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Sportwagen – Leistung und Begrifflichkeiten

Freiheit, Unabhängigkeit, Fahren um des Fahrens willen und auch ein wenig Rebellion, das sind die Eigenschaften, mit denen ein Sportwagen assoziiert wird. Rebellion, weil der klassische Sportwagenfahrer schon aus Prinzip auf Kriegsfuß mit der Geschwindigkeits-Begrenzung steht. Der Gedanke der Ungebundenheit und das Autofahren als Selbstzweck resultieren dabei wohl aus der Abwesenheit von Nutzwert. Denn ein Sportwagen ist entgegen der Bezeichnung selten ein Sportgerät und noch seltener vernünftig. Ein Sportwagen steht für Fahrspaß und sein Design lässt Raum für viele Emotionen. Besitzer eines Sportwagens transportieren in der Regel auch eine Botschaft: Ich kann! Dabei ist es nicht entscheidend, ob der Flitzer 50.000 oder 500.000 Euro gekostet hat, denn zunächst einmal ist ein Sportwagen und das daran gekoppelte Gefühl nicht vom Preis bestimmt.

Was ist ein Sportwagen? 

Als einen Sportwagen bezeichnet man gemein hin ein Fahrzeug mit zwei Sitzplätzen und einer Karosserieform, die Kopffreiheit, Einsteigekomfort und Stauraum zugunsten von besseren Fahrleistungen und fahrdynamischen Eigenschaften hergibt. Gemessen am Gewicht des Fahrzeugs verfügen Sportwagen in der Regel über deutlich mehr Motorleistung als klassische Autos der gleichen Gewichtsklasse. Sie haben also ein geringeres Masse-Leistungs-Verhältnis als Alltagsautos. Dieses Verhältnis ist der Quotient aus der Masse des Fahrzeugs und der Leistung des Motors. Es wird bei Autos in Kilogramm pro Watt angegeben. Allgemein gebräuchlicher wird dieses Leistungsgewicht oft noch mit Kilogramm pro Pferdestärke  angegeben. 

Dass Leistung allein nicht entscheidend ist, zeigt der Vergleich zwischen einer Mercedes S-Klasse mit 306 PS und dem Ariel Atom 3.5 mit 310 PS. Während die S-Klasse mit über zwei Tonnen Leergewicht fast 8 Sekunden benötigt um Tempo 100 zu erreichen, ist der Atom bereits nach etwa 2,5 Sekunden auf 100 km/h. Grund dafür ist sein geringes Gewicht von nur etwa 470 kg. Damit ein 2-Tonnen Auto ähnliche Beschleunigungswerte liefert, ist ein ähnliches Leistungsgewicht von etwa 1,5 kg/PS notwendig. So schafft  etwa der Bugatti Veyron Super Sport mit einem Leergewicht von immerhin 2000 kg den Sprint ebenfalls in etwa 2,5 Sekunden, braucht dafür aber satte 1.200 PS.

Eine klar definierte  Abgrenzung von Sportwagen zu anderen Fahrzeugtypen gibt es nicht. Mancher macht es an der schieren Leistung fest und zählt auch einen BMW M5 oder Audi RS6 dazu, obwohl diese auch als Limousinen oder Oberklassekombis gelten. Gemeinhin werden aber das dargelegte Leistungsgewicht und der Verzicht auf Komfortelemente und Nutzwert zu einem der Hauptkriterien für Sportwagen. Weitere Merkmale von Sportwagen sind ein tiefer Schwerpunkt sowie eine gleichmäßige bis hecklastige Achslastverteilung, was hohe Kurvengeschwindigkeiten ermöglicht und hilf, die Kraft auf die Straße zu bringen. 

Sportwagen – die größten Markenhersteller

Nahezu alle namhaften Hersteller haben mindestens einen Sportwagen im Portfolio, auch wenn eingefleischte Sportwagen-Fans einen Peugeot RCZ wahrscheinlich nur belächeln würden. Aber es gibt auch Automarken, deren Name fast als Synonym für Sportwagen steht. Zu den wichtigsten reinen Sportwagenschmieden gehören dabei sicherlich klangvolle italienische Namen, wie Ferrari und Lamborghini, und englische Edelproduzent, wie McLaren oder Aston Martin. Aber auch Porsche steht weltweit wie kaum ein anderer Hersteller für sportliche Fahrzeuge, auch wenn die Zuffenhausener mittlerweile einen Großteil ihres Umsatzes mit SUVs machen.

Auch im Sportwagensegment gibt es deutliche Abstufungen hinsichtlich Preisgestaltung und Leistung. Während Volumenhersteller, wie Audi mit dem TT, BMW mit dem Z4 oder auch Nissan mit dem 370Z, durchaus alltagtaugliche Sportwagen am Markt platzieren, gibt es auch Hersteller, die ausschließlich auf Leistung optimierte Fahrzeuge verkaufen. 

Supersportwagen mit Spitzenleistung

Nicht von ungefähr werden im Segment der Sportwagen noch Supersportwagen geführt. Diese zeichnen sich in der Regel durch eine außerordentliche Leistung, einen ebenso gewaltigen Preis und die Gewissheit für den Fahrer aus, ein nicht alltägliches Bild im Straßenverkehr abzugeben. Hersteller von Supersportlern haben es in der Regel nicht auf den Massenmarkt abgesehen. Meist in Handarbeit werden nur wenige Modelle im Jahr für eine exklusive Kundschaft gefertigt – zu einem entsprechenden Preis. So kennt man zwar die Namen Koenigsegg, Bugatti, Keating oder SCC (Shelby Super Cars) aus Listen von Fahrzeugen mit über 1000 Pferdestärken, aber man wird in der Regel selten einen auf dem Supermarkt-Parkplatz treffen.

Dass es selbst unter diesen Exoten noch die ganz besonderen gibt, zeigt ein Blick nach England. Wer bei Keating Supercars in Manchester den Bolt Twin Turbo Charged bestellt, bekommt einen Sportwagen mit unglaublichen 2.534 PS aus einem 7-Liter-V8 und einer theoretischen Höchstgeschwindigkeit von 547 km/h geliefert. Fahren allerdings kann man das Tempo in der Realität kaum, denn weder liefert Keating für solche Geschwindigkeiten zugelassene Reifen mit, noch würde eine Tankfüllung ausreichen, den Boliden auf einer ausreichend langen Geraden auf die Endgeschwindigkeit zu beschleunigen und dort zu halten.

* Mehrwertsteuer ausweisbar

** Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem 'Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

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