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Rolls-Royce: Luxusfahrzeuge der besonderen Art

Rolls-Royce wurde 1904 gegründet und ist seit 2003 ein Teil des BMW-Konzerns mit Sitz im englischen Bracknell. Ein Rolls-Royce gilt seit jeher als der Inbegriff eines Luxusfahrzeugs. Ausgezeichnete Qualität und ein extrem hoher Preis sind typisch für die Marke. 

Beim Kauf Nebenkosten berücksichtigen

Kaum eine Marke strahlt mehr gediegene Eleganz aus als die Autos mit dem fliegenden Engel („Spirit of Ecstasy“) auf der langen Haube. Allerdings ist ein Rolls-Royce auch nicht unbedingt ein Selbstfahrer-, sondern vielmehr ein Chauffeurfahrzeug. Die Unterhaltskosten des Fahrzeugs sollten daher, will man wirklich standesgemäß unterwegs sein, auch das Gehalt für einen ordentlich ausgebildeten Chauffeur beinhalten. Zu den nicht ganz geringen Wartungskosten und Betriebskosten für das Luxusgefährt (die V12 unter der Haube sind echte Bayern und gelten als trinkfest) darf der Rolls-Royce-Interessent pro Jahr auch bei geringer Kilometerleistung daher noch einmal einen mittleren fünfstelligen Betrag für den Fahrer und die täglich fällige Wagenpflege hinzurechnen.

Modellübersicht

Das aktuelle Flaggschiff, bekannt unter dem Namen Phantom, ist das erste von BMW entwickelte Rolls-Royce-Fahrzeug. Es kam im Jahr 2003 auf den Markt und besticht mit seiner komfortablen Ausstattung, wie zum Beispiel einem Regenschirm in der Tür oder seinem ausklappbaren TV- und Entertainmentsystem. Seit 2007 bietet Rolls-Royce den Phantom auch als Cabrio mit dem Namen Phantom Drophead Coupé an. 2009 wurde eine kleinere und kostengünstigere Limousine, der Rolls-Royce Ghost, auf den Markt gebracht. Sie steht dem großen Bruder jedoch in Sachen Luxus und Qualität in nichts nach.

Rolls-Royce Phantom

Der Rolls-Royce Phantom ist eine Limousine der Luxusklasse. Der Name Phantom existiert bei Rolls-Royce schon seit 1925 und bezeichnet stets das jeweilige Spitzenmodell der Marke. Nach mehr als 20 Jahren Pause wurde der Name Phantom im Jahre 2003 wiederbelebt. Das Fahrzeug wird in drei Karosserievarianten angeboten: Phantom (Limousine, auch als Phantom Extended Wheelbase mit verlängertem Radstand), Phantom Drophead Coupé (Cabriolet) und Phantom Coupé. Alle Modelle verfügen über einen V12-Ottomotor mit 6,7 Liter Hubraum und 460 PS. 2011 fand eine Modellpflege statt, die unter anderem neben dezenten optischen Aktualisierungen eine deutliche Senkung des Schadstoffausstoßes durch Verwendung eines neu entwickelten Automatikgetriebes mit acht Fahrstufen bewirkte.

Rolls-Royce Ghost

Der Rolls-Royce Ghost ist eine Limousine der Oberklasse an der Grenze zur Luxusklasse. Sie wird seit 2009 produziert und rundet die Modellpalette der Marke nach unten hin ab. Dabei wird der Ghost sofort als Rolls-Royce identifiziert: Vom 2003 neu aufgelegten Traditionsmodell Phantom hat der Ghost wesentliche Elemente der Formensprache übernommen. So öffnen auch beim Ghost die Türen gegenläufig: Die hinteren Türen sind hinten angeschlagen und die Türgriffe von Vordertür und Fondtür treffen sich in der Fahrzeugmitte. Weiterhin ist auch die für Rolls-Royce typische Zweifarbenlackierung (Motorhaube und Windschutzscheibenrahmen jeweils heller lackiert als Grundlack) optional verfügbar. 

Die Variante Ghost EWB (Extended Wheel Base) bietet einen um 17 cm verlängertem Radstand. Beide Varianten verfügen als einzige Motorisierung über einen V12-Biturbo-Ottomotor mit 6,6 Liter Hubraum und 570 PS. Ein Diesel ist, wie bei Rolls-Royce üblich, auch für den Ghost nicht lieferbar. Im Frühjahr 2015 fand eine Modellpflege des Ghost statt, die in erster Linie die Gestaltung der Frontpartie betrifft.

Rolls-Royce Dawn

Der Rolls-Royce Dawn ist ein zweitüriges Cabriolet der Oberklasse mit Anklängen an die Luxusklasse und das Schwestermodell des Rolls-Royce Ghost. Beide sind auf derselben technischen Basis aufgebaut.

Rolls-Royce Wraith

Der Rolls-Royce Wraith ist ein zweitüriges, aber viersitziges Coupé der Oberklasse an der Grenze zur Luxusklasse. Das Fahrzeug basiert auf derselben Plattform wie Ghost und Dawn angeboten. Ungewöhnlich sind die hinten angeschlagenen Türen des Wraith, für die in Deutschland eigentlich schon jahrzehntelang keine Bauartgenehmigung mehr erteilt wird. Um die gesetzlichen Auflagen für die Typzulassung zu erfüllen, muss eine Sicherung eingebaut sein, die verhindert, dass die Türen während der Fahrt geöffnet werden können – ein interessantes technisches Detail, über das alle Fahrzeuge von Rolls-Royce mit gegenläufigen Türen selbstverständlich verfügen. 

Im Wraith arbeitet ein per Biturbo aufgeladener, 6,6 Liter großer V12-Ottomotor. Mit 632 PS ist er etwas stärker als in seinen beiden Schwestermodellen. Durch Nutzung von GPS-Daten ist der Wraith in der Lage, den vorausliegenden Straßenabschnitt vorherzusehen und in Verbindung mit weiteren Parametern wie Beladung des Fahrzeugs und Fahrstil des Fahrers die optimale Fahrstufe des 8-Stufen-Automatikgetriebes vorher auszuwählen.

Die Marke Rolls-Royce

Im Jahre 1904 fassten Charles Stewart Rolls und Frederick Royce gemeinsam den Entschluss, das perfekte britische Auto zu bauen. Während Rolls dabei vor allem die Schnelligkeit des Fahrzeuges wichtig war, legte Royce mehr Wert auf die Zuverlässigkeit. Bereits zwei Jahre später brachten sie das erste Fahrzeug – den Rolls-Royce Silver Ghost – auf den Markt. Durch die Kombination von Schnelligkeit und Zuverlässigkeit sicherten sie sich die Begeisterung der damaligen Automobilwelt. Seitdem ziert das berühmte Logo mit dem doppelten „R“ ein jedes Fahrzeug des Herstellers. Ein weiteres Markenzeichen, die geflügelte Kühlerfigur „Spirit of Ecstasy“, wurde 1911 eingeführt.

Nach dem Erfolg kam 1910 der große Rückschlag. Nur vier Jahre nachdem der erste Rolls-Royce den Markt eroberte, starb Rolls bei einem Flugzeugabsturz. Auch Royce blieb vom Schicksal nicht verschont. Noch im selben Jahr erkrankte er schwer, sodass er seine Arbeit immer wieder niederlegen musste. Trotz der gesundheitlichen Einschränkung gab er die Entwicklung nicht aus der Hand. So blieb die Qualität seiner Fahrzeuge erhalten. Neben den Kraftfahrzeugen baute Rolls-Royce ab 1914 auch Flugzeugmotoren, welche besonders in den Kriegsjahren einen hohen Absatz zu verzeichnen hatten. Mit der Übernahme des Autoherstellers Bentley im Jahre 1931 kam eine weitere Automarke, welche ebenso für Qualität wie auch für Rennerfolge steht, zur Rolls-Royce-Familie hinzu. Frederick Royce verstarb im Jahre 1933.

Serienmäßige Produktion

Lange Zeit blieb jedes Fahrzeug der Marke Rolls-Royce bis auf Motor und Fahrgestell ein Unikat. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg lief der erste serienmäßig hergestellte Rolls-Royce vom Band. Die Qualität und der einzigartige Charme der Ausstattung blieben trotz allem bis heute bestehen.

In den 1970er Jahren kam es zum Konkurs der Nobelmarke, die daraufhin in staatlichen Besitz überging. Drei Jahre später wurde der Pkw-Bereich in Rolls-Royce Motor Cars umbenannt. Nach der Ausgliederung von Rolls-Royce Motor Cars aus dem Mutterkonzern, welcher fortan nur noch Triebwerke produzierte, wurde die nun eigenständige Marke 1980 vom Rüstungskonzern Vickers aufgekauft.

Im Jahre 1997 wurde das Rolls-Royce Motor Cars von der Volkswagen AG aufgekauft. 2003 trennte VW die Marken Bentley und Rolls-Royce wieder und verkaufte das Unternehmen der Gründer Rolls und Royce an BMW. Bis heute gehört Rolls-Royce zum Münchner Automobilhersteller und steht nach wie vor für Luxusfahrzeuge der besondere Art.

* Mehrwertsteuer ausweisbar

** Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem 'Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

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