man Eselfohlen bewundern oder mit ausgewachsenen Tieren Kutsche fahren. Aber auch für sportliche Aktivitäten sind Esel zu haben, zum Beispiel beim Eseltrekking oder beim Eselwandern.

Der Esel als Haustier: Reiten, Fahren oder Spazierengehen?

Wer genug Platz hat und gerne selbst einen Esel als Haustier halten möchte, kann sich ein Tier beim Züchter oder von privat kaufen. Dabei kann man bei den meisten Züchtern schon auf der Homepage Bilder seines zukünftigen Kameraden bewundern. Allerdings muss bedacht werden, dass bei der Eselhaltung, wie auch bei der Pferdehaltung, viel falsch gemacht werden kann. Esel haben eigene Bedürfnisse, die je nach Eselrasse variieren können. Neben den optimalen Haltungs- und Fütterungsbedingungen zählt dazu auch eine schöne Beschäftigung für die Esel, denn Langeweile und Einsamkeit können Verhaltensstörungen hervorrufen. Man sollte auch niemals nur einen Esel allein halten.

Um etwas Abwechslung in den Eselalltag zu bringen, kann man spazieren gehen, Kutsche fahren oder Geschicklichkeitstraining machen. Ob man auf seinem Esel reiten kann, hängt unter anderem von seiner Größe und seinem Knochenbau ab. Wie auch bei Pferden und Ponys ist davon auszugehen, dass ein Esel etwa ein Fünftel seines eigenen Gewichts tragen kann. Wichtig ist aber, dass das Tier ausgewachsen ist und einen kräftigen Rücken hat. Wenn auch Fremde und Kinder auf ihm reiten sollen, ist unbedingt zu beachten, dass die Eselhaftpflicht das Fremdreiterrisiko abdeckt.

Eselversicherung: Damit aus „I-Ah“ nicht „ Oh je“ wird

Wo Pferde versagen, schaffen es die Esel … darüber lässt sich unter Pferde- oder Esel-Fans streiten. Eines haben beide Tierarten jedoch gemeinsam: Es sind kräftige Tiere, die impulsiv reagieren, und das kann unter Umständen gefährlich werden. Denn auch wenn sie als stur gelten und sich manchmal keinen Zentimeter mehr rühren, können Esel erhebliche Schäden verursachen. Vor allem wenn auch fremde Personen mit dem Esel Umgang haben werden – also wenn mit dem Esel durch Reiten und Kutschfahrten Geld verdient werden soll – muss ein umfangreicher Haftpflichtversicherungsschutz für die Tiere abgeschlossen werden. Kommt es zu einem Unfall im Straßenverkehr, so können auch Esel hohe Kosten hervorrufen.

Je nachdem, was man mit dem Esel vor hat, sollten folgende Punkte abgedeckt sein:

  • Halten bzw. Hüten (beinhaltet häufig auch die Reitbeteiligung)
  • Flur- und Zaunschäden
  • Reiten (Fremdreiter inbegriffen)
  • Kutschfahrten (Fremdfahrer inbegriffen)

Meistens handelt es sich bei der Eselversicherung um eine abgewandelte Form der Pferdehaftpflichtversicherung. Beachten Sie aber, dass für Vermögensschäden eine niedrigere Versicherungssumme vereinbart werden kann als für Personen- und Sachschäden. Mit Verivox können Sie die verschiedenen Anbieter vergleichen und die optimale Eselversicherung auswählen.

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