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Porsche: Angebote vom 911 bis zum Macan

Das vor allem wegen seiner Sportwagen bekannte Unternehmen Porsche hat seinen Sitz in Stuttgart-Zuffenhausen und gehört seit 2009 zum Volkswagen-Konzern. Sein voller Firmenname lautet Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG. Als Traditionsunternehmen kann Porsche auf über 80 Jahre Geschichte zurückblicken.

Gebrauchtwagen von Porsche: Kaufberatung

Bei sämtlichen luftgekühlten Porsche 911, und speziell bei dem 911er G-Modell (gebaut von 1973 bis 1989), ist seit circa 2010 ein enormer Wertzuwachs zu verzeichnen. Dies war bereits in der Zeit seit Beginn der 1980er Jahre bis circa 2000 beim Ur-911er, F-Modell genannt, der Fall. Allgemein gilt: Das bessere Auto ist stets der bessere Kauf. 

Ersatzteile sind zwar sehr gut verfügbar, aber gleichzeitig meist sehr teuer. Es gibt allerdings auch (seltene) Ausnahmen. Dank Vollverzinkung sämtlicher Karosserieteile ab 1981 ist Rost generell kaum ein Thema. Karosseriearbeiten und Revisionen an Motor und Getriebe gehen, sollen sie fachmännisch ausgeführt werden, ins Geld und können sehr schnell fünfstellige Beträge erreichen. Bei vermeintlichen Schnäppchen-Angeboten ist also besondere Vorsicht geboten. 

 

Der Unterhalt gerade eines alten Porsche 911 (bis 1989) ist dagegen erstaunlich günstig. Die Versicherungskosten liegen mit einer speziellen Oldtimer-Versicherung teilweise unter denen von Kleinwagen. Die Versicherer gehen davon aus, dass die Fahrzeuge als Liebhaberobjekte selten und umsichtig bewegt werden.

Modellübersicht

Obwohl das Konstruktionsbüro Porsche bereits davor Fahrzeuge entwickelte, erschien das erste Serienmodell, das den Namen „Porsche“ trug, erst 1948. Dies war der Porsche 356, der bis 1965 in Produktion blieb. Ein 356, der stolze 100 PS leistete, war auch das erste Fahrzeug von Porsche, das den Namenszusatz „Carrera“ erhielt. Er wurde nach dem mexikanischen Autorennen Carrera Panamericana benannt und erschien 1955. Bis heute tragen besonders stark motorisierte Porsche-Modelle den Namen „Carrera“. 

Porsche 911

Der 911 gilt als die Ikone im deutschen Sportwagenbau. Er wird seit 1963 in mehreren Generationen produziert. Am Prinzip Heckmotor und Heckantrieb und dem typischen Erscheinungsbild mit seinen filigranen Linien und den ineinander übergehenden Wölbungen der Karosserie hat sich seit Anbeginn grundsätzlich nichts geändert. 

1973 erforderte ein Gesetzentwurf in den USA, dem traditionell größten Absatzmarkt von Porsche, diverse Änderungen an den Stoßfängern. Das entstandene Fahrzeug ist heute als so genanntes G-Modell bekannt. 1989 wurde mit Vorstellung des Modells 964 die bisher verwendete Drehstabfederung durch konventionelle Schraubenfedern ersetzt. 1998 wurde mit Einführung des 996 der Wechsel von der bei Porsche traditionellen Luftkühlung mit Lüfterrad zu den wassergekühlten Antriebsaggregaten vollzogen. Dafür gab es hauptsächlich zwei Gründe: Reduzierung der Emissionen in bezug auf die Geräuschentwicklung sowie die Einführung der Vierventiltechnik für besseren Gasdurchsatz und bessere Kraftstoffausnutzung bei gleichzeitig weniger Verbrauch. Für Porsche als Hersteller spielte auch die Reduzierung der Herstellungskosten eine entscheidende Rolle. 

Dass hohe Leistung und Umweltfreundlichkeit keine Gegensätze sein müssen, zeigte Porsche spätestens im Februar 2000: Damals wurde der 420 PS starke 996 turbo in den USA vorgestellt und erhielt prompt das begehrte Signet LEV (Low Emission Vehicle). Das Fahrzeug galt dank Vierventiltechnik, Nockenwellenverstellung und Ventilhub-Umschaltung als damals weltweit sauberstes Automobil. Schon der Vorgänger 993 turbo war Mitte der 1990er, als die Dreiwege-Katalysatortechnik in Europa noch in den Kinderschuhen steckte, das Fahrzeug mit den geringsten Emissionswerten überhaupt.

