Aktuelle Angebote für Autos von Wiesmann im Überblick

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Schnelle Roadster und sportliche Coupés

Wiesmann – offiziell ehemals Wiesmann GmbH & Co. KG – war ein Sportwagenhersteller mit Sitz in Dülmen im Landkreis Coesfeld. Das Unternehmen wurde  1988 als Fahrzeughersteller gegründet. Der Prototyp eines eigenen Fahrzeugs wurde mit der vorherigen Erfahrung als Zubehörhersteller schon seit 1986 entwickelt.

Modelle von Wiesmann

Wiesmann produzierte von 1993 bis 2014 hauptsächlich Roadster in mehreren Baureihen. Zwischen 2003 und 2013 erschien auch ein zweisitziges Coupé auf der technischen Basis des Roadsters. 2013 musste Wiesmann Insolvenz beantragen.

MF30: Das erste Wiesmann-Fahrzeug

Die Fahrzeuge von Wiesmann sind allesamt eigene Entwicklungen. So war der erste Wiesmann, der Roadster MF30 von 1993, noch eine damals im Rennsport übliche Konstruktion auf Gitterrohrrahmen-Basis und Kunststoffkarosserie. Bei der Motorisierung hingegen griff Wiesmann beim MF30 praktischerweise auf Bewährtes aus der Großserie zurück: Ein Dreiliter-Sechszylinder aus der Motorenpalette von BMW sorgte mit 231 PS bei einem Leergewicht von nur rund 1080 kg für ordentliche Fahrleistungen. Die Entscheidung für Motoren von BMW erwies sich offenbar als gut: Alle Fahrzeuge von Wiesmann werden durch die Bank von BMW-Motoren angetrieben.

MF3: Schalten wie im Rennsport

Der MF3 war der technisch verbesserte Nachfolger des MF30. Er bot durch die Verwendung des inzwischen erschienenen Motors aus dem M3 eine deutliche Leistungssteigerung auf 343 PS und konnte auf Wunsch mit einem SMG-Getriebe ausgestattet werden. SMG steht dabei als Abkürzung für Sequenzielles Manuelles Getriebe. Diese spezielle Getriebebauart ermöglicht, wie bei modernen Rennwagen üblich, Gangwechsel auch bei Vollgasstellung und vor allem ohne zu kuppeln. Das Getriebe ist dafür als so genanntes Doppelkupplungsgetriebe ausgelegt, wobei es aus zwei Teilgetrieben besteht. Somit kann in jedem der beiden Teilgetriebe stets ein Gang eingelegt sein, beim Schaltvorgang wird lediglich der Kraftschluss von der einen zur anderen Kupplung umgeschaltet. Der komplette Schaltvorgang dauert mit einem SMG-Getriebe somit nur rund 150 Millisekunden.

GT MF4: Die Roadster bekommen einen geschlossenen Verwandten

Parallel zu den weiterhin gebauten Roadstern gab es mit dem GT MF4 ab 2003 zum ersten Mal ein Auto von Wiesmann mit festem Dach. Der Roadster stand bei der Gestaltung des Hardtops Pate. Das Coupé GT MF4 wurde mit einem V8-Motor von BMW ausgestattet, der als Saugmotor zuerst mit 367, später dann turbobefeuert 407 PS erneut eine höhere Leistung als die ohnehin schon starken Roadster brachte. 2009 folgte die offene Variante, der Roadster MF4. Er war technisch mit dem GT MF-4 baugleich und bot die gleichen Motoren. Die geschlossene Variante wurde 2010 überarbeitet und mündete in den ebenfalls als Coupé gestalteten GT MF4-S. Dieser bot in guter Tradition mit 420 PS erneut mehr Motorleistung als sein Vorgänger. Die Karosserie des GT MF4-S wurde an Front und Heck dezent überarbeitet, um dem Zeitgeschmack zu entsprechen.

GT MF5: Das letzte und stärkste Modell

Als neues Modell, formal an den GT MF4 angelehnt und genauso lang, aber deutlich breiter wie dieser, kam 2007 der GT MF5 in offener und geschlossener Karosserieversion hinzu. Der GT MF5 stellt die höchste Ausbaustufe der Fahrzeuge von Wiesmann dar und ist das letzte von dem Unternehmen produzierte Modell.

* Mehrwertsteuer ausweisbar

** Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem 'Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

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