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Der Mini: Gebrauchtwagen mit Kultstatus

Mini war ursprünglich ein britisches Automobilmodell. Dank seinem überragenden Erfolg wurde es 1969-1980 sogar als eine eigenständige Marke behandelt. Insgesamt wurde es über 40 Jahre lang von unterschiedlichen Herstellern gebaut. Seit 2001 nutzt BMW die äußerlichen Merkmale und den Namen Mini für seine Fahrzeuge als eine eigenständige Marke. Gerade seit der Übernahme durch BMW strahlt der Stern von Mini heller als je zuvor.

Der BMW-Mini war schon bei seinem Erscheinen im Jahre 2001 – auch dank seines Vorgängers – ein echter Klassiker. Der Mini wurde von Grund auf neu konstruiert und an die Erfordernisse der heutigen Zeit angepasst, hat sich aber die wesentlichen stilistischen Merkmale des Ur-Minis bewahrt. Ein bisschen gewachsen ist er dabei auch.

Der Mini als Gebrauchtwagen

Das Mini-typische Go-Kart-Feeling bleibt auch bei älteren Gebrauchtwagen mit vielen Kilometern erhalten. Fahrwerksbuchsen und Radführungen sind haltbar. Acht gegeben werden sollte auf gute Schaltbarkeit des manuellen Getriebes. Damit das Kurvenräubern im Mini richtig Spaß macht, muss natürlich auch die Servolenkung in Ordnung sein und feinfühlig auf Lenkbewegungen reagieren. Das Stabilitätsprogramm ESP gab es zunächst als Sonderausstattung, ab 2009 war es serienmäßig.

Aufmerksamkeit verlangt die Verarbeitungsqualität, denn manchmal schien der Mini unter einer nicht optimalen Qualitätskontrolle zu leiden: Von Besitzern wurden, vor allem beim Erscheinungsjahr bis 2006, klappernde Glasdächer moniert. Die geklebten Scheiben neigen mit dem Alter dazu, undicht zu werden. Wassereinbrücke und Feuchtigkeit im Innenraum sind die Folge. Bei der alle zwei Jahre fälligen Hauptuntersuchung werden zudem überdurchschnittlich oft die Beleuchtungseinrichtung und deren Lichtabgabe bemängelt. Das betrifft bei den Fahrzeugen bis 2006 vornehmlich die Scheinwerfer, ab 2006 dann kurioserweise die Rückleuchten. Die Bremsleitungen neigen ebenfalls zum überdurchschnittlich schnellen Rostbefall. Ein Sparwunder ist der Mini bei Ausnutzung der möglichen Fahrleistungen trotz seiner Kleinheit nicht.

Modellübersicht

Die Marke Mini hat sich in den vergangen Jahrzehnten stark verändert. Dennoch haben die Deutschen das kleine Auto wirklich ins Herz geschlossen. Im Laufe der Jahre erschienen für den Mini bisher einige attraktive Sondermodelle.

Mini Cooper

Etwas Besonderes waren seit jeher die leistungsgesteigerten Fahrzeuge von Haustuner Cooper. Mit Motorleistungen bis 218 PS macht der knuffige Kleinwagen richtig Spaß und ist dann eher für den Betrieb in erfahrenen Händen mit einiger Fahrpraxis zu empfehlen. Aber auch schon der „kleinste“ Mini Cooper legt mit 116 PS Fahrleistungen an den Tag, die für diese Fahrzeugklasse ungewöhnlich hoch sind. Vor allem der Mini Cooper S als 5-Türer hat es den Nutzern besonders angetan, da er für seine geringe Größe ein echtes Kraftpaket ist. Darüber hinaus bietet der Mini Cooper S einen nutzerfreundlichen Anschaffungspreis und einen eher geringen Verbrauch.

Mini Clubman

Ein weiteres interessantes Modell ist der Mini Clubman, dessen erste Generation 2007 vorgestellt wurde: Die anderen Minis sind nicht unbedingt als Familienautos gedacht, doch der Clubman bietet für seine geringe Größe viel Platz. Dank einer zusätzlichen Portaltür auf der Beifahrerseite und der Hecktüren, die an das 1961ger Countryman-Modell erinnern, lässt sich der Platz auch einfacher ausnutzen. Mit der 2014 vorgestellten zweiten Generation wurde der Clubman zum vollwertigen 5-Türer, der nun noch mehr Raum bietet. Auch der SUV-Coupé Paceman ist dank seiner besonders modernen und schnittigen Form, seiner schnellen Beschleunigung und seines geringen Verbrauchs beliebt.

Die Marke Mini

Im Jahr 1959 rollte der erste Mini bei der British Motor Corporation aus der Fabrik. Die Entwicklung des Kompaktwagens fing bereits 1956 an, als bedingt durch die Suezkrise Treibstoff in Großbritannien knapp wurde und kleine Autos wie der VW Käfer beliebt wurden. 1957 stellte der Konstrukteur Sir Alec Issigonis den Prototyp vor, der trotz seiner geringen Außenmaße innen überraschend viel Platz bot. Der erste Mini, heute unter dem Namen „Mini Mark I“ bekannt, wurde bis ins Jahr 1967 gebaut. 

In den darauffolgenden Jahren wurde das kleine Auto immer weiter entwickelt. Ein wichtiger Meilenstein kam 1961, als der Rennfahrer John Cooper den Mini Cooper – einen Performance-optimierten Mini – entwickelte. Im gleichen Jahr kam der Austin Mini Countryman auf dem Markt, der sich dank zweiflügeliger Hecktüren einfacher beladen ließ. 1965 wurde das Mini in Italien von Innocenti angeboten, 1968 brachte Authi das Kultfahrzeug nach Spanien.

Übernahme durch BMW

1996 kam die letzte Generation des Ur-Mini auf den Markt – der Mini Mark VII. Im Jahre 2000 wurde dieses Modell eingestellt, da BMW bereits 1994 Rover – den Autohersteller, der damals den Mini produzierte – übernahm und seine eigene Produktpalette durch das kleine Auto erweitern wollte. Der letzte Ur-Mini war limitiert und unter den Liebhabern des Modells besonders begehrt. Von den Ur-Minis wurden insgesamt 5,3 Millionen Exemplare gebaut. Unter den zahlreichen Marken, die BMW Rover abkaufte, behielt der Hersteller nur den Mini. 2001 kam der neue BMW-Mini auf den Markt. Auch Cabrios und Minikombis werden heute unter dem Namen „Mini“ angeboten.

* Mehrwertsteuer ausweisbar

** Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem 'Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

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