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Porsche 911 – ein Auto mit Kultstatus

Spricht jemand von einem „Elfer“ hat er entweder Fußball oder ein Auto im Kopf. Geht es um Autos, wissen die meisten Menschen ganz genau, was gemeint ist. Das ist beachtlich für ein Fahrzeug, dass in über 50 Jahren gerade mal etwa eine Million Mal produziert wurde. Der Porsche 911 ist der Inbegriff des deutschen Sportwagens und genießt weltweit einen Kultstatus, wie ihn nur wenige andere Hersteller für sich beanspruchen können. Als Porsche Ende der 1940er Jahre begann, selbst Fahrzeuge zu produzieren, war von diesem Kult noch nicht viel zu spüren. Der 356 war jedoch ein Erfolg und schaffte so die Basis für den 1963 veröffentlichten Porsche 911. Die Entwicklung des Porsche 911 Mit dem sogenannten Urmodell stellte Porsche einen Sportwagen mit moderner Fahrwerkstechnik, selbsttragender Karosserie und einem 130 PS starken 2,0-Liter-Sechszylinder-Boxer vor. Die Leistung des Motors wurde in der Folge kontinuierlich erhöht – über 140 auf 170 PS. Schließlich wurde dem Aggregat auch sukzessive mehr Hubraum spendiert. Mit zuletzt 2,4 Litern und mechanischer Saugrohreinspritzung kamen 190 PS auf die Hinterachse. Damit wurde der 911 zum schnellsten deutschen Serienfahrzeug seiner Zeit. 230 km/h waren möglich. Letztlich immer noch Werte, die bei Ferrari in Italien belächelt wurden. Mit dem G-Modell kam 1973 eine weitgehend überarbeitete Version des 911 auf den Markt. Der Hubraum des Boxer-Motors wuchs auf 2,7 Liter, die Leistung hingegen blieb vorerst geringer. 150 PS waren die Basis. Wer einen 911 S orderte erhielt immerhin 175 PS. 210 PS gab nur im Carrera, der mit mechanischer Doppelreihen-Einspritzpumpe aufwarten konnte. In der Folge wurden immer neue Motoren ins Programm genommen. Zunächst ein 3,0-Liter-Saugmotor (180 bzw. 204 PS) sowie ein 3,3-Liter-Boxer mit Turboaufladung. Der 911 Turbo knackte als erster Porsche die 300 PS-Marke.

Die neuen Porsche 911-Generationen

Der Porsche 964

Der 1988 folgende 964 war gegenüber dem Vorgängermodell ein von Grund auf neu entwickeltes Fahrzeug, das zum Großteil aus neuen Teilen bestand. Dennoch entschied man sich in Zuffenhausen erstmals, nicht die interne Bezeichnung zu übernehmen. Zu groß waren die Existenzängste. Die Marke 911 aufzugeben, kam daher nicht in Frage. Der 964 wurde nach außen also weiterhin als Porsche 911 verkauft. Als Motor kam jetzt ein 3,6-Liter-Saugmotor mit 250 PS zum Einsatz. Wer mehr Leistung wollte, musste zum Turbo greifen. 320 PS aus 3,3 Litern waren dann drin. Wem auch das nicht reichte, der griff zu einer der Sportversionen. Neben Carrera RS und RS 3.8 mit größerem Hubraum war der Turbo S mit satten 381 PS aus dem 3,3-Liter-Triebwerk für solvente Kunden erhältlich. Fast 300.000 DM waren Anfang der 1990er Jahre fällig, wollte man einen Turbo S sein eigen nennen.

Der Porsche 993

Mit dem 993, der 1993 eingeführt wurde, machte insbesondere die Effizienz des 3,6-Liter-Motors einen Sprung. Das Interieur wurde gegenüber dem Vorgänger kaum verändert. Wie bisher waren in der klassischen Anordnung fünf Rundinstrumente verbaut. Auch die Sitze und die Anmutung der Mittelkonsole gleichen der des 964. Im Porsche 911 Turbo war jetzt das 3,6-Liter-Aggregat am Werk. Den 3.3er gab es nicht mehr. Mit zwei Turboladern und Ladeluftkühler ausgestattet waren so bis zu 450 PS möglich, wohlgemerkt immer noch luftgekühlt. Der Turbo brachte seine Leistung auch erstmals serienmäßig mit Allradantrieb auf die Straße.

