Aktuelle Angebote für Autos von Saab im Überblick

Alle Angebote zu Ihrer Suche finden Sie hier 30 Fahrzeuge

Saab Automobile AB: Sichere Autos für Individualisten

Autos der Marke Saab findet man hierzulande eher selten. Anders verhält es sich jedoch im hohen Norden. Der schwedische Autohersteller Saab Automobile AB mit Sitz in Trollhättan erfreut sich in Skandinavien großer Beliebtheit. Aktuell ist die Automarke Teil des Konzerns National Electric Vehicle Sweden (NEVS).

Hinweise für den Kauf eines gebrauchten Saab

Ein Saab galt schon immer als Fahrzeug für Individualisten. Auch in Details merkt der geneigte Käufer schnell, dass Saab seine Wurzeln eigentlich im Flugzeugbau hat. Davon zeugen etwa durchdachte technische Lösungen wie der Einbauort des Zündschlosses auf der Mittelkonsole. Die Saab-Ledersitze mit ihren integrierten Kopfstützen gelten als mit das beste, was man an Sitzgelegenheiten in Autos finden kann. Besonders die jeweils leistungsstärksten, als „Aero“ bezeichneten Modelle sind ihr Geld dreimal Wert, aber auch sehr gesucht. 

Individualisten legen zwar Wert auf Ästhetik, setzen im Allgemeinen nicht jedoch unbedingt auf das Auto als Wertanlage. Daher ist es beim Erwerb eines Saab empfehlenswert, darauf zu achten, dass die Wartungsintervalle ordentlich eingehalten wurden und die erforderlichen Arbeiten – etwa Zahnriemenwechsel beim Motor – auch tatsächlich durchgeführt wurden.

Trotz der finanziellen Probleme der Automarke gilt die Ersatzteilversorgung für die Fahrzeuge als gesichert. Für die Ersatzteilproduktion und den Service ist das separate Unternehmen Orio AB, ehemals Saab Automobile Parts AB, zuständig.

Saab-Modellübersicht

Das Image der Marke wurde besonders durch das klassische Modell Saab 900 geprägt, das als wegweisend für die Turbotechnik bei Ottomotorfahrzeugen galt. Die erste Generation des 900 blieb 15 Jahre in Produktion – von 1978 bis 1993. Viele Fans sehen das Modell als den einzig echten Saab an.

Saab 9000

Der 9000 ist eine stets viertürige Limousine der oberen Mittelklasse, die auch als Kombilimousine erhältlich war – von Saab als „Sportcombi“ bezeichnet. Es wurden allerdings deutlich mehr Saab 9000 in der bevorzugten Limousinenvariante mit Stufenheck gebaut. Der Produktionszeitraum erstreckt sich von 1985 bis 1998. Das Fahrzeug zeichnet sich durch besondere, bei den Wettbewerbern teils erst mehrere Jahre später hinzugekommene Maßnahmen der passiven Sicherheit aus, wie zum Beispiel die besonderen Verstärkungen in den Türen zum Schutz vor seitlichen Aufprallen. 

Der Saab 9000 wurde mit einem 170 PS starken Vierzylinder-Turbomotor auf dem Markt vorgestellt. Die Motorenpalette umfasste später auch Saugmotoren mit Leistungen von 125 bis hin zum 3.0 Liter V6-Saugertriebwerk mit 211 PS. Die Turbomotoren galten aber stets als typisch für Saab und besonders für den 9000. Nach der Modellpflege im Jahr 1992, bei welcher Saab vor allem die Karosseriestruktur im Bereich der A-Säulen wesentlich verstärkt hat, gilt der 9000 als sehr sicheres Auto.

Saab 9-3

Der Saab 9-3 ist ein Fahrzeug der Mittelklasse, der mit einer zweijährigen Unterbrechung von 1998 bis 2014 gebaut wurde. Er wurde in einer Vielzahl von Karosserieformen angeboten, vom Kombi bis hin zum beliebten Cabriolet. Formal lehnt sich das 9-3 Coupé an den Saab 900 an. Das Modell erreichte im Euro NCAP-Standard mit vier von fünf möglichen Sternen einen guten Wert und gilt als eines der sichersten Fahrzeuge seiner Klasse.

Saab 9-5

Der Saab 9-5 gehört zur oberen Mittelklasse. Das Fahrzeug wurde von 1997 bis 2010 angeboten. Es gilt als Nachfolgemodell des Saab 9000 und wurde in seinem ersten Produktionsjahr zeitgleich mit dem 9000 gebaut. Als Karosserievarianten standen die Stufenhecklimousine, erstmals bei den modernen Fahrzeugen von Saab ohne große Heckklappe, und die Kombilimousine zur Wahl. Das Modell wurde während seiner Bauzeit zwei Modellpflegemaßnahmen unterzogen. 

Im Euro NCAP-Crashtest (1998), noch vor der 2001 stattgefundenen Modellpflege, erreichte der Saab 9-5 vier von fünf möglichen Sternen. Der schon gute Wert konnte in einem weiteren Test nach Euro NCAP-Standard im Jahre 2003 weiter auf die Bestmarke von fünf Sternen gesteigert werden. Eine zweite Modellpflege fand 2005 statt. Diese fiel zwar für den Kunden sichtbar umfangreicher aus, bezog sich allerdings auf Modifikationen an optischer Gestaltung und Fahrwerksverbesserungen. Ebenso war ein neuer Dieselmotor mit nunmehr 150 PS im Angebot, der die beiden zuvor lieferbaren ersetzte. 

Die Geschichte von Saab

Die Geschichte von Saab als Automobilhersteller begann bereits im Jahr 1949 mit der Produktion des ersten Modells Saab 92. Davor konzentrierte sich das Unternehmen auf den Flugzeugbau. Lange wurde der Saab 92 als einziges Fahrzeug produziert und immer weiter entwickelt. Nach umfassenden Veränderungen wurde das Modell 1955 in Saab 93 und schließlich 1960 in Saab 96 umbenannt. 1968 – fast 20 Jahre nach dem ersten Auto – brachte Saab eine zweite Modellreihe auf den Markt, den Saab 99. Im Folgejahr übernahm Saab den ebenfalls schwedischen Lastkraftwagenhersteller Scania. Seitdem nannte sich das Unternehmen Saab-Scania.

Zusammenarbeit mit Lancia

1978 entwickelte Saab sein erfolgreichstes Modell: Den Nachfolger des 99, den Saab 900. Neben eigenständigen Modellen begann Saab 1978 eine Kooperation mit dem italienischen Autohersteller Lancia und kümmerte sich unter anderem um den Vertrieb des Lancia Delta in skandinavischen Ländern unter dem Namen Saab 600. Die Zusammenarbeit zwischen Saab und Lancia hatte in den Folgejahren die Entwicklung des Saab 9000 beziehungsweise Lancia Thema zu Folge. Das Modell der gehobenen Mittelklasse kam schließlich 1985 auf den Markt. Die gewünschten Verkaufszahlen blieben jedoch sowohl beim 600 als beim 9000 aus, sodass es der Automarke nicht gelang, an den Erfolg des Saab 900 anzuknüpfen.

General Motors übernimmt die Pkw-Sparte

Dies führte zur Auflösung der Kooperation zwischen Saab-Scania und Lancia und zur Suche nach einem neuen Partner. 1990 entschieden sich Saab und GM dafür, die Fahrzeugsparte der Saab-Scania AB als Joint-Venture unter dem Namen Saab Automobile AB weiterzuführen. Das schwedische Investmentunternehmen Investor AB und GM besaßen dabei je 50 Prozent der Firmenanteile. Nach der Ausgliederung erschien 1993 die zweite Generation des Saab 900. Sie verkaufte sich gut, auch wenn sie nie den exzellenten Ruf der ersten Generation erreichte. Deswegen konnte Saab 1995 zum ersten Mal seit 7 Jahren einen Gewinn erzielen. 

Im Jahr 2000 erwarb General Motors die restlichen Anteile des Partnerunternehmens. Jedoch hielt der Erfolg der Schweden nicht lange an. Saab machte schwere Verlustgeschäfte und musste im Jahr 2009 Gläubigerschutz beantragen. Im selben Jahr sollte Saab an die Koenigsegg Group verkauft werden, doch der Deal platzte. Am 26. Januar 2010 wurde Saab dann an den niederländischen Autohersteller Spyker verkauft. Doch auch Spyker konnte die Automarke nicht vor roten Zahlen schützen und verkaufte Saab im Juni 2012 erneut, diesmal an NEVS. Im September 2013 wurde im Werk Trollhättan die Produktion des Saab 9-3 wieder aufgenommen. Bereits im Mai 2014 musste sie jedoch wieder angehalten werden.

* Mehrwertsteuer ausweisbar

** Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem 'Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

Saab