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Nissan: Zuverlässige und preisgünstige Fahrzeuge

Nissan ist ein japanischer Automobilhersteller, der seinen Sitz in Yokohama hat. Er zählt mit zu den beliebtesten japanischen Automarken in Deutschland. Dem Konzern gehören außer Nissan noch die Marken Infiniti, Datsun und Prince. Durch die Allianz mit Renault wurde das Unternehmen erweitert. 

Hinweise zum Kauf eines gebrauchten Nissan

Die Fahrzeuge von Nissan gelten als langlebig und sind als Gebrauchtwagen auffallend preisgünstig. Beim Nissan Micra bereitete die Steuerkette für die Nockenwellen- und Ventilsteuerung den Besitzern von Modellen mit dem 1,2-Liter-Benzinmotor der ersten Baujahre eine gewisse Sorge, da die Kette anfällig für erhöhten Verschleiß war. Später bekam Nissan dieses Problem aber in den Griff und der Micra wurde im Jahre 2007 vom ADAC sogar als besonders zuverlässiges Fahrzeug ausgezeichnet. Für die seit 2011 angebotene vierte Generation des Micra gilt es zu beachten, dass es keine Möglichkeit gibt, einen Anhänger mitzuführen. Es wird für ihn schlichtweg keine Anhängerkupplung angeboten – auch nicht im Zubehörhandel.

Kleine Nissan-Modellübersicht

Eines der beliebtesten unter den zahlreichen Modellen von Nissan ist der Crossover-SUV Qashqai. Beliebt wurde der Qashqai vor allem durch seinen günstigen Preis, leistungsstarken Motor und Zuverlässigkeit. Er ist familientauglich und robust. Der nächstgrößere SUV nach dem Qashquai, der Nissan X-Trail, ist ebenfalls wegen seiner Robustheit und seines Platzangebots sehr beliebt. 

Nissan Leaf

Der Kompaktwagen Nissan Leaf ist seit 2010 erhältlich. Der Leaf ist ein reines Elektrofahrzeug und wurde konsequent von Anfang an auch als solches konzipiert und konstruiert. Das Fahrzeug wurde im Jahre 2011 als erstes Elektroauto überhaupt zum Auto des Jahres gewählt. Die Batterien des Elektromobils sind unter dem Fahrzeugboden installiert. Das ist nicht nur günstig im Hinblick auf die Gewichtsverteilung und die daraus resultierende Straßenlage des Fahrzeugs, sondern bietet auch in Bezug auf die Nutzbarkeit des Fahrzeugs Vorteile: Der Nissan Leaf hat keine räumlichen Einschränkungen im Innenraum durch dort installierte Akkus. Das Fahrzeug bietet neben fünf Sitzplätzen auch noch Platz für 300 Liter Gepäck.

Bei Markteinführung wurden Batterien mit einer Gesamtkapazität von 24 kWh eingebaut. Die Reichweite des Elektrofahrzeugs wird vom Werk mit 160 Kilometer angegeben. Bei Bremsvorgängen wird der Elektromotor dazu verwendet, mittels Rekuperation und Generatorleistung die kinetische Energie wieder in die Antriebsbatterien einzuspeisen, um so die Reichweite des Fahrzeugs zu maximieren. Zusätzlich kann ein energiesparender Eco-Modus vom Fahrer aktiviert werden, in welchem das Fahrzeug mit reduzierter Motorleistung unterwegs ist. Auch der Energiebedarf anderer elektrischer Verbraucher wird auf das notwendige Minimum reduziert. Im Zuge der Modellüberarbeitung 2013 wurden verbesserte 30-kWh-Akkus eingebaut, mit denen die maximale Reichweite des Fahrzeug auf knapp 200 Kilometer gesteigert werden konnte. Für die nächste, für 2016 geplante Modellüberarbeitung ist eine Reichweite von 250 Kilometern avisiert.

Weil der Leaf im normalen Fahrbetrieb, vom Abrollgeräusch der Reifen einmal abgesehen, nahezu geräuschlos unterwegs ist, wurde ein besonderes System zur Verbesserung der aktiven Sicherheit und zum Fußgängerschutz entwickelt. Das Approaching Vehicle Sound for Pedestrians (AVSP) genannte System erzeugt akustische Warngeräusche, sobald der Motor des Fahrzeugs "gestartet" wird, wenn (etwa beim Einparken) rückwärts gefahren wird oder auch wenn die Fahrgeschwindigkeit weniger als etwa 25 Kilometer pro Stunde beträgt. 

Der Nissan Leaf erreichte im Euro NCAP-Crashtest die Bestwertung mit fünf von fünf möglichen Sternen. Er konnte einen für Elektroautos herausragenden Verkaufserfolg erzielen: Bis September 2015 wurde er insgesamt über 170.000 Mal verkauft. 