Der Porsche 996

Mit dem 996, der fünften Generation des Porsche 911, verabschiedete man sich schließlich von luftgekühlten Motoren. Das machte es notwendig, die Motoren von Grund auf neu zu entwickeln. Der 3,6-Liter-Motor des 996 hat mit dem des Vorgängermodells also außer der Bezeichnung und der Zahl der Zylinder nicht viel gemein. Der Gesamt-Antriebstrang ist ungleich komplexer geworden. Vier Nokenwellen, zwei Steuerketten, drei Duplex Rollenketten – für Bastler ist hier nichts mehr zu holen. Auch die Karosserie hob sich deutlich von den Vorgängermodellen ab. Für Porsche-Puristen das Ende des „echten“ 911ers, aber dennoch war der 996 ein Erfolg auf ganzer Linie. Mindestens 300 Ps erhilt man mit dem 3,4-Liter-Boxer und Schluss war erst bei 450 PS im Turbo S. Wem das nicht reichte: Der GT2 verfügte über 483 PS. Damit waren knapp 320 km/h möglich.

Der Porsche 997

Die sechste Generation, der intern 997 genannte Porsche 911, wurde von 2004 bis 2012 produziert. Für Fans optisch die wichtigste Neuerung war offenbar die Wiedereinführung der runden Scheinwerfer. Ansonsten wurde die motorseitig gesteigerte Leistung des 997 von dessen höherem Leergewicht fast vollständig aufgefressen. Ein No-Go für viele Porschefans. Den Einstieg stellte anfangs der 325 PS dar, der Turbo leistete 480 PS und ganz oben stand ein immerhin 530 PS starker GT2. Nach dem Facelift im Jahr 2008 wurde der Turbo auf 500 PS aufgebohrt. Der wieder eingeführte Turbo S schaffte sogar 530 PS. Die serienmäßige Krone gehörte aber dem GT RS, der dem 3,6-Liter-Sechszylinder satte 620 PS entlockte und damit zweifellos in die Liga der Supersportler aufstieg.

Der Porsche 991

Mit der siebten und bislang letzten Generation des 911ers führte man bei Porsche die bisherige Strategie fort. Während der 3,6-Liter-Motor aus dem Programm genommen wurde, erhielten der kleine 3.4 und der 3.8 weitere Leistungssteigerungen. Mindestens 350 PS hatte ein Porsche 911 nun und wer das Kleingeld für einen Turbo S lockern machen konnte, wurde mit 560 Turbo-PS und 320 km/h Spitze belohnt. Nach der Modellpflege wurde aufgrund der verpflichtenden Euro-6-Norm nochmals an den Motoren gearbeitet. Der neue Standardantrieb verfügt nur noch über 3,0 Liter Hubraum statt zuvor 3,4 oder 3,8 Liter, schafft es aber mehr Leistung bei geringerem Verbrauch zu erzielen. Bei den 911 Turbo Modellen ist das modernisierte 3,8-Liter-Biturbo-Aggregat im Heck. Zwei Abgasturbolader mit variabler Turbinengeometrie (VTG) sorgen für ein dynamisches Ansprechverhalten, ein hohes Drehmoment und außergewöhnliche Performance. Den Motor gibt es in den zwei Leistungsstufen Turbo und Turbo S. Im Porsche 911 Turbo und im 911 Turbo Cabriolet leistet er 540 PS. Die 911 Turbo S Modelle verfügen durch den Einsatz von größeren Turboladern im Zusammenspiel mit einer leistungsoptimierten Motorelektronik über stattliche 580 PS.

Bemerkenswerte Verbrauchswerte des neuen 911

Die Verbrauchswerte werden bei Porsche aktuell auch durch eine Technik namens „Segeln“ nach unten korrigiert. Dabei wird der Motor vom Getriebe abgekoppelt und so seine Bremswirkung vermieden. Das Fahrzeug nutzt seine Bewegungsenergie optimal aus und kann eine längere Strecke rollen. Eigentlich nichts weiter, als im Leerlauf fahren. Fahrer von Autos mit Handschaltung werden hier nur die Schultern zucken, aber für ein Automatikgetriebe ist dies revolutionär. Insbesondere weil die Motorbremse je nach Fahrsituation dennoch zum Einsatz kommt, der Computer entscheidet hier.

* Mehrwertsteuer ausweisbar

** Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem 'Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

Porsche 911