Aktuelle Angebote für Autos von Pontiac im Überblick

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Eine traditionsreiche Automobilmarke: Pontiac

Die traditionsreiche Automobilmarke Pontiac gehört zum US-amerikanischen Automobilkonzern General Motors. Sie wurde 2010 aufgelöst, da der Mutterkonzern in Konkurs ging. Trotzdem fahren Pontiac-Fans immer noch Pkw mit dem beliebten pfeilförmigen Logo.

Pontiac verstand es mit Vorstellung seiner Fahrzeugmodelle oftmals, mit relativ preisgünstigen Autos genau den Nerv der Zeit zu treffen. Dies gilt für den Fiero genauso wie für den wesentlich älteren Firebird oder gar den Bonneville. Die Fahrzeuge aller Modelle weisen meist irgendeine Eigenschaft auf, die sich erst im Laufe ihres Produktzyklus als verkaufshindernd herausstellte, der Marke Pontiac dafür aber umso mehr Sympathiewerte einbrachten. Konstruktiv weisen manche Pontiac-Modelle für amerikanische Fahrzeuge eher ungewöhnliche Lösungen wie Spaceframe, Transaxle-Bauweise oder gar Frontantrieb auf, was für ihre Sammelwürdigkeit spricht. 

Kleine Pontiac-Modellübersicht

Pontiac hat in den vielen Jahren seiner Geschichte einige beeindruckende Fahrzeuge hervorgebracht, die für eine außergewöhnliche Fahrleistung standen. Neben Sportwagen war Pontiac jedoch auch in anderen Bereichen vertreten. 

Pontiac Bonneville

Der Pontiac Bonneville ist eine Limousine der oberen Mittelklasse. Die vierte und vorerst letzte Generation wurde 1987 vorgestellt und bis 2005 gebaut. Der Name Bonneville wurde erstmals bereits 1957 verwendet, als das gleichnamige Modell (damals das Spitzenmodell der gesamten Pkw-Palette der Marke) in den USA erschien. Das Motorenangebot reichte vom 3,8-Liter mit rund 150 PS bis hin zum 4,6 Liter großen V8 mit rund 279 PS. Die Fahrzeuge wurden offiziell in Deutschland zu keinem Zeitpunkt angeboten und allenfalls über freie Händler importiert.

Pontiac Firebird

Der Pontiac Firebird ist ein stets zweitüriges, sportlich ausgelegtes Coupé. 1964 präsentierte Konkurrent Ford den Mustang und fuhr damit nicht nur großen Erfolg beim US-amerikanischen Publikum ein, sondern eröffnete auch gleich eine neue Fahrzeugkategorie namens „Pony Cars“. Pontiac wollte gleichziehen und entwickelte den Firebird, der 1967 das Licht der Welt erblickte. 

Die vierte Generation des Firebird wurde 1993 aufgelegt und blieb bis 2002 im Programm. Eine recht seltene Cabrio-Variante war, wie teils in den Generationen zuvor, ebenfalls erhältlich. Die Motoren waren allesamt deutlich kleiner als zu Beginn der Firebird-Zeit, die Karosserie wurde an den Zeitgeschmack Mitte der 1990er Jahre angepasst, mit deutlich runderen Formen als noch in den 1980ern. 1999 und insbesondere 2001 wurden, zum Ende der Produktionszeit hin, für den Firebird erneut stärkere Motoren angeboten – beispielsweise der 5,7 Liter große V8 mit 329 PS. Dieser war mit einer „Ram Air“ genannten Stauluftansaugung ausgestattet, die eine gewisse Motoraufladung bewirken sollte.

Pontiac Chieftain

Der Pontiac Chieftain ist ein von 1949 bis 1958 produzierter Oldtimer, welcher der heutigen Fahrzeugklasse der oberen Mittelklasse zugerechnet werden würde. 1949 war der Chieftain das Spitzenmodell der Marke. Das 1955 vorgestellte, überarbeitete Modell verkörperte den damaligen Zeitgeschmack mit typischer Formensprache wie der um die A-Säule herumgezogenen Panorama-Frontscheibe, Zweifarblackierung, Heckflossen und anderen auf das beginnende Raumfahrtzeitalter hinweisenden Gestaltungselementen.

Pontiac Tempest

Der Pontiac Tempest ist eine viertürige Limousine, die zwischen 1960 und 1970 hauptsächlich für den US-amerikanischen Markt produziert wurde. Heute würde man den Oldtimer in die Kategorie der oberen Mittelklasse einordnen. Er ist ein typischer Vertreter der Fahrzeuge der 1960er Jahre. Konstruktiv ungewöhnlich bei den Fahrzeugen der ersten Modelljahre 1960 bis 1963 ist die Auslegung des Antriebs in Transaxle-Bauweise: Motor konventionell vorne, das Getriebe aber an der Hinterachse liegend, beides verbunden über eine Kardanwelle. Diese Bauweise ist sehr selten für ein US-amerikanisches Fahrzeug, zumal für eines der damaligen Zeit. Ebenfalls außergewöhnlich ist die selbsttragende Karosserie des Tempest bis 1963. Beide technischen Merkmale machen den Tempest der ersten Generation bereits deshalb zu einem eindeutig sammelwürdigen Fahrzeug.

Pontiac Fiero

Mit dem Pontiac Fiero hat der US-amerikanische Hersteller ein eher ungewöhnliches Fahrzeug auf die Räder gestellt: Das von 1983 bis 1988 produzierte sportliche zweitürige, zweisitzige Coupé war mit einem Mittelmotor ausgestattet und basierte auf einer „Spaceframe“ genannten Skelettbauweise für die Karosserie. Dabei wird die Rohkarosserie gewissermaßen mit den die äußere Form und Gestalt gebenden Karosserieteilen beplankt.

Pontiac GTO

Der Pontiac GTO gilt als einer der Klassiker der Marke und – besonders in seiner 1969er Ausgabe – als typischer Vertreter der Muscle Cars. Die unsichtbar wegklappbaren Scheinwerfer dieses Baujahres unterstreichen das Auftreten und das Image des Fahrzeugs in beeindruckender Weise. Ein Fahrzeug namens Pontiac GTO wurde 2003 für den australischen Markt neu aufgelegt, aber nicht nach Deutschland importiert.

Die Automarke Pontiac

Der Name „Pontiac“ wurde zum ersten Mal für ein Fahrzeug verwendet, das General Motors 1926 als billigere Alternative zu den Autos ihrer Marke Oakland herstellte. 1931 ersetzte die Marke Pontiac Oakland endgültig und vertrat von nun an die Mittelklasse im Modellprogramm des Konzerns. Sie schloss die Lücke zwischen den günstigen Chevrolet-Modellen und der teuren Marke Oldsmobile. Als Chevrolet in den 50er Jahren jedoch die ersten Luxusfahrzeuge anbot, musste Pontiac bei General Motors die Sportwagen-Nische einnehmen. Damit verzeichnete die Automarke in den 60er Jahren große Erfolge. Besonders der GTO war ein beliebtes Fahrzeug.

In den 70er Jahren verschlechterte sich durch die Ölkrise und die verschärften Regelungen zur Abgasnorm der Absatzmarkt für Sportwagen. Die Strategie von Pontiac, immer wieder kleinere Modelle zu entwickeln, konnte nicht zur Wiederholung der Erfolge der 60er Jahre führen. In den folgenden Jahrzehnten glich General Motors die Modellpalette seiner anderen Marken aneinander an, um Entwicklungskosten zu sparen. Nun bot Pontiac nur wenige eigenständige Modelle an. 2009 meldete der Konzern Insolvenz an. 2010 wurde Pontiac im Rahmen der Rationalisierung eingestellt.

 

* Mehrwertsteuer ausweisbar

** Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem 'Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

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