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Beliebte SEAT-Modelle im Überblick

Anders als viele Fahrzeughersteller ist Seat kein Familienunternehmen mit einem Gründer, der sich langsam hocharbeitet. Die Sociedad Española de Automóviles de Turismo wurde 1950 als spanisches Staatsunternehmen unter der Diktatur von General Franco gegründet. Ziel war es, in Spanien eine eigene Fahrzeugmarke zu etablieren, um unabhängig von Importen zu sein.

Da Seat während der Franco-Zeit auch keine Exporte gestattet waren, waren die unter Lizenz anderer europäischer Hersteller (meist Fiat) gefertigten Fahrzeuge in Spanien mit Abstand Marktführer, während sie im Ausland quasi unbekannt waren. Dies änderte sich erst nach Einführung der Demokratie in Spanien Ende der 1970er Jahre.

SEAT – der Durchbruch in Europa

Nachdem Seat nun versuchte, auch die eigene Fahrzeugentwicklung voranzutreiben und sich gleichzeitig über Lizenzabkommen mit Fiat hinwegsetzte, kam es zum Zerwürfnis mit den Italienern. Die Deutsche Volkswagen AG stieg jedoch zeitgleich bei Seat ein und konnte den Spaniern so wirtschaftlich den Rücken stärken. Aus einer Beteiligung von zunächst 75 Prozent wurden in den folgenden Jahren 99,99 Prozent. Mit diesem Einstieg der Wolfsburger fielen alle Exportbeschränkungen und Seat konnte sich als eigenständige Marke auf dem europäischen Markt etablieren.

Sowohl in Europa als auch in den Strukturen des VW-Konzerns suchte man nach der richtigen Nische. Schnell gelang es, mit attraktiven Designs und einem sportlichen Image die Position von Audi im VW-Markenportfolio einzunehmen, während die Ingolstädter ins Premium-Segment aufgewertet wurden.

Die ersten eigenen Modelle

Die erste echte Eigenentwicklung der Seat S.A. war der Seat Ibiza. Bereits davor konnten sich der Kleinstwagen Seat Marbella und der kompakte Seat Malaga, beides noch reine Fiat-Lizenzbauten, auf dem deutschen Markt etablieren. Mit dem Ibiza begann jedoch eine erste echte Markenbildung auch im nichtspanischen Markt. 

SEAT Toledo

Mit dem Seat Toledo, einer kompakten Stufenheck-Limousine, begannen die Spanier einen selbstentwickelten Ersatz für den Malaga zu vermarkten. Optik und Markenkommunikation waren dabei ausdrücklich nicht als Konkurrenz zum VW-Golf ausgelegt, obwohl sich der Toledo ausgiebig aus dem Teile-Pool des Wolfsburger Klassenprimus bediente. Sowohl die Motoren als auch die Fahrwerkstechnik kamen aus Wolfsburg. 

SEAT Cordoba

Neben dem Toledo etablierte Seat auch im Kleinwagen-Segment eine Stufenheck-Limousine. Der auf dem Ibiza basierende Cordoba wirkte auf dem deutschen Markt durchaus exotisch. Im Mittelmeerraum erfreuten sich kleine Limousinen jedoch großer Beliebtheit. Trotzdem mag es verwundern, dass Seat zeitgleich noch eine dritte Stufenheck-Limousine, den Leon auf den Markt brachte. Aber der Erfolg gab den Spaniern Recht.

Die große Modellvielfalt von SEAT

Unterhalb des Ibizas entstand mit dem Arosa ein Kleinstwagen, der nahezu baugleich mit dem VW Lupo war. Auch der erste Familienvan, der Seat Alhambra, war das Ergebnis einer Kooperation mit dem Mutterkonzern VW und Ford. Die in der ersten Generation bis auf einige Designelemente nahezu baugleichen Seat Alhambra, Ford Galaxy und VW Sharan sorgten zu einem nicht unerheblichen Teil für die Etablierung dieser Fahrzeuge auf dem deutschen Markt. In einer ähnlich angelegten Kooperation brachten PSA und Fiat nahezu zeitgleich die Modelle Citroën Evasion, Fiat Ulysse, Peugeot 806 und Lancia Zeta auf den Markt. Obwohl andere Hersteller, wie Renault und Chrysler, schon seit Jahren mit ähnlichen Produkten um Kundschaft warben, sorgte erst diese Offensive dafür, dass Familienvans plötzlich alltäglich auf deutschen Straßen wurden.

Etwas kleiner und auf Golf-Basis bietet Seat mit dem Altea seit 2004 einen Marktbegleiter für den Golf Plus und in der Altea XL-Variante einen dem Touran ebenbürtigen Familienvan. Auch die erste echte Mittelklasse aus dem Hause Seat, der Exeo, hat seine Wurzeln im VW-Konzern. Auf Basis des Audi A4 B7 und mit den Motoren des A4 B8 konnte der Exeo aber nie wirklich an die Erfolge der Konzernbrüder anknüpfen. Deshalb ist Seats Ausflug in die automobile Mittelklasse nach Ende der Exeo-Produktion 2013 wohl vorerst beendet.

Besser läuft es im Kleinstwagen-Segment. Der auf dem VW Up! gründende Seat Mii läuft recht erfolgreich. Up!, Mii und der Skoda Citigo werden all drei im slowakischen VW-Werk in Bratislava gefertigt. So entwächst auch dieser Seat mehr und mehr seinen spanischen Wurzeln. In Deutschland geplant, in der Slowakei gefertigt, stammt letztlich nur noch der Name aus Spanien.

* Mehrwertsteuer ausweisbar

** Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem 'Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

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