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Piaggio Ape – ein Dreirad, das fleißig wie eine Biene ist

Die italienische Motorrollerfirma Piaggio mit Sitz im toskanischen Pontedera wurde besonders mit dem seit 1946 hergestellten Motorroller Vespa (zu deutsch „Wespe“) berühmt. Als Ergänzung brachte Piaggio bereits ein Jahr später, also 1947, den Dreirad Ape (italienisch für „Biene“) heraus, um die Transportbedürfnisse von Markthändlern und Handwerkern bedienen zu können. Damit war das Unternehmen nicht weniger erfolgreich als schon bei der Einführung der Vespa. 

In ganz Italien ist noch heute besonders in großen Städten wie Rom und Neapel manche Piaggio Ape ihrer ursprünglichen Bestimmung gemäß als Lastenfahrzeug im täglichen Einsatz. In Deutschland hingegen werden Piaggio Ape aufgrund ihrer relativ großen Seitenflächen und ihres auffälligen, ungewöhnlichen Erscheinungsbildes gerne als Werbefahrzeug für Restaurants, Pizzerien und italienische Bars verwendet. Manch ein Piaggio-Dreirad wird auch etwa zur rollenden Espressobar für den mobilen Einsatz umgebaut. Der geringe Stellplatzbedarf und die zu vernachlässigenden Kosten für Steuern und Versicherung tragen ihr übriges zur Beliebtheit der sympathischen Fahrzeuge bei. 

Hinweise für den Kauf einer Piaggio Ape

Die Ape trägt für ihre geringe Größe und ihr geringes Eigengewicht sehr hohe Nutzlasten. An der Nutzlast-Spitze der putzigen Lasttiere steht die 1986 erschienene Ape Car Max, die unglaubliche 900 kg Güter transportieren kann. Selbst die Ur-Ape von 1947 kann mit 3 PS Motorleistung immerhin 200 kg Nutzlast bewältigen, das Gewicht des Fahrers nicht mit eingerechnet.

Beim Kauf einer Piaggio Ape zu beachten ist, dass das Fahrzeug meist auch genutzt wurde, um Lasten zu transportieren. Entsprechend hoch sind die Belastungen für das Material – und wenn es der Besitzer mal eilig hatte, wurde der vergleichsweise kleine Motor auch in kaltem Zustand bis zur Höchstdrehzahl ebenso gefordert wie das gesamte Fahrwerk und die Bremsen, um die Fuhre wieder sicher zum Stillstand zu bringen. Bei der Motorisierung sollte die Piaggio Ape mindestens mit dem 102-ccm-Motor ausgestattet sein, der eine ihrem Gewicht angemessene Leistung bietet. Sogar ein Diesel mit rund 430 ccm und ca. 7,5 PS kam 2008 ins Programm. Spaß machen sie alle. Lediglich das kleine 50-ccm-Motörchen ist für den (beladenen) Kleinsttransporter etwas schwachbrüstig und schnell überfordert.

Modellübersicht: Die Biene basiert auf der Wespe

Die Piaggio Ape wurde seit ihrem Erscheinen im Jahre 1947 immer weiterentwickelt. Bis 2015 kamen vier Grundversionen auf den Markt. Die Modelle mit Verbrennungsmotor basierten bis 1982 technisch teilweise auf dem seinerzeit jeweils aktuellen Modell der Piaggio Vespa und waren mit modifizierten Vespa-Motoren ausgestattet. 

Zuerst offen, seit 1967 mit Kabine

Die Ur-Ape von 1947 ist noch gestaltet wie eine verlängerte zeitgenössische Vespa mit hinten „angehängter“ Ladefläche. 1953 erfolgten kleinere Verbesserungen, das Modell hieß jetzt Ape B. Noch erhaltene Exemplare dieser beiden ersten bis 1956 gebauten Typen spielen aber auf dem Gebrauchtfahrzeugmarkt keine Rolle mehr und sind in fester Sammler- oder Museumshand. 1967 kam die erste Ape in ihrer noch heute bekannten Form mit Witterungsschutz in Form einer Fahrerkabine auf den Markt. Das kleine Fahrzeug konnte zunächst 500, später dann gestandene 550 kg transportieren. Die modernisierte Ape C mit eckiger Kabine kam 1982 und wies eine nochmalige Steigerung der Nutzlast mit 700 kg auf. 

Piaggio Ape Calessino

2009 brachte der italienische Hersteller sogar eine Elektro-Ape in geringer Stückzahl heraus. Das „Calessino“ genannte Modell nimmt mit seinem Retro-Design starke formale Anklänge an das gleichnamige Dreirad aus den 1960er Jahren. Unter der nostalgischen Hülle befindet sich als Kraftquelle ein Lithium-Ionen-Akku, der laut Hersteller bis zu 800 Mal wiederaufladbar ist. Mit einer Akkuladung erreicht die elektrische Enkelin der Ur-Calessino eine Reichweite von immerhin 75 Kilometern. 

Weitere Modelle von Piaggio

Neben dem Dreirad stellt Piaggio auch vierrädrige Nutzfahrzeuge her: die Transporter Quargo und Porter. Der Porter basiert auf dem gleichnamigen Modell von Isuzu. Er bietet eine besonders große Modellauswahl und ist mit Benzin-, Diesel- und Elektromotor erhältlich. Außerdem hat das Unternehmen neben den berühmten Vespas auch andere Roller unter der Marke Piaggio auf den Markt gebracht.

 

* Mehrwertsteuer ausweisbar

** Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem 'Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

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