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Škoda – viel Auto für wenig Geld

Wer kennt sie nicht, die Weisheiten á la „Ein Produkt kann nicht gleichzeitig günstig und hochwertig sein.“ oder „Qualität hat eben ihren Preis!“. Sicherlich wird der eine oder andere Škodafahrer jetzt schmunzeln und sich denken: redet ihr mal! Škoda steht wie kaum eine andere Automarke für die perfekte Symbiose aus hoher Qualität zu moderaten Preisen.

Škoda – turbulente Anfangszeit

Die Geschichte von Škoda reicht über mehrere Jahrzehnte zurück. 1895 gründeten Laurin & Klement (beide hießen übrigens Vaclav mit Vornamen) das gleichnamige Unternehmen, das sich von Beginn an neben dem Motorradbau auch dem Automobilbau verschrieben hatte. Nach anfänglicher Entwicklungszeit lieferte das böhmische Unternehmen 1905 die ersten Automobile aus. Bekannte Größen, wie Otto Hieronimus im Management, und ein gutes Händchen im Motorsport machten L&K schnell zum größten Fahrzeughersteller der Region. Doch der erste Weltkrieg machte den wirtschaftlichen Ambitionen einen Strich durch die Rechnung. Nach Ende des Krieges kam die Automobilproduktion nur schwer wieder in Gang. Der Maschinenbauer Škoda übernahm L&K schließlich und bezeichnete die Automobile fortan als Škoda.

Nach  dem Ende des 2. Weltkriegs wurde das Unternehmen in der sozialistischen Tschechoslowakei verstaatlicht. Hinter dem Eisernen Vorhang konnte Škoda lange Zeit nicht mit der technischen Entwicklung im Westen mitgehen. Über mehrere Jahrzehnte wurden Fahrzeuge mit Heckmotor und Heckantrieb hauptsächlich für den osteuropäischen Markt produziert.

Škoda: preiswert und hochwertig

Bereits kurz vor dem Zerfall des Ostblocks kehrte Škoda mit dem von Giuseppe Bertone entworfenen Škoda Favorit zurück zum Frontmotor. Aufgrund der damals im westeuropäischen Ausland konkurrenzlos niedrigen Lohnkosten konnten die Tschechen den Favorit zu einem sehr günstigen Preis platzieren. Schnell war Škoda das, was Dacia 20 Jahre später wurde – kompromisslos günstig.

Der moderne Fahrzeugbau nach westlichen Standards begann bei Škoda nach der Übernahme durch Volkswagen im Jahr 1991. Der Favorit wurde schnell durch den Škoda Felicia abgelöst, der sich in einem deutlich moderneren Design präsentierte. In den Folgejahren entstanden in enger Zusammenarbeit mit Volkswagen die Modelle Octavia und Fabia. 

Škoda Octavia

Der Octavia wird offiziell als Kompaktklasse-Fahrzeug geführt und ist damit eigentlich ein Golf-Wettbewerber. Grund für diese Einordnung sind neben Anschaffungspreis und Leistungsspektrum die vom Golf IV bekannte PQ34-Plattform (beziehungsweise PQ35 für den Octavia II). Die Auto-Fachpresse ordnete den Octavia aber aufgrund seiner Abmessungen und Ausstattung meist in die automobile Mittelklasse ein und ließ ihn in Vergleichstests gegen VW Passat, Audi A4 und BMW 3er antreten. Zur Überraschung vieler schlug er sich selbst hier sehr gut und konnte mit Platzangebot und Verarbeitungs-Qualität selbst in der eigentlich höheren Fahrzeugklasse überzeugen.

Škoda Fabia

Auch der Kleinwagen Škoda Fabia, der kurz vor der Jahrtausendwende den Felicia ablöste, überzeugte durch hohe Qualität und großes Platzangebot in einem vergleichsweise günstigen Fahrzeug. Der Fabia als Kombi eignete sich sogar für einen Familienurlaub. Im Kleinwagensegment ist dies die klare Ausnahme. Einzige Alternative im Kleinwagensegment wäre der Peugeot 206 SW, der aber etwa 6 cm kürzer als der Fabia ist. Mit einer Länge von 4,23 m ist der Fabia in den Außenmaßen größer als beispielsweise ein Passat B1.

Škoda Superb

Um auch offiziell in der Mittelklasse ein Standbein zu haben, rückte im Jahr 2002 mit dem Superb eine echte Mittelklasse-Limousine oben ins Portfolio der Tschechen. Und wieder war hier die Besonderheit zu beobachten, dass das Kraftfahrtbundesamt den Superb in die Mittelklasse einordnete, während Automagazine ihn gegen Audi A6 und Co. antreten ließ. Platzangebot und Verarbeitung ließen es zu. Der Einstiegspreis wiederum ist mit unter 23.000 Euro selbst für eine Mittelklasse günstig. Nicht zuletzt deshalb kann der Škoda seine Wettbewerber in Vergleichstest auf diesem Terrain regelmäßig schlagen. Dass der Superb dennoch auch in der dritten Generation nicht offiziell in der Oberen Mittelklasse angekommen ist, ist zunächst auf die Preisgestaltung und auf die Beschränkung auf 4-Zylinder-Motoren bis maximal 280 PS zurückzuführen.

Erfolg in mehreren Klassen

Auch in anderen Segmenten erweiterte Škoda sein Angebot kontinuierlich. Den Anfang machte der Hochdachkombi Roomster, der seit 2006 im Programm ist. Mit über 1500 Liter Ladevolumen ist der Kleine auch für größere Aufgaben gut gerüstet. Der Yeti, das Škoda Kompakt-SUV, wurde 2009 eingeführt. Sein unaufregendes Äußeres und die selbst für ein SUV enorm praktische Raumaufteilung sorgen dafür, dass auch ein Škoda zu einem Lifestyle-Objekt werden kann.

Zuletzt erblickten 2011 der auf dem VW Up! basierende Škoda Citigo und der Škoda Rapid das Licht der Welt. Der Rapid, der in Deutschland wohl irgendwo zwischen Fabia und Octavia seine Nische suchen müsste, wird bis auf weiteres nur in automobilen Entwicklungs- und Schwellenländern angeboten. Dennoch schaffte er es so im Jahr 2014 zum zweitstärksten Škoda-Modell nach Verkaufszahlen. Immerhin 221.000 neue Rapid wurden weltweit im Jahr 2014 zugelassen – mehr als Fabia und Roomster zusammen.

* Mehrwertsteuer ausweisbar

** Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem 'Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

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