Porsche Boxster

Eine Studie des Porsche Boxster wurde als Boxster Concept schon 1993 dem interessierten Publikum auf der Detroit Auto Show in den USA vorgestellt. Überrascht durch den großen Erfolg des Konkurrenten Mercedes-Benz mit dem SLK sah sich Porsche veranlasst, sich unterhalb des 911 mit einem weiteren Modell zu positionieren, um ein gleichwertiges Fahrzeug anbieten zu können. Die Studie wurde zu einem serienmäßigen Modell weiterentwickelt. Heraus kam der Boxster, ein reiner zweisitziger Roadster. Im Gegensatz zum SLK ist er nicht mit klappbarem Stahlfaltdach, sondern klassisch mit einem Stoffdach ausgestattet. Ein Hardtop ist gleichwohl verfügbar. Unter dem Namen Porsche Cayman wird außerdem ein Coupé angeboten, das auf dem Boxster basiert.

Der Name „Boxster“ ist ein Wortspiel aus Boxer (bezugnehmend auf die Bauform des Motors) und Roadster. Der Ur-Boxster nahm bereits viele Gestaltungselemente der angekündigten ersten Generation des 911er mit wassergekühltem Motor vorweg. 

Porsche Cayenne

Der 2002 eingeführte Porsche Cayenne stellt das erste serienmäßige geländetaugliche Fahrzeug von Porsche dar. Er ist aus einer Kooperation mit Volkswagen zur Nutzung von Synergieeffekten in Entwicklung und Produktion entstanden. Mit dem Cayenne betrat Porsche gleichzeitig auch ein für den Stuttgarter Sportwagenhersteller neues Marktsegment: Der Cayenne ist der erste SUV von Porsche. Erst 2013 wurde die Produktpalette durch den kompakten SUV Macan ergänzt. Für die Produktion des Cayenne wurde gar eigens ein neues Porsche-Werk im sächsischen Leipzig geschaffen. 

Porsche Panamera

Der Porsche Panamera lehnt sich formal an die Gestaltung des 911 an, verfügt aber im Gegensatz zu Letzterem über vier vollwertige Sitzplätze. So lassen sich auch längere Strecken bequem zurücklegen und Geschäftspartner zum Essen mitnehmen. Der Porsche Panamera ist als erstes Porsche-Modell mit einem Hybridantrieb lieferbar, bestehend aus einem per Kompressor aufgeladenen V6-Motor von Audi und einem Elektromotor. Die Besonderheit dieses Konzepts besteht darin, dass beide Motoren in Kombination gleichzeitig betrieben werden können und die Steuerungselektronik automatisch je nach Lastzustand und abgerufener Leistung in beliebigem Verhältnis zwischen Elektromotor und Verbrennungsmotor wechseln kann. Der Name des Panamera geht ebenfalls auf das Autorennen Carrera Panamericana zurück.

Die Geschichte von Porsche

Den Grundschein für sein Unternehmen legte Ferdinand Porsche am 1.12.1930, als er in Stuttgart ein Konstruktionsbüro eröffnete. Bereits 1931 brachte das Unternehmen den Vorgänger des VW Käfers hervor – den Kleinwagen Porsche Typ 12. 1936 stellte das Büro die ersten fertigen Volkswagen der Öffentlichkeit vor, die für den Reichsverband der Automobilindustrie entwickelt wurden. Neben dem Käfer entwickelte Porsche aber auch weitere Fahrzeugtypen – bereits Ende 1932 arbeitete das Büro an einem Rennwagen für die Auto Union. 1937 nahm Porsche seinen heutigen Sitz in Stuttgart-Zuffenhausen ein. Im Zweiten Weltkrieg war das Konstruktionsbüro vor allem an der Entwicklung von militärischen Fahrzeugen beteiligt. 

Ferry Porsche übernimmt die Führung

1947 übernahm Ferry Porsche – Ferdinands Sohn – die Führung des Unternehmens, als sein Vater ein Kriegsgefangener war. Mit Ferdinands Tod im Jahre 1951 erbten seine Kinder Ferry und Louise je eine Hälfte des Unternehmens. 1952 entwarf Ferry Porsche das Wappen der Marke, das die Wappen von Stuttgart und Württemberg vereint. Bis zu Ferrys Rückzug als Geschäftsführer 1972 konnte Porsche unter seiner Leitung durchgehend Erfolge als Sportwagenhersteller verzeichnen. Trotz wirtschaftlicher Schwierigkeiten Ende der 80er Jahre konnte die Marke überwiegend positive Zahlen schreiben und sich zu einem der bekanntesten Automobilhersteller entwickeln.

 

Eine große Neuerung erfuhr die Porsche AG 2009, als sie sich dem Volkswagen-Konzern anschloss. Ursprünglich sollte der Konzern übernommen werden. Stattdessen übernahm im Dezember 2009 Volkswagen 49,9 Prozent der Porsche AG. Seit 2012 gehört Porsche vollkommen zum Volkswagen-Konzern.

 

* Mehrwertsteuer ausweisbar

** Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem 'Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

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