Nissan Pixo

Der Pixo ist ein Kleinstwagen, der 2009 auf den deutschen Markt kam. Es gab für das stets viertürige Fahrzeug zwei Ausstattungsvarianten, aber nur einen einzigen 1,0 Liter großen Dreizylinder-Ottomotor mit 68 PS. Ein Diesel war nicht erhältlich. In der Standard-Ausstattungsvariante Visia gab es den Nissan Pixo ohne Aufpreis nur in einer einzigen Farbe: rot. Die teurere Ausstattungsvariante Acenta beinhaltete gegenüber dem Visia neben einer gehobeneren Serienausstattung auf Wunsch auf eine Vierstufen-Automatik. Der Nissan Pixo zählte mit seinem Grundpreis (zu Produktionsbeginn: 7999 Euro) für den Visia zu den günstigsten Fahrzeugen auf dem deutschen Markt. Die Produktion des Fahrzeugs endete 2013.

Nissan Micra

Der Kleinwagen Micra ist eines der bekanntesten Fahrzeuge von Nissan auf dem deutschen Markt. Seit 1984 entstanden vom Nissan Micra bisher insgesamt vier Generationen. Die zweite Fahrzeuggeneration des Nissan Micra wurde im Jahre 1993 von der Fachpresse und dem Publikum zum Auto des Jahres gekürt. Damit ist der Nissan Micra das erste japanische Fahrzeug überhaupt, dem diese Auszeichnung zuteil wurde. Die dritte Generation des Micra wurde von 2003 bis 2010 gebaut und war sowohl als Benziner wie auch als Diesel erhältlich. Von 2005 bis 2009 wurde auch ein Micra C+C genanntes Cabriolet mit Stahlfaltdach angeboten. 

Der Nissan Micra der vierten Generation erschien im Frühjahr 2011 auf dem deutschen Markt. Er war im Gegensatz zum Vorgängermodell wiederum nur als Dreizylinder-Benzinerversion erhältlich. Die beiden zur Wahl stehenden Motoren sind ein 1,2-Liter-Sauger mit 80 PS und ein gleich großer, per mechanischem Kompressor aufgeladener Motor mit 98 PS. 

Die Geschichte von Nissan

Nissan wurde 1911 als „Kaishinsha Motorcar Works“ gegründet. Schon 1914 wurde der erste Personenkraftwagen gebaut – der sogenannte „DAT“. Jedoch hatte das Fahrzeug nur sehr wenig Erfolg, da zu dieser Zeit die Absatzmärkte fehlten. Ab 1918 stellte die Firma ihre Produktion auf Lastkraftwagen für das Militär um. Nach dem Zusammenschluss mit dem Lkw-Hersteller Jitsuyo Motors in den 20er Jahren wurde der Name des Unternehmens zu DAT Automobile Manufacturing Co., Ltd. geändert. 1930 konzentrierte sich das Unternehmen wieder auf den Bau von Personenkraftwagen.

Die Herkunft des Namens Nissan

Der heutige Name der Automarke stammt von dem Börsenkürzel „Nissan“, das die Unternehmens-Holding Nihon Sangyo bezeichnete. 1934 wurde die Gesellschaft Hauptanteilseigner an DAT, die sich zur damaligen Zeit nach einer weiteren Fusion „Jidosha Seizo Co., Ltd.“ nannte. Daraufhin erhielt der Autohersteller den Namen „Nissan“.

Nissan in der Nachkriegszeit

Bedingt durch den Zweiten Weltkrieg trat die Produktion von Pkw immer weiter in den Hintergrund, bis sie zwischen 1943 und 1947 zum Stillstand kam. Stattdessen konzentrierte sich das Unternehmen auf die Produktion von Kriegsgütern und Nutzfahrzeugen. Nach der Wiederaufnahme der Pkw-Produktion in der Nachkriegszeit konnte Nissan auf die Austin Motor Company als Lizenzpartner zurückgreifen. 

Erfolg durch Kleinwagen

In den 60er Jahren konnte Nissan sein Exportgeschäft stark ausbauen, da die kleinen Datsun-Modelle Marktlücken füllten. Ab 1966 wurde die Produktpalette um die Luxusfahrzeuge der übernommenen Prince Motor Company ergänzt. 1969 produzierte Nissan den erfolgreichen Sportwagen Datsun 240Z, der trotz seines relativ günstigen Preises ein sportliches Design anbot. Die Z-Serie wird auch heute noch weitergeführt, etwa in Form des 2008 vorgestellten Sportcoupés Nissan 370Z.  

Zur Zeit der Ölkrise in den 1970er Jahren konnte sich auch Nissan mit seinen sparsamen Datsun-Modellen am Weltmarkt weiter durchsetzen. In den 80er Jahren eröffnete Nissan mehrere Fabriken im Ausland und führte die Luxusmarke Infiniti ein. 1984 entstand die Motorsportabteilung Nissan Motorsports International, kurz Nismo. Heute ist Nismo nicht nur im Motorsport tätig, sondern stellt auch veredelte Sondermodelle straßenzugelassener Fahrzeuge her, etwa den Nissan Juke Nismo. Im nächsten Jahrzehnt hatte Nissan mit den Folgen der japanischen Finanzkrise kämpfen und konnte lange keinen Gewinn erzielen, bis er 1999 mit Renault zuerst eine Allianz schloss und diese 2002 zu einer gemeinsamen GmbH erweiterte.

 

* Mehrwertsteuer ausweisbar

** Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem 'Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